Die Schwarze Elster bei Senftenberg liegt trocken (Bild: Daniel Jorewitz/rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 17.07.2019 | Holger Kessler | Bild: rbb/Daniel Jorewitz

Trockenheit - Niedrigwasser in Spree und Schwarzer Elster trotz Regen

Noch immer fehlt Wasser in der Spree und in der Schwarzen Elster. Die Niederschläge der letzten Tage haben nicht zu einer Entspannung geführt, lautet das Fazit der länderübegreifenden Arbeitsgruppe "Extremsitiuation" im Landesamt für Umwelt Brandenburg. In dem Gremium arbeiten die zuständigen Behörden der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammen.

So liegen die Abflüsse der Spree und der Schwarzen Elster noch immer im Niedrigwasserbereich. Zu Wochenbeginn flossen in der Spree am Unterpegel Leibsch nur zwei Kubikmeter Wasser pro Sekunde ab. Normal wären zwölf Kubikmeter pro Sekunde.

Die Schwarze Elster ist wegen der Trockenheit in einem vier Kilometer langen Abschnitt zwischen Kleinkoschen und Senftenberg sogar vollständig ausgetrocknet. Der Abfluss am Pegel Biehlen-1, rund 10 Kilometer weiter östlich, beträgt aktuell knapp einen halben Kubikmeter pro Sekunde und erreicht damit nur etwa ein Drittel der üblichen Sommerwerte.

Sparsamer Umgang mit Wasser weiter geboten

In beiden Flussgebieten bleibt die Lage sehr angespannt. Nach Auskunft der Arbeitsgruppe ist ein sparsamer Umgang mit Wasser weiterhin geboten und hält an den beschlossenen  Einschränkungen fest.  

Dazu gehören die schonende Bewirtschaftung der Talsperren und Wasserspeicher in Sachsen und Brandenburg, die Schließung einzelner Schleusen im Spreewald sowie das zeitweise Verbot, Flusswasser zu entnehmen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.07.2019, 11:30 Uhr
 

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