ILLUSTRATION - Eine Frau hält auf einem Parkplatz in Berlin vor einer Reihe parkender Autos ein Smartphone in der Hand (Quelle: dpa/ Gabbert)
Video: rbb24 | 11.07.2019 | Bild: dpa/ Gabbert

Digitalisierung der Stadt - App zeigt freie Parkplätze in Cottbus an

Die Ausbau der Stadt Cottbus zur "Smart City" hat erste sichtbare Auswirkungen: Am Donnerstag wurden Parkplätze in der Innenstadt mit Parksensoren ausgestattet. Autofahrer sollen so mit einer App schnell erkennen können, wo sich ein freier Parkplatz befindet. Bis September soll die gesamte Innenstadt mit der neuen Technik ausgestattet sein.

Die Grundlage für die Parkplatzsuche bildet eine App der Telekom. In der App wird angezeigt, wo sich freie Stellplätze befinden. Das Reservieren von Parkflächen ist hingegen nicht möglich. Die Angaben der freien Parkplätze sind daher tendenzielle Angaben, waren bei einem ersten Test aber zutreffend. Auch Parkgebühren können mit der App direkt und minutengenau bezahlt werden. Dieser Service kostet allerdings 1,99 Euro pro Monat.

Innenstadt soll bis Herbst ausgestattet sein

Zunächst ist nur der Post-Parkplatz mit den Sensoren ausgestattet. Bis September sollen insgesamt 200 verbaut werden. Ein Sensor kann dabei acht Parkplätze überblicken.

Die kostenfreie Nutzung der erhobenen Daten hat sich die Stadt Cottbus derweil vertraglich festschreiben lassen. Sie sollen zukünftig in einen Verkehrsrechner einfließen, der beispielsweise Ampeln steuert und, langfristig gesehen, auch die Preise für Bus und Bahn bestimmen soll. Sind also keine Parkplätze vorhanden sollen auch die Preise für den ÖPNV steigen.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Stadt Cottbus bis zu 15 Millionen Euro aus den Bundesmitteln zum Aufbau einer "Smart City" erhält.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren

Gunther von Hagens mit seinem Sohn und Körperspendern
rbb/Anja Kabisch

Plastinarium Guben - "Wir haben genug Leichen im Keller"

Der eigene Tod - für viele ein Tabu-Thema. Weltweit haben sich 18.000 Menschen damit intensiv beschäftigt und für sich entschieden, nach dem Tod nicht beerdigt oder verbrannt zu werden. Sie wollen plastiniert werden. In Guben. Von Anja Kabisch