Ein Krankwagen im Einsatz (Quelle: dpa, Wolfram Steinberg)
Audio: Antenne Brandenburg | 29.01.2019 | Blumenthal/Kessler | Bild: dpa

Schwerer Unfall im Spree-Neiße-Kreis - Mann bei Erdrutsch ums Leben gekommen

Bei einem Erdrutsch in Tschernitz (Spree-Neiße Kreis) ist am Dienstagmittag ein Mann gestorben. Der 53-Jährige soll mit seinem Harvester in ein altes Grubenloch gerutscht sein.

Da dieses mit Wasser gefüllt ist, wurden Taucher der LEAG zur Unterstützung gerufen. Sie konnten den Vermissten nur noch leblos bergen.

Der 53-Jährige war mit schwerer Technik mit Baumverschneidearbeiten beschäftigt. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalls dauern an.

Kein Zusammenhang mit Erdbeben in Westpolen

Ein möglicher Zusammenhang mit einem Erdbeben in einem Kupferbergwerk im westpolnischen Polkowice bestätigte sich unterdessen nicht. Das Erdbeben nordwestlich von Breslau (Wroclav) erreichte laut dem Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam eine Stärke von 4,6 - ereignete sich aber erst nach dem Vorfall in Tschernitz.

Zum Zeitpunkt des Bebens waren 32 Bergleute in der Mine. Sieben Arbeiter wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, 14 wurden zunächst vermisst, teilte eine Sprecherin des Unternehmens KGHM Polska Miedz mit. Rettungskräfte suchten am Nachmittag nach den Vermissten.

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