Sperrkreis der Bombenentschärfung (Quelle: Stadt Schwarzheide)
Video: Brandenburg Aktuell | 25.10.2020 | S. Schiller | Bild: Stadt Schwarzheide

Sperrungen aufgehoben - Bombe in Schwarzheide erfolgreich entschärft

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Schwarzheide erfolgreich entschärft worden. Die Sperrung der A13 wurde aufgehoben, auf der Autobahn war es zu einem kilometerlangen Stau gekommen.

In Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) ist am Sonntag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Die 250 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe war in der vergangenen Woche auf dem Werksgelände der BASF gefunden worden.

"Der Krisenstab der BASF Schwarzheide GmbH meldete die erfolgreiche Entfernung beider Zünder", teilte die Gemeinde Schwarzheide um 11:08 auf ihrer Internetseite [schwarzheide.de] mit. Alle Sperrungen würden schnellstmöglich aufgehoben.

Stau auf Autobahn 13

Für die Entschärfung wurden die Autobahn 13 und die Landstraße L55 gesperrt. Auf der A13 bildete sich nach Angaben der Stadt in Fahrtrichtung Berlin ein bis zu vier Kilometer langer Stau. In die Gegenrichtung habe sich kein Stau gebildet.

Häuser oder Wohnungen mussten für die Entschärfung nicht evakuiert werden. Zunächst war der Krisenstab davon ausgegangen, dass gut 800 Menschen in der Nähe des Fundortes ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Der Sperrkreis wurde dann aber auf 500 Meter verkleinert, sodass keine Anwohner mehr betroffen waren.

Entschärfung war verschoben worden

Zeitgleich mit der Entschärfung kam es zu einem Feuerwehreinsatz. Die Stadtverwaltung beruhigte aber sofort: Der Einsatz habe nichts mit der Bombenentschärfung zu tun, sondern mit einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 169.

Eine zunächst für das vergangene Wochenende geplante Entschärfung war kurzfristig wieder abgesagt worden. Weil der Blindgänger möglicherweise hätte gesprengt werden müssen, hatte die BASF um mehr Zeit gebeten, um ihre Anlagen und Gebäude in der Nähe des Fundortes zu sichern.

Sendung: Antenne Brandenburg, 23.10.2020, 14:10 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Danke für die gute, erfolgreiche Arbeit!!

  2. 2.

    Was haben Sie an „Zunächst war der Krisenstab davon ausgegangen, dass gut 800 Menschen in der Nähe des Fundortes ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen.“ nicht verstanden?

  3. 1.

    Da wohnt ja auch keiner mehr.

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