Lausitzer Seenland - Neuwieser See (vorn), Geierswalder See, Senftenberger See (li.), Partwitzer See und Sedlitzer See (re.) (Quelle: imago/STAR-MEDIA)
Audio: Antenne Brandenburg | 09.01.19 | Holger Keßler | Bild: imago/STAR-MEDIA

Niederschläge im Dezember - Wasserspeicher in Südbrandenburg füllen sich langsam

Der Regen der vergangenen Wochen hat teilweise für eine Entspannung im Wasserhaushalt Südbrandenburgs gesorgt. Wie das Landesamt für Umwelt auf Nachfrage mitteilte, hätten die Spree oder auch der Senftenberger See wieder einen annährend normalen Wasserstand.

Unter anderem wegen des niedrigen Wasserstands war es im vergangenen Jahr am Senftenberger See zu Rutschungen im Uferbereich gekommen. Eine solche Gefahr bestehe derzeit nicht mehr. "Wir haben jetzt im Senftenberger See wieder Normzustände", so der Präsident des LfU, Dirk Illgenstein. "Das führt natürlich dazu, dass auch die Uferbereiche wieder stabiler werden."

Der Grund für die entspanntere Situation sind die Niederschläge im Dezember, die sich laut Illgenstein im langjährigen Mittel bewegten.

Grundwasserpegel weiter zu niedrig

Noch immer zu niedrig hingegen sei der Grundwasserpegel. "Dafür bedüfte es längerer feuchter, nasser Witterung, damit sich diese Grundwasserkörper wieder auffüllen können.

Da aktuell keine größeren Niederschläge zu erwarten seien, rechnet Illgenstein nicht damit, dass sich die Wassersituation in den nächsten Wochen wesentlich verändert.

Audio: Antenne Brandenburg, 09.01.2019, 8:30 Uhr;

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