Archivbild: Mit Schutzanzug, Handschuhen und Feinstaubmaske ausgerüstet beseitigt ein Forstwirt Ambrosiapflanzen. (Quelle: dpa/Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 27.02.19 | Jasmin Schomber | Bild: dpa/Pleul

Zehn-Punkte-Plan - Lausitzer Bürgermeister fordern Ambrosia-Bekämpfung

Das Beifußblättrige Traubenkraut, oft nur Ambrosia genannt, könnte in diesem Jahr zu einem großen Problem werden. So sehen es fünf Lausitzer Bürgermeister und fordern die Landesregierung mit einem am Mittwoch bekannt gewordenem Zehn-Punkte-Plan zum Handeln auf. Andernfalls werde sich die Ambrosia ungehindert ausbreiten. Die Pflanze kann Heuschnupfen, Hautjucken und Asthma-Anfälle auslösen. 

Zehn-Punkte-Plan zur Ambrosiabekämpfung

Um der Pflanze Herr zu werden wenden sich nun die Bürgermeister von Kolkwitz, Calau, Vetschau, Forst und Drebkau an die Landesregierung. Das Land solle ein Ministerium benennen, dass für die Ambrosiabekämpfung zuständig sein soll. Dafür müsse Geld im Haushalt eingeplant werden. Außerdem wird eine verbindliche Meldepflicht gefordert.

Karsten Schreiber (SPD), Bürgermeister von Kolkwitz und Initiator des Zusammenschlusses, bestätigte die Pläne gegenüber dem rbb. "Sollte gar nichts passieren, befürchten wir, dass sich die Pflanze so rasant verbreitet, dass wir keine Handlungsmöglichkeiten mehr haben", so Schreiber.

Die Kosten für die Beseitigung der Pflanze und für die Behandlung gesundheitlicher Folgen seien enorm angestiegen. Am 19. März wollen die Bürgermeister ihre Forderungen an Umweltminister Jörg Vogelsänger übergeben.

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