Symbolbild: Bahnhofstraße in Cottbus, Brandenburg. (Quelle: imago images)
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Zahlen von Wohnungsunternehmen - Mietwohnungen sind in Südbrandenburg besonders günstig

Wohnen in Mietwohnungen ist in Südbrandenburg besonders günstig. Das geht aus Zahlen des Verbands Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen für das Jahr 2019 hervor, die am Dienstag vorgestellt wurden.

Demnach lag die durchschnittliche Nettokaltmiete im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bei 4,72 Euro pro Quadratmeter. Nur in der Prignitz war das Wohnen im Schnitt noch günstiger. Ähnliche Preise erzielten Wohnungen im Spree-Neiße-Kreis und im Landkreis Elbe-Elster. in Cottbus kostete der Quadratmeter mit fünf Euro etwas mehr.

Von allen südbrandenburger Landkreisen ist Dahme-Spreewald am teuersten. Teile des Kreises gehören zum Berliner Speckgürtel. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter lag hier 2019 bei 5,51 Euro.

Günstige Mieten - hoher Leerstand

Zusätzlich zu den Mietpreisen wurde auch der Leerstand von Wohungen vom Verband untersucht. Der ist im ganzen Brandenburger Süden im Vergleich zu 2018 angestiegen. Den höchsten Wert erzielt der Spree-Neiße-Kreis mit 18,3 Prozent. In Cottbus ist der Wert von 5,2 Prozent auf 6,5 Prozent angestiegen.

Den höchsten Leerstand in Südbrandenburg hat Lauchhammer, den niedrigsten Lübben.

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.07.2020, 13:30 Uhr;

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3 Kommentare

  1. 3.

    Wenn erst mal die ganzen Forschungseinrichtungen und Firmen nach Cottbus kommen, dann kommen auch die Wohnungsspekulanten.

  2. 2.

    Mir egal, bin Spandauer und bleibe hier.

  3. 1.

    Die durchschnittlichen Mietpreise zeichnen nur bedingt ein Bild der realen Situation. In Cottbus wird der Durchschnittspreis durch die hohen Bestände an alten Plattenbauten stark gedrückt. Bei Neubauten werden auch hier vermehrt 10€/m2 kalt verlangt.

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