Bäume stehen im Wasser des Senftenberger Sees (Quelle: dpa/Rasche).
Audio: Antenne Brandenburg | 09.01.19 | Anja Kabisch | Bild: dpa/Steffen Rasche

Nach Rutschungen im letzten Jahr - Senftenberger See soll bis Ende März saniert sein

Die Sanierung des Senftenberger Sees soll bis Ende März abgeschlossen sein. Das teilte der Bergbausanierer LMBV am Donnerstag mit. Demnach soll die Saison planmäßig zum 1. April starten. Baden, Floß- oder Tretbootfahren soll dann wieder möglich sein.

Nachdem ein Teil einer Insel im See im September abgerutscht war, mussten der See und die Strände vollständig gesperrt werden.

Insel wird stabilisiert

Derzeit laufen Arbeiten zur Stabilisierung der Insel. Dabei wird Erdreich vom Seeboden an verschiedenen Stellen abgesaugt und rund um die Insel wieder abgeladen. Für die Arbeiten sind vier Schwimmbagger auf dem See unterwegs. Statt Baggerschaufeln werden Saugpumpen eingesetzt um einerseits den Boden zu ebnen und die für Fahrgastschiffe notwendige Tiefe herzustellen.

Bei der Sanierung spielte das Wetter der vergangenen Wochen eine entscheidende Rolle. Durch den Regen sei der Wasserstand wieder auf 98,6 Meter angestiegen, so die LMBV. Das Wasser kann dadurch mehr Druck auf die Insel ausüben und sorgt so für zusätzliche Stabilität.

Vollständige Sicherheit für die Insel kann dennoch nicht versprochen werden. Die aktuellen Maßnahmen sollen die Insel für die kommende Saison absichern, weitere sollen folgen. Bis Ende März will die LMBV auch für diese einen Plan vorlegen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.01.2019, 14:30 Uhr;

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