Marihuana-Fund (Quelle: rbb)
Video: rbb24 | 19.06.2019 | Bild: rbb

Schlag gegen Drogenring - Polizei findet 250 Kilo Marihuana unter Salat aus Spanien

Hunderte Kilo Drogen im Verkaufswert von rund 3,4 Millionen Euro: Ermittlern aus Brandenburg ist erneut ein Schlag gegen einen internationalen Drogenring gelungen. Die Drogen waren auf einem Lkw zwischen Salatkisten versteckt.

Einsatzkräfte der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgiftkriminalität (GER) des Landeskriminalamtes Brandenburg und des Zollfahndungsamtes haben eine Drogenlieferung aus Spanien abgefangen.
 
In einem von der Staatsanwaltschaft Cottbus geführten Ermittlungsverfahren wurden fünf Männer und eine Frau festgenommen, nachdem ein Lastwagen rund 250 Kilogramm Marihuana zu einer Lagerhalle in Großwoltersdorf (Oberhavel) geliefert hatte. Die Drogen waren unter etwa 20 Tonnen Salat versteckt.

14.06.2019, Großwoltersdorf: Vom Zoll aufgefundene Säcke mit Ecstasy in einem Lastwagen (Quelle: Polizei Brandenburg)
Die Beamten fanden auch Ecstasy | Bild: Polizei Brandenburg

Straßenwert von 3,4 Millionen Euro

Danach durchsuchten die Ermittler Wohn- und Lagerräume und fanden gleich noch mehr: 20 Kilo Amphetamin, 15 Kilo Ecstasy, zwei Kilo Haschisch, 100 Gramm Kokain, 64 Gramm Crystal sowie Streckmittel und Waagen. Die Beamten entdeckten außerdem Schusswaffen, eine Armbrust, Messer und Macheten. 

Das Amtsgericht Cottbus hat gegen die Festgenommenen Untersuchungshaft angeordnet. Die Tatverdächtigen sollen zwischen 32 und 47 Jahre alt sein. Der Straßenverkaufswert der beschlaghnahmten Betäubungsmittel wird auf rund 3,4 Millionen Euro geschätzt. Die Ermittlungen gegen die Gruppe dauern weiter an.

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landes Brandenburg wurde 1997 gegründet. Sie setzt sich aus Beamten des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und des Landeskriminalamtes Brandenburg zusammen.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

21 Kommentare

  1. 21.

    Vollkommen richtig. Auch der Antwortkommentar von @ Yannik. Habe im übrigen gerade einen sehr interessanten Artikel auf Tagesschau.de/ Wissen gelesen. Somit gab es es schon vor tausend Jahren in Ostchina Cannabis. Zudem täte es bei diesen heißen Temperaturen so manch geplagten Personen gut tun, wenn diese vor dem Schlafengehen sich einen Tee,Gebäck oder eben etwas pur Rauchen täten. Und an @ justice: Marihuana gilt als Heilpflanze. Meine besondere Empfehlung für alle Ahnungslosen: Marihuana Die verbotene Medizin. Von Dr. med. Lester Grinspoon und James B. Bakalar. Erschienen bei Zweitausendeins. Günstig zu erwerben bei Amazon unter gebrauchte Bücher.

  2. 20.

    Diese Frage wird kommen: "Zählt Marihuana nicht zu den Küchenkräutern?"

  3. 19.

    Drogen sind verboten weil sie illegal sind ,:p ich kann nicht mehr

  4. 18.

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass das irgendjemand unterstützt, was Sie da fordern? ;-). „Drogen sind verboten, weil sie illegal sind“, das erklärte uns schon Marlene Mortler, Drogenbeauftragte, CSU. Lasst die Leute saufen, wer weiß auf welche Ideen die sonst kommen, heißt die Devise^^. @ein Leser: Das ist eine sehr gute Frage. Es ist der Bedarf da und von irgendwoher muss das Verlangen nach „Betäubung“ kommen. Möglicherweise durch das vorgelebte Trinken der Eltern? Die Suchtstruktur ist bei Cannabiskonsum ähnlich. Der Eine nen Doppelten, der Andere nen Tütchen. Das Eine (angeblich) völlig okay, das Andere pfuibaba. Es lebe die Bigotterie. Die Kiffer sind vom Himmel gefallen, da hat niemand etwas zu tun.^^ Im Ernst: auch diesbezüglich müsste Ursachenforschung betrieben werden, da haben Sie recht!

  5. 17.

    Mir würde auch langweilig werden bzw. eine besondere Form des Antriebes fehlen. Eine komplett drogenfreie Gesellschaft wird zwar einerseits postuliert, andererseits möchte sie kaum jemand wirklich. Falls doch, meist Besserwisser und Langweiler oder die Knechte der Wirtschaft und Industrie. Es gibt durchaus ernstzunehmende Thesen, daß die Menschwerdung des Affen durchaus mit dem Gebrauch von (natürlichen und recht wirksamen) Drogen zu tun hatte. Die Indoktrination wirkt aber gut. Allein der Gebrauch des Wortes "Droge" ist immer negativ konnotiert.
    Trotzdem - die Cops haben halt ihren Job gemacht. Gebt denen mal wichtigere Jobs.

  6. 16.

    Dann bitte auch Alkohol und div. Medikamente nicht mehr frei verkäuflich. Der Normalbürger sieht das wohl anders, die mit Abstand gefährlichste Droge unserer Gesellschaft ist und bleibt aber der Alkohol. Keine Macht dem Alkohol?! Da würde aber vielen Bürgern langweilig werden.^^ Ich verstehe Ihren Ansatz, der ist aber (sorry) unreflektiert und einseitig.

  7. 15.

    Aber niemand stellt sich die Frage, wer den Nachfragemarkt geschaffen hat.

  8. 14.

    Zeit ein paar der Drogen zu legalisieren und von den Steuereinnahmen Sozialwohnungen zu bauen? Kiffen für’s Kiez wär doch ein guter Slogan.

  9. 13.

    Die Frage, mit der ich meinen Kommentar abgeschlossen habe, ist eine rhetorische. Deshalb waren keine weiteren Konsequenzen meinerseits in Sachen Schlusssatz erforderlich. Aber Sie haben ihn, wenn auch überflüssig, richtig ausformuliert. ;-)

  10. 12.

    Illegal ist alles, wofür Du in den Knast gehen kannst und Deine Freiheit und Rechte einbüßt. Frag Deine Oma aus der DDR. Wenn Du nicht wie gewünscht denkts oder Dich nicht wie gewünscht berauscht, bist Du halt fällig, sollte man Dich erwischen.
    Übrigens hat Recht nicht das Geringste mit Gerechtigkeit zu tun (glaubst Du nicht, frag Google oder gar v.Schirach) - Du lebst in einem Willkürstaat.

  11. 11.

    Man könnte es ja bei der von der SPD geschaffenen Hanfagentur abgeben oder das Gras für therapeutische und das MDMA für kulturelle Zwecke spenden.
    Da wir ja möglicherweise in absehbarer Zeit einen grünen BK haben, erinnert euch mal an eure Versprechen.
    Ist noch nicht mal teuer. Im Gegenteil - da gibt`s sogar noch was zu verdienen. Und die Cops hätten plötzlich Kapazitäten frei. Eine Winwinwinwinwin-Situation.

  12. 9.

    Absolut richtig. Ich kritisiere und entscheide auch nicht, wieviel Alk sich der Normalo reinkippt, oder wieviel Zucker oder Tabletten er in sich reinstopft. Und Drogen gibt es nur in Berlin, der RRG-Senat ist schuld und findet das ganz toll. Man kann es nicht mehr hören. Ich würde mir wünschen, dass das Cannabis, sofern nicht chemisch gestreckt, an chronisch Kranke geht, anstatt vernichtet zu werden.

  13. 8.

    Außer dem Koks und dem Crystal, die beide nur in verhältnismäßig geringer Menge gefunden wurden verglichen mit dem Rest, eher harmlose Recreational-Drugs. Es wäre Zeit für eine auch zeitgemäße Drogengesetzgebung. Aber es gibt ja so Schlüsselworte, auf die reagieren die Leute wie der Pawlowsche Hund. Das Wort "Drogen" gehört dazu und dazu schmecken Bier und Korn - regt noch mal den Speichelfluß an. Daran kann man erkennen, wie tief Propaganda sitzt. Fakten interessieren nicht.
    Schade, daß man wegen Zensur im ÖR nicht mehr offen diskutieren kann.

  14. 7.

    Was soll uns dieser Kommentar von Ihnen jetzt sagen? Allenfalls, dass Sie gesellschaftliche Probleme und deren Auswirkungen in unlogische Gedanken verquirlen und hier darbieten.
    Der Drogentransport wurde in Brandenburg aufgetan, also Polizeiarbeit im Land Brandenburg. Das hat nichts mit der Berliner Politik zu tun!
    Und Sie haben in der Kosequenz ihres Kommentars den letzten übrlichen Satz vergessen: Schuld an allem ist der aktuelle RRG Senat in Berlin!
    Jepp... ;-))

  15. 6.

    Das trotz hoher Mieten noch genug Geld für den Drogenkonsum vorhanden ist :-D

    Berlin ist auch Umschlagplatz. Muss nicht alles für den Berliner Markt gewesen sein. Und die OK heißt nicht umsonst organisierte ... Drogenhandel ist ein globales Geschäft. Die Polizei in aller Welt kämpft dagegen an

  16. 5.

    Cannabis ist keine illegale Droge. Es ist eine Pflanze. Wächst überall wenn man sie lässt. Schadet niemanden. Geht niemanden was an wenn ich die esse oder rauche.

  17. 4.

    Also wenn es in einer Hinsicht in dieser Stadt ganz bestimmt keinen Mangel gibt, dann an Drogen und Drogendealern. Ganz anders als z.B. bei bezahlbaren (Miet-) Wohnungen, bedarfsgerechten Flughäfen und Wagen für U- und S-Bahn. Was sagt uns das über die Berliner Politik?

  18. 3.

    Bei diesen Top-Ergebnissen der Polizei braucht die Polizei ja bald zeitnah neue größere Lagerflächen, denn bis die Gerichte so weit sind, dauert es doch ewig!

    Wie gesagt, super Leistung!

  19. 2.

    @rbb Ermöglichen die gefundenen Mengen gebietsbezogene Schätzungen der täglichen Umsätze? Gibt es zu den täglichen Umsätzen mit illegalen Drogen inzwischen Schätzungen für Berlin und Brandenburg?

Das könnte Sie auch interessieren