Afrikanische Schweinepest - Bundeswehr hilft bei Kadaversuche im Spree-Neiße-Kreis

Wildschwein im Wald (Bild: imago images/ Martin Wagner)
Audio: Antenne Brandenburg | 01.10.2020 | Martin Schneider | Bild: imago images/ Martin Wagner

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest kommt jetzt im Spree-Neiße-Kreis auch die Bundeswehr zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Angehörige des Jägerbataillons 431 aus Torgelow sowie der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie des Landeskommandos Brandenburg. Das hat der Landkreis am Donnerstag bekannt gegeben.

Demnach suchen seit dem 1. Oktober rund 140 Soldaten tote Wildschweine in einem Fünf-Kilometer-Radius rund um die Kernzone Schenkendöbern.

Bei der Suche nach Fallwild waren im Südosten Brandenburgs auch schon Spezialhunde, Drohnen und Hubschrauber zum Einsatz gekommen.

Im Spree-Neiße-Kreis war vor drei Wochen deutschlandweit der erste an Afrikanischer Schweinepest verendete Wildschweinkadaver gefunden worden. Mittlerweile verdichten sich die Hinweise, dass sogar schon im Juli 2020, also acht Wochen zuvor, mehrere Wildschweine im Dorchetal (Landkreis Oder-Spree) an der Seuche gestorben.

2 Kommentare

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  1. 1.

    Und das haben noch keine Linken oder Grünen Kommunalpolitiker verboten?

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