Der Tatort in Cottbus-Schmellwitz (Quelle: rbb/Rico Herkner)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.05.2020 | Dirk Schneider | Bild: Quelle:rbb/Rico Herkner

32-Jähriger in Untersuchungshaft - Mann soll 28-jährige Ehefrau in Cottbus getötet haben

In Cottbus soll am Sonntagabend ein Mann seine 28 Jahre alte Ehefrau getötet haben. Der 32-Jährige sei tatverdächtig, hieß es von der Polizei. Nach dem Gewaltverbrechen wurde er festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht hat Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, sagte am Montagnachmittag ein Sprecher rbb|24.

Wie die Polizei mitteilte, wurde die Polizei am Sonntagabend gegen 19:15 Uhr in den Stadtteil Schmellwitz gerufen. Zeugen hätten gemeldet, dass ein Mann "massive Gewalt" gegen eine Frau einsetze, hieß es. Die Frau sei noch am Tatort ihren schweren Verletzungen erlegen.

Wie Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon dem rbb sagte, soll der 32-Jährige seine Frau aus der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Schmellwitz gestoßen haben. Sie sei daraufhin auf das Vordach des Hauseingangs gestürzt. Dort habe er sie zunächst weiter gewürgt. Nachdem sie auf den Boden gefallen sei, habe er ihren Kopf mehrfach gegen die Treppenstufen geschlagen, so Bantleon. Die Frau sei noch am Tatort ihren schweren Verletzungen erlegen.

Nun gehe es bei den Ermittlungen darum, die Hintergründe der Tat aufzuklären. Der Beschuldigte habe sich dazu noch nicht geäußert. Es gebe allerdings mehrere Zeugen und Videomaterial. 

Drei Kinder in Obhut genommen

Die Polizei geht davon aus, dass die Motive für die Tat im privaten Bereich liegen. Drei Kinder im Alter von drei, sechs und zehn Jahren wurden dem Jugendamt in Obhut übergeben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.05.2020, 17.30 Uhr

Kommentar

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Antwort auf [Sophie03] vom 19.05.2020 um 12:16
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16 Kommentare

  1. 16.

    Niemand leugnet das, aber nein, ich will nichts unternehmen, weil ich keine Möglichkeiten dazu habe.

    Ihre Agitiation, hier wären Leugner, die sich zum Mittäter machen würden, ist billigste Polemik. Kommen Sie wieder, wenn Sie mehr als dumme Sprüche drauf haben.

  2. 15.

    Würden Sie "den Ball genau so flach halten", wäre die Frau Opfer fremdenfeindlicher Gewalt geworden? Merken Sie wirklich nicht, dass Sie damit letztlich doch nur Gewalt gegen Frauen der Macht wegen verharmlosen, weil ein Mann sich in seiner Ehre gekränkt gefühlt hat? Nein, ich glaube, das wissen Sie selbst. Aber aus Angst, als rassistisch zu gelten, wird es negiert. Gegen diese Gewalt muss aufgestanden werden, ja auch dann, wenn der Täter Bio-Deutscher ist! Es ist nicht hinnehmbar. Punkt!

  3. 14.

    Genau da liegt doch das Problem! Jeder weiß, dass es Kulturen gibt, in denen Frauen mit Verweis auf die männliche Ehrdefinition unterdrückt und bei Nichtgehorsam gnadenlos "bestraft" werden. Das war ohne Frage auch mal in Europa so und ist bei einigen Individuen immer noch verankert. Nur ist unsere Gesellschaft zum Glück im Großen und Ganzen weiter. Leider lässt sich das für andere Kulturkreise nicht behaupten. Nun glauben aber Einige hier, dies nicht an- und aussprechen zu dürfen, weil es angeblich Rassismus fördern könnte. Dass man damit den betroffenen und gefährdeten Frauen ihren Schutz verweigert, muss dann für die Ideologie in Kauf genommen werden. In Wahrheit geht es den Leugnern nicht um Verbesserung der Verhältnisse sondern um Wahrung des eigenen Weltbildes. Dabei ist die Definition doch eigentlich einfach: je höher die männliche Ehre, umso gefährdeter sind die Frauen, egal aus welchem Kulturkreis! Diese Männer wollen die absolute Macht und Kontrolle über "ihren Besitz".

  4. 13.

    Niemand leugnet das, aber nein, ich will nichts unternehmen, weil ich keine Möglichkeiten dazu habe.

    Ihre Agitiation, hier wären Leugner, die sich zum Mittäter machen würden, ist billigste Polemik. Kommen Sie wieder, wenn Sie mehr als dumme Sprüche drauf haben.

  5. 12.

    "AfD/Nazisprech und billigen Polemik"

    Wo?

    Haben wir da was verpasst oder wurde das schon gelöscht?

  6. 11.

    Die Stellung der Frau in Gesellschaften hat sehr wohl etwas mit der Herkunft, Religion bzw. der Sozialisation zu tun.
    Wer das vehement leugnet und nichts dagegen unternehmen will, der nimmt in Kauf, dass die betreffenden Frauen es weiterhin nicht wagen werden, gegen ihre Diskriminierung aufzubegehren und der nimmt immer wieder weitere Opfer in Kauf und wird damit zum Mittäter.

  7. 10.

    NIemand ist groß auf den Hetzversuch eingegangen. Tun Sie es doch bitte jetzt auch nicht. Und vor allen Dingen maßregeln Sie bitte nicht sämtliche anderen Schreiber, indem Sie diesen Hetze unterstellen. Danke.

    Man kann (und sollte) sein Bedauern, seine Betroffenheit ausdrücken. Aber Mitgefühl auszusprechen ist einfach nur lächerlich. Keines der Kinder wird es von wildfremden Menschen lesen/haben wollen.

  8. 9.

    Haltet mal den Ball flach - es geht hier um eine tote Frau und die Kinder - die Nationalität hat jemand ins Spiel gebracht, der mit dem Bericht an sich NICHTS zu tun hat und isch nur wichtig machen möchte. Der Rest obliegt den staatlichen Organen, dies evtl. der Öffentlichkeit zu vermitteln.
    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Frau und den Kindern - und hört endlich auf mit Eurem anwidernden AfD/Nazisprech und billigen Polemik

  9. 8.

    Gut der in Cottbus war ein Afghane ? Das las ich nicht aus dem Bericht, da mich sonst die Cottbuser Medien nicht erreichen. Aber der Fall letzte Woche aus Werder war nach Haus und Gartenteich,in dem die Frau ertränkt wurde von ihrem Mann der durch drehte , zu urteilen eine gutsituierte Brandenburger Familie. Also diese abscheulichen Taten (insbesondere was die Kinder angeht )gibt es in jedem Kulturkreis!

  10. 7.

    Ich lese weder übliche Hetze (was immer das sein soll), noch etwas Ekliges.

    Es wäre schon interessant zu wissen, welche Fäden in Hirn bei Ihnen da zu Fehlschlüssen verantwortlich sind.

  11. 6.

    Ich schrieb nicht über "Männer" im allgemeinen sondern über den mutmaßlichen Täter in genau dem beschriebenen Fall.
    Mir ist jetzt nicht wirklich ein Programmangebot der öff./rechtl. in einer in Afghanistan gängigen Sprache in Erinnerung, in dem diesbezügliche Filme angeboten oder untertitelt werden.
    Aber vielleicht wissen sie ja mehr?

  12. 4.

    Soll das wieder die übliche Hetze sein? Wollen Sie wissen, wie viele Männer, die Zuschauer des öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramms sind Gewalt gegen (ihre) Frauen ausüben? Ihr Kommentar ist einfach nur eklig.

  13. 3.

    Ob der mutmaßliche Täter zum Konsumentenkreis von Fernsehfilmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehört, darf stark bezweifelt werden.
    Wenn sie mehr wissen wollen, als das was uns der rrb zur Tat mitzuteilen hat, dann sollten sie die Lausitzer Rundschau lesen.
    https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/bluttat-in-cottbus-mann-_32_-toetet-ehefrau-_28_-auf-dem-gehweg-46320668.html

  14. 2.

    Gerade vor zwei Wochen gab es einen Fernsehfilm genau mit diesem Thema im Zdf. Seit dem ist oben das der zweite Fall in Brandenburg wo Vater Mutter tötet und mehrere Kinder in Obgut genommen werden müssen, weil kein Elternteil mehr da ist. Wie grausam insbesondere den Kindern gegenüber. Und mal überlegen ob diese Fernsehfilme mit diesen Themen auch Auslöser sein können, denn über Freitode werden aus diesem Grund in den Medien auch vermieden zu berichten!

  15. 1.

    Diese Männergewalt ist eindeutig zu verurteilen.

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