Polizeiauto der Polizei Berlin im Einsatz (Quelle: dpa/Bartilla)
Bild: dpa/Geisler-Fotopress/Thomas Bartilla

Zwischenfall in Cottbus - Junge Frauen stören Straßenverkehr und rufen "Heil Hitler"

Zwei bereits polizeibekannte junge Frauen haben sich in der Nacht zum Donnerstag in Cottbus gleich mehrere Anzeigen eingehandelt. Laut Polizei fielen die 17- und 18-jährigen zunächst Passanten auf, als sie eine Warnbake entwendeten. Laut Zeugenaussagen riefen sie außerdem mehrmals "Heil Hitler", schoben drei Müllbehälter auf die Fahrbahn und legten sich dann darauf.

Ein Autofahrer habe stark bremsen müssen, um eine Kollision zu vermeiden, berichteten Zeugen. Sofort alarmierte Polizeibeamte konnten die sich stark wehrenden Mädchen stellen. Die 17-Jährige sei kurz zuvor als vermisst gemeldet worden, so die Polizei. Sie sei mit 1,63 Promille alkoholisiert gewesen und stationär im Krankenhaus aufgenommen worden. Ihre ebenfalls alkoholisierte Begleiterin sei zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen worden.

Die Kriminalpolizei hat weitere Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

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6 Kommentare

  1. 6.

    Na ja Cottbus halt, failed Provinz

  2. 5.

    Welche Bildungseinrichtung hat eigentlich diese jungen Damen geprägt oder haben sie keine Schule besucht?

  3. 4.

    Sie glauben scheinbar wirklich, in Ihrer Berliner Wohlfühlblase gibt es keine rechten Vollidioten, weil die Nazis ja alle in Cottbus wohnen. Träumen Sie weiter.

  4. 3.

    "Junge Frauen stören Straßenverkehr und rufen "Heil Hitler"" Hätten sie nicht den heiligen Autoverkehr "gestört" wäre das in Cottbus wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Cottbus eben.

  5. 2.

    Ab nach Israel mit beiden Vollpfosten: Ya´D Vashem sauber halten und danach in den Gedenkstätten hierzulande als Putzkraft einsetzen. Dazu Altenpflege bei Holocaustüberlebenden (so diese dem zustimmen sollten!).

  6. 1.

    Es wäre doch nur zu schön, wenn dieses idiotische Verhalten der beiden Teenager*Innen mind. 30 Sozialstunden in einer Einrichtung oder Hilfsorganisation für Gefüchtete nach sich zöge. Träumen wird doch noch erlaubt sein...

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