Wildschwein auf der Flucht
Bild: blickwinkel

Schutz vor Afrikanischer Schweinepest - Polnische Jäger sollen mehr als 2.000 Wildschweine schießen

Die an Brandenburg grenzende Wojewodschaft Lubuskie(Lebus) greift beim Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest zu drastischen Mitteln. Nach einer aktuellen Verordnung des stellvertretenden Wojewoden Wojciech Perczak sollen mehr als 2.000 Wildschweine erschossen werden. Zunächst hatte die Gazeta Lubuska darüber berichtet.

Für die Jagd sind Termine am 15. und 31. Januar 2020 angesetzt. In der Verordnung wird genau aufgeschlüsselt, in welchen Bereichen wie viele Tiere geschossen werden sollen.

Die Jäger erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung.

In der Wojewodschaft wurden bisher 60 mit Schweinepest infizierte Wildschweine festgestellt.

Schutzzaun an der Neiße weiter in Arbeit

Unterdessen wird im Landkreis Spree-Neiße weiter an einem Schutzzaun an der Neiße gearbeitet. Damit sollen erkrankte Tiere abgehalten und ein Übergreifen der Pest verhindert werden. Der Bau war Ende Dezember gestartet. Insgesamt soll im Landkreis ein Zaun auf einer Länge von 60 Kilometer errichtet werden. Er werde mit Fertigstellung sukzessive unter Strom gesetzt, so der Zuständige Dezernent Olaf Lalk.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine bei Wild- und Hausschweinen meist tödlich verlaufende Erkrankung. Für Menschen ist sie ungefährlich.

Sendung: Antenne Brandenburg, 02.01.2020 , 14.30 Uhr

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