Leander Joel wurde im Oktober 2020 mit 6700 Gramm am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus geboren. (Quelle: Carl-Thiem-Klinikum)
Bild: Carl-Thiem-Klinikum

6,7 Kilogramm schwer - Cottbuser Klinik meldet Geburt eines Rekord-Babys

Für eine Frau aus Senftenberg ist die Geburt ihres Sohnes im wahrsten Sinne des Wortes zu einer riesigen Überraschung geraten: Der Säugling brachte nach Angaben des Carl-Thiem-Klinikums (CTK) in Cottbus 6,7 Kilogramm auf die Waage und ist 57 Zentimeter groß - Rekord für das Krankenhaus. Der Junge kam per Kaiserschnitt zur Welt.

"In 25 Jahren noch nicht erlebt"

"Das habe ich nach 25 Jahren in der Geburtshilfe noch nicht erlebt", betonte Jörg Schreier, Chefarzt der Frauenklinik. Er und sein Team holten das Baby in der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Ein solches Extremgewicht sei sowohl für die Mutter als auch das Kind nicht ungefährlich, sagte Schreier.

Ursache für das hohe Geburtsgewicht des Babys war Schwangerschaftsdiabetesmit Insulinresistenz. Das Baby musste nach Angaben des Klinikums anfangs beatmet werden. Zwölf Tage lang wurde der Junge auf der Kinderstation des CTK überwacht.

Mittlerweile teilt er sich ein Zimmer mit seiner Mutter.

Sendung: Antenne Brandenburg, 28.10.2020, 17:00 Uhr

15 Kommentare

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  1. 15.

    Zu Ihrer Frage "Warum Kaiserschnitt": Vielleicht war das Kind einfach schon zu groß/breit für den Geburtskanal...? Das könnt ich mir jedenfalls vorstellen. Man will ja auch die Mutter nicht unnötig quälen, sowohl während der NIederkunft als auch danach, und wenn dann irgendwas beim regulären Entbinden nicht richtig funktioniert hätte, wäre dies wohl für beide sehr gefährlich geworden. Aber ich bin Laie, logisch erscheint mir die Erklärung jedenfalls.

  2. 14.

    Lieber Hr. Becker,
    Warum Kaiserschnitt? Weil die GRöße des weiblichen Beckens sicher nicht mit der Größe des Kindskopfes harmoniert. DA wird es ab 4500 g schon kritisch.
    "Mein größtes Kind" im Kreissaal wog 5300 g, und alle haben Blut und Wasser geschwitzt, bis das Baby nach 7 min nach Geburt den Ersten Schnaufer machte.....

  3. 13.

    Der frischgebackenen Mutter und ihrem Kind wünsche ich nur beste Gesundheit!

    Aber jetzt mal im Ernst rbb24-Team, ich kann ja verstehen, dass ihr die Aufmerksamkeit etwas vom Rage-Thema neue Coronamaßnahmen ablenken wollt, aber DAS hier? Dieser Artikel, MIT Foto? Da muss ch euch wirklich fast böse Absicht unterstellen. ;)

  4. 12.

    Schwangerschaftsdiabetes gab es immer, nur hat man darauf früher nicht so geachtet. Schon sehr sonderbar, was man hier für verächtliche Kommentare liest. Menschen sind Menschen und keine herzlosen Optimierungsmaschinen.

    Interessanter wäre die Frage, warum ein Kaiserschnitt gemacht wurde. Sowas ist eher nachteilig für den Säugling, als das Gewicht, egal wessen.

  5. 11.

    Volle Zustimmung. Es tut richtig weh, wie sich manche Klugsch..... hier über die junge Frau auslassen. Schäbig.

  6. 10.

    Es ist schon sehr gewagt, was SIe der Mutter vorwerfen, denn nirgends steht, wie sie sich verhalten und wann sie die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes überhaupt erhalten hat. Vielleicht ja erst spät- wer weiß. SIe werfen ihr ungesunde Ernährung etc. vor, einfach mal so aus dem Nichts. SIE sollten sich schämen, nicht die junge Mutti!

  7. 9.

    Dem Kind wünsche ich alles erdenklich Gute und zur der Mutter kann ich nur sagen, dass ihr Verhalten während der Schwangerschaft mehr als egoistisch war. Sie sollte sich mit ihren Ernährungs- sowie Lebensverhalten schämen. Darauf kann man hier nicht stolz sein. Das ist ein sehr sehr trauriger Rekord. Keiner weiß, welche Langzeitfolgen das Kind zu erwarten hat.
    Und ja, ich spreche aus Erfahrung. Ich selbst hatte Schwangerschaftsdiabetes. Mit viel Bewegung, gesunder Ernährung und guter ärztlicher Betreuung, kam mein Kind mit einem vernünftigen Gewicht zur Welt und ist kerngesund. Für Schwangerschaftsdiabetes kann man nichts, aber dafür, wie man damit umgeht und was man dadurch dem Kind zumutet.

  8. 8.

    Gestationsdiabetes ist Mist und kann auch Dünne treffen, übergewichtige und ältere Damen allerdings öfter. Der Kleene ist zweifelsohne süß :-) und Mutti aus dem Gesicht geschnitten. Er muss halt nun (also seine Mutti) aufpassen, dass er nicht speckig bleibt, spätestens in der Schule ist das weniger witzig und noch später ungesund. Einmal angelegte Fettzellen füllen sich gerne später auf. Wobei Jungs da echt im Vorteil sind - oft viel mehr in Bewegung und später länger, 57 cm in der 37. SSW ist ja schon ein riesiger Start! (voll ausgetragen weitere 3 Wochen... wie groß wäre er dann gewesen? Weia...)

    Also herzlichen Glückwunsch, ist ja offenbar alles nochmal gut gegangen, und nun gemeinsam die Schwangerschafts-Kilos wieder runter bekommen :-) - beim Kaiserschnitt ist das mit Bauch und Narbe ja weniger prickelnd....

  9. 7.

    Sind Sie Ärztin? Vor über 40 Jahren kam ein Neffe von mir mit ähnlichem Gewicht auf die Welt. Er ist ein großer, schlanker Mann, hat studiert und steht mit beiden Beinen im Leben.

    @Hans G ihre Bemerkung ist beleidigend. Nicht jede Frau muss dünn sein. Ein Schwangerschaftsdiabetis kann jede treffen, aber sie kennen sich mit Schwangerschaften bestimmt aus eigener Erfahrung bestens aus.

  10. 6.

    Ganz viel Glück und Gesundheit dem kleinen Mann und der Familie.

  11. 5.

    Glückwünsche an die Eltern.
    Klar kann die Mutter stolz sein, und zwar auf ein hoffentlich gesundes Kind. Die Schwangerschaftsdiabetes und das Geburtsgewicht hat sie sich bestimmt nicht ausgesucht.

  12. 4.

    Wie kann das eine schöne Nachricht sein? Ein völlig überfettetes Baby mit lebenslangen gesundheitlichen Einschränkungen, das ist kein freudiger Rekord sondern ein trauriges Schicksal.
    Drücke die Daumen, dass sich das Gewicht stabilisiert und das Kind gesund wird.

  13. 3.

    Ein Kind auf die Welt zu bringen ist immer noch einer der besten Gründe stolz zu sein. :) Alles Gute für das neue Leben! <3

  14. 2.

    Seht euch doch mal die Mutter an, dann ist das doch völlig normal

  15. 1.

    Was für ein trauriger Rekord. Kein Grund stolz zu sein.

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