Urteil Bankraub Kolkwitz am Landgericht Cottbus (Foto: rbb/Ludwig)
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Urteil am Landgericht Cottbus - Kolkwitzer Bankräuber muss vier Jahre in Haft

Vier Jahre nach dem Überfall auf die Sparkasse in Kolkwitz (Spree-Neiße) ist einer der drei Täter am Freitag zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Cottbus sprach ihn des schweren Raubes schuldig, der Mann muss für vier Jahre ins Gefängnis. Zudem muss er einen Teil der erbeuteten Summe zurückzahlen.

Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre Haft gefordert und kündigte an, in Revision zu gehen. Die Verteidigung plädierte für eine Bewährungsstrafe - auch, weil der Angeklagte ein Geständnis abgelegt hatte.

Weitere Gerichtsverfahren laufen

Der Verurteilte sollte sich bei dem Überfall vor vier Jahren um die Tür zum Vorraum der Sparkasse kümmern und damit den Fluchtweg absichern, so hatte er es mit seinem Komplizen verabredet. Dieser soll bei der Tat mit geladener Waffe von den Bankmitarbeitern das Öffnen eines Geldfachs erpresst und mehr als 20.000 Euro erbeutet haben. Für die Flucht sollen die beiden ein gestohlenes Auto benutzt haben.

Elf Jahre für den Haupttäter

Der bewaffnete Haupttäter war bereits vor einem Jahr zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Diese Strafe fiel vergleichsweise hoch aus, weil der Täter eine Waffe trug. Sie lag jedoch unter dem Höchstmaß von 15 Jahren.

Die Tätergruppe soll für insgesamt drei Banküberfälle in Sachsen, Brandenburg und Bayern verantwortlich sein. Der Raub in Kolkwitz sei der schwerwiegendste Fall gewesen, sagte ein Gerichtssprecher.

Der Tatort

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.09.2019, 12:30 Uhr

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