Schild in Mühlrose (Bild: Josefine Jahn/rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.03.19 | Sebastian Schiller | Bild: rbb/Josefine Jahn

Lausitzer Braunkohlerevier - Mühlrose soll bis 2024 umgesiedelt sein

Das Dorf Mühlrose am sächsischen Tagebau Nochten soll bis Ende 2024 umgesiedelt sein. Das hat der Bergbaubetreiber Leag bei einer Einwohnerversammlung am Montag angekündigt. Der dafür notwendige Vertrag soll noch im März unterschrieben werden.

Bei der Einwohnerversammlung hat die Leag den Zeitplan und die Eckpunkte für die Umsiedlung vorgestellt. Die Einwohner sollen demnach nach Schleife-Nord umziehen. Baureife Grundstücke würden dort im Sommer 2020 zur Verfügung stehen. Neu-Mühlrose soll den dörflichen Charakter mit viel Grün bewahren, auch der Friedhof werde mit umziehen.

Im Februar hatte die Leag die Entscheidung bekanntgegeben, Mühlrose abzubaggern. Für die Einwohner endete damit eine 15 Jahre dauernde Hängepartie. Mühlrose ist der 138. Ort im Lausitzer Revier, der wegen der Kohleförderung weichen muss. Unter dem Ort lagern laut Leag 150 Millionen Tonnen Braunkohle.

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