Hahnenfuss-Scherenbiene überrascht in ihrem Nest eine Gemeine Keulenwespe (Bild: imago images/blickwinkel)
Audio: Antenne Brandenburg | 24.06.19 | Martin Schneider | Bild: imago images/blickwinkel

Bienenseuche - Amerikanische Faulbrut in Elbe-Elster nachgewiesen

Im Landkreis Elbe-Elster ist die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenbestand im Bereich Hirschfeld festgestellt worden. Das teilte der Landkreis am Montag mit. Die Tierseuche ist für Bienen tödlich, für Menschen ist sie ungefährlich.

Nach Angaben des Landkreises sei die Seuche bereits am 20. Juni amtlich festgestellt worden. Die betroffenen Bienenvölker stünden seitdem unter amtlicher Beobachtung. Um den Fundort sei ein Sperrkreis eingerichtet worden.

Sperrkreis im Elbe-Elster-Kreis aufgrund der ausgebrochenen Faulbrut
Sperrkreis in der Nähe von Hirschfeld (Elbe-Elster) | Bild: Landkreis Elbe-Elster

Sperrkreis bis in den Spätsommer

Innerhalb des Sperrkreises würden nun sämtliche Bienenvölker durch Tierärzte klinisch untersucht und beprobt. Derzeit sei das Einführen von Bienen in den Kreis verboten. Eine Aufhebung sei erst möglich, wenn bei erneuten Untersuchungen im Spätsommer keine weiteren Erreger gefunden werden.

Von der Seuche ist lediglich die Brut der Bienen betroffen. Erwachsene Tiere sind nicht gefährdet. Für den Menschen bestehe keine Gefahr, Honig könne bedenkenlos weiter verzehrt werden.

Ende Mai war es bereits im Landkreis Dahme-Spreewald zu einem Fall von Amerikanischer Faulbrut gekommen. Dort musste ebenfalls ein Sperrkreis eingerichtet werden.

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