Symbolbild: Wildschwein an einem Drahtzaun in einem Wildtiergehege. (Quelle: imago images/Martin Wagner)
Audio: Antenne Brandenburg | 14.07.2020 | Daniel Mastow | Bild: imago images/Martin Wagner

Elektrozaun wird ersetzt - Spree-Neiße plant festen Zaun gegen Schweinepest

Ein fester Zaun an der Grenze zu Polen, soll den Landkreis Spree-Neiße in Zukunft vor der Afrikanischen Schweinepest schützen. Das teilte der zuständige Dezernent des Kreises, Olaf Lalk, dem rbb auf Anfrage mit. Nach wie vor grassiert in Polen die Afrikanische Schweinepest, der Zaun soll infizierte Tiere davon abhalten die Grenze überqueren.

Provisorischer Elektrozaun soll ersetzt werden

Der Zaun soll eine Gesamtlänge von rund 60 Kilometern haben und den provisorischen Elektrozaun, der im vergangenen Jahr aufgebaut worden war, ersetzen. Mittlerweile stehe die Linienführung des Zaunes fest. Aus Hochwasserschutzgründen dürfe er aber nicht auf dem Neißedamm errichtet werden, sagte Lalk.

Auf dem rund 20 Kilometer langen ersten Bauabschnitt zwischen dem Muskauer Faltenbogen und Klein Bademeusel sei jetzt mit der Suche nach alter Munition begonnen worden. Dieser Bereich sei besonders stark von Wildschweinen frequentiert, so Lalk. Laut Planungen soll der Zaun schließlich bis nach Guben führen.

In Polen sind bereits sechs Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Hausschweinbeständen festgestellt worden. Auch das Land Mecklenburg Vorpommern hat daher am Montag begonnen einen eigenen Schutzzaun zu ziehen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.07.2020, 14:30 Uhr;

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2 Kommentare

  1. 2.

    Super! Da ist er wieder der Iron curtain.

  2. 1.

    Ist deshalb etwa der Neiße-Radweg von Forst bis kurz vor Guben gesperrt? Ich habe mich ganz schön geärgert, als ich dort vor zwei Wochen fahren wollte, denn die Sperrung ist nirgends angekündigt. Und die Umleitung ist nicht nur schlecht ausgeschildert, sondern führt auch über eine Bundesstraße ohne Radweg u.dgl.

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