Berufsfeuerwehrmann kopfüber im Nutriabau (Foto: Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz)
Audio: Antenne Brandenburg | 23.04.2019 | Jasmin Schomber | Bild: Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz

Cottbuser Innenstadt - Feuerwehr befreit Dackel aus verzweigtem Nutria-Bau

Die Berufsfeuerwehr Cottbus musste am Ostermontag zu einer ungewöhnliche Rettungsaktion ausrücken. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte, hatte sich ein Dackel in der Cottbuser Innenstadt bei einem Spaziergang am Abend von der Leine seines Halters losgerissen und war davon gelaufen. Dabei gelangte das Tier in einem unterirdischen, weit verzweigten Nutria-Bau.

Ein Nutria frisst im seichten Wasser (Bild: dpa/J. Fieber)
Eine Nutria sitzt im seichten Wasser und frisst | Bild: dpa/J. Fieber

Mit Werkzeug und Körpereinsatz

In dem großzügig angelegten Bau konnte sich der Hund nach Angaben der Stadt Cottbus zwar frei bewegen, doch aus dem Loch heraus konnte er sich nicht mehr selbst befreien.

Sechs Feuerwehrleute rückten an, um den Hund zu retten. Mehr als eine Stunde Stunde lang vergrößerten sie mit Schaufel und Spaten den Zugang für den Hund und  entfernten mit einer Astschere störende Wurzeln. Der Dackel konnte schließlich unverletzt befreit werden.

Nutrias sind eine aus Südamerika stammende Nagetierart. Sie werden auch als Biberratten oder Sumpfbiber bezeichnet.

Sendung: Antenne Brandenburg, 23.04.2019, 14.30 Uhr

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 2.

    Das ist die "Tierliebe" der Deutschen: Massen von Haushunden und -katzen terrorisieren auf ihren Spaziergaengen permanent Wildtiere aller Art. Gern natuerlich auch in Park und Wald, wo man den lieben Vierbeinern dann "artgerechte" Umgebung bieten will.

  2. 1.

    Zur Bildunterschrift: Es muss "Eine Nutria ..." heißen!

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