Eingang zum BTU-Hauptgebäude
Audio: Antenne Brandenburg | 11.12.2018 | Jasmin Schomber | Bild: rbb/Thomas Krüger

3,2 Millionen Euro Fördermittel - Brandenburg fördert Energieforschung in der Lausitz

Brandenburgs rot-rote Landesregierung will die Ansiedlung von wissenschaftlichen Instituten zur Energieforschung in der Lausitz unterstützen, um den Strukturwandel voranzubringen. Die Mittel in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen Euro sollen am Freitag mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 vom Landtag beschlossen werden.

Gefördert werden soll beispielsweise die Gründung eines Fraunhofer-Institutes für Energieinfrastruktur und Geothermie. Das Institut soll an zwei Standorten in Brandenburg und Sachsen angesiedelt werden.

Campus der BTU Cottbus Senftenberg
Campus der BTU Cottbus-Senftenberg | Bild: rbb/Thomas Krüger

Weitere Projekte geplant

Auch ein neues Institut des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) mit Forschung zur Bereitstellung von Energie und zur CO2-Reduktion in der Grundstoffindustrie soll entstehen, ebenfalls an zwei Standorten - in Cottbus und im sächsischen Zittau oder Görlitz. Das DLR verfolgt unter anderem einen Ansatz zur Umrüstung von Kohlekraftwerken zu Speicherkraftwerken. 

Als drittes Projekt soll die Brandenburger Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit einem Labor für einen 3-D-Drucker ausgestattet werden. Die Kosten in Höhe von 12,5 Millionen Euro
sollen aus den erwarteten Mitteln des Bundes für den Strukturwandel in der Lausitz finanziert werden.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren

Symbolischer Spatenstich für für Strand am Sedlitzer See in Lieske
rbb/Anja Kabisch

Sedlitzer See bekommt Strand - Erst Symbolik mit Spaten - später Touristen

Das Lausitzer Seenland ist eine Großfamilie. Etwa 30 Seen gehören dazu, der größte ist der Sedlitzer See. Bevor er das wurde, war er bis 1980 der Kohle-Tagebau Sedlitz. Und nun - nach der Kohle kommt der Tourismus. Am Dienstag symbolischer Spatenstich für den Seestrand. Von Anja Kabisch