Stoßzähne auf einem Tisch präsentiert (Quelle:rbb/Abendschau)
Bild: Quelle:rbb/Abendschau

Cottbusser Landgericht - Mutmaßlicher Elfenbeinschmuggler legt Geständnis ab

Im Prozess um den Handel mit Elfenbein am Cottbuser Landgericht hat der Angeklagte am Freitag ein Geständnis abgelegt. Das sagte eine Gerichtssprecherin, Details nannte sie nicht.

Der 50-Jährige wollte laut Anklage rund 1,2 Tonnen Elfenbein nach Vietnam liefern und dort verkaufen. Bei einem umfassenden und glaubhaften Geständnis könnte der Mann eine Bewährungsstrafe bekommen.

Das Gericht spricht von bis zu 2 Jahren Haft auf Bewährung. Ein Urteil soll Ende kommender Woche fallen.

Bei dem Prozess geht es um einen der größten Funde an illegal gehandeltem Elfenbein, den es in Deutschland gegeben hat. Das Gericht muss klären, woher das Elfenbein stammt. Dazu sollen Gutachter gehört, sowie das Schmuggelgut selbst betrachtet werden.

Der Angeklagte behauptet, dass er das Elfenbein auf Flohmärkten gekauft hat.

2 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 2.

    Wieder mal ein Urteil bei dem sich der Bürger an den Kopf fasst.
    Unsere Juztiz ist generell zu tolerant.

  2. 1.

    Wenn der Schmuggler nicht seine Komplizen preis gegeben hat, dann sind zwei Jahre echt wenig auf Bewährung.

Das könnte Sie auch interessieren