Angkelagter im Doppelmordprozeß im Landgericht Cottbus
Video: Aktuell | 23.04.2018 | Bild: rbb/Dirk Schneider

Landgericht Cottbus spricht 35-Jährigen schuldig - Lange Haftstrafe für Mord und Totschlag

Weil er im südbrandenburgischen Finsterwalde einen Rentner und wenige Tage später in Berlin einen 31-Jährigen umgebracht hat, muss ein Mann aus Lauchhammer für 14 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis. Das Motiv war offenbar Drogensucht. Von Dirk Schneider  

Im Prozess um zwei Tötungsdelikte im südbrandenburgischen Finsterwalde und in Berlin hat das Landgericht Cottbus einen Mann aus Lauchhammer am Montag zu 14 Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Die Richter der Großen Strafkammer sahen es als erwiesen an, dass der 35-Jährige beide Taten begangen hat, um seine Drogensucht zu finanzieren. Sein erstes Opfer tötete er Ende Januar 2017 in Finsterwalde. Der Rentner wurde ausgeraubt und erschlagen. Zwei Tage später erstach der jetzt Verurteilte in Berlin einen 31-Jährigen.  

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Doppelmordes eine lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung bemängelte in ihrem Plädoyer, dass es vor allem für die Tat in Berlin zu wenige Beweise gab. Sie wollte deshalb eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren.    

Sendung: Antenne Brandenburg, 23.04.2018, 16:10 Uhr

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