Angeklagter aus Lübbenau wird in Phuket in Handschellen ins Gericht geführt
Audio: Antenne Brandenburg | 11.05.2018 | Martin Schneider | Bild: Phuket Gazette

Er steht in Phuket wegen Mordes vor Gericht - Lübbenauer droht Todesstrafe in Thailand

Im Prozess gegen einen Auswanderer aus Lübbenau wurde jetzt im thailändischen Phuket die Anklage verlesen. Sie lautet auf Mord. Dem Lübbenauer droht somit im schlimmsten Fall die Todesstrafe. Von Holger Keßler

Im Prozess gegen einen deutschen Auswanderer aus Lübbenau ist in Phuket die Anklage verlesen worden. Wie das Newsportal für Urlauber und Residenten in Thailand "Der Farang" (externer Inhalt) berichtet, lautet die Anklage auf Mord. Dem Lübbenauer Fitnesstrainer drohen somit 15 bis 20 Jahre Haft oder sogar die Todesstrafe.

Der 36-Jährige soll seine thailändische Lebensgefährtin aus Eifersucht getötet haben. Die Leiche der Kosmetikerin war im Juli 2017 in Decken eingewickelt in einem Waldstück von Phuket gefunden worden.  

Bei seiner Festnahme hatte der Lübbenauer versucht, sich das Leben zu nehmen. Zum Prozessauftakt hatte er gestanden, Schuld am Tod seiner damaligen Freudin zu sein. Demnach hatte er die Frau gewürgt, sie aber nicht umbringen wollen. 

Möglicherweise auch Drogen im Spiel

Wie das Newsportal "Der Farang" weiter berichtet, hat es im Prozess gegen den Lübbenauer eine überraschende Wendung gegeben. Demnach wurde auch Anklage wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz der Kategorie 1 erhoben. Zu dieser Kategorie zählen Heroin, Amphetamine, Methamphetamine, Ecstasy und LSD.

Der Prozess in Phuket soll am 5. Juni fortgesetzt werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.05.2018, 14:30 Uhr

Kommentar

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6 Kommentare

  1. 6.

    Soll man, muß man mit ihm Mitleid haben??
    Ich meine Nein. Dort herrschen halt andere Gesetze als bei uns.

  2. 5.

    Ja...und nun?
    Wer sich strafbar macht muss auch die Konsrquenzen tragen, egal ob im In - oder Ausland. Fern der Heimat sind die Strafen ggf. härter aber ansonsten.
    M.E. sind weder Alkohol noch Drogen als strafmildernd anzusehen, was unsere heimische Justiz ja oft anders beurteilt. Aber wir alle wissen, das Alkohol und Drogen enthemmend wirken. Das nimmt jeder Konsument in Kauf. Also kann es auch nicht als Entschuldigung gelten.

  3. 4.

    Keine Ahnung was diese Nachricht soll.

  4. 3.

    wie kommen sie darauf dass ich Flüchtlinge meine?
    wenn ihnen das Fell juckt dafür kann ich nichts...
    der Artikel ist einfach nur sinnlos in meinen Augen, wie gesagt es gibt wichtigeres

  5. 1.

    Tja andere Länder andere Gesetze...mein Mitleid hält sich in Grenzen. Den Artikel hätte man sich auch sparen können es gibt wichtigeres

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