Wasserrohrbruch - 20.000 Cottbuser Haushalte vorübergehend ohne Trinkwasser

Ein Wasserrohrbruch in der Lausitzer Straße hat am Donnerstag im gesamten Stadtgebiet von Cottbus zu einem Druckabfalle geführt.
Audio: Antenne Brandenburg | 04.02.2021 | LWG-Chef Marten Eger | Bild: rbb/Daniel Mastow

Das gesamte Stadtgebiet von Cottbus war am Donnerstag stundenlang von einem massiven Wasserrohrbruch betroffen. Die defekte Stelle wurde überbrückt, nach Angaben der Wassergesellschaft vom Abend sind wieder alle Haushalte ans Netz angeschlossen.

In Cottbus hat es am Donnerstagnachmittag einen großen Wasserrohrbruch gegeben. Wie Marten Eger, der Chef der Lausitzer Wasser GmbH (LWG) rbb|24 sagte, barst im Bereich der Bautzener Straße Ecke Zittauer Straße eine Hauptleitung aus den 1960er Jahren unter der Straße. Gründe dafür könnten das Alter der Graugussleitung und der hohe Wasserdruck gewesen sein, so Eger.

Von der Havarie war zunächst das gesamte Stadtgebiet betroffen. Etwa 20.000 Haushalte seien eine Zeit lang komplett ohne Trinkwasser gewesen. Bei den anderen hätte es einen starken Druckabfall gegeben, da durch das Leck der Wassertrum leergelaufen sei, erklärte LWG-Chef Eger die Situation.

Ein Wasserrohrbruch in der Lausitzer Straße hat am Donnerstag im gesamten Stadtgebiet von Cottbus zu einem Druckabfalle geführt. Zu sehen ist die Feuehr, die an der Stelle im Einsatz ist.
| Bild: rbb/Daniel Mastow

Havarie provisorisch behoben

Die beschädigte Hauptleitung wurde im Bereich des Lecks am Donnerstagnachmittag abgesperrt und durch ein Provisorium ersetzt. Am frühen Abend teilte die LWG mit, dass alle Haushalte wieder am Netz seien. Vereinzelt könne es aber noch mit etwas weniger Druck aus dem Hahn kommen, teilte der Versorger auf seiner Internetseite mit [lausitzer-wasser.de].

Die Reparatur der geborstenen Hauptleitung soll laut LWG am Freitag erfolgen. Die Zittauer Straße ist derzeit für den Straßenverkehr gesperrt. Der mit Wasser gefüllte Schadensbereich wurde mit Bauzäunen gesichert.

Sendung: Antenne Brandenburg, 04.02.2021, 15:30 Uhr

6 Kommentare

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  1. 6.

    Mit solchen normalen Alltagsproblemen wie Instandhaltung der Infrastruktur kann sich leider kein Politiker profilieren heutzutage, da muss es schon die Schwebebahn sein. Stellt euch vor es ist Wahl und der Wahlkreiskandidat sagt: "wenn ihr mich wählt, dann halte ich die Infrastruktur besonders gut instand". Wie langweilig...

    Das wäre doch mal was lieber RBB... Mal einen Beitrag senden, dass in einer Stadt in Brandenburg die Infrastruktur richtig gut instand gehalten wird und es keine Probleme gibt. Nicht immer nur den Mecker-Robur losschicken. Meine Idee ist folgende: der "Wertschätzungs-Barkas", wo die beteiligten mal berichten können, was gut lief und wo die guten Erfahrungen geteilt werden können.

  2. 5.

    Graugussleitungen sind nicht schlechter als PE-Leitungen, sie werden nur nicht mehr verbaut, weil teurer, schlechter zu verlegen, schwerer usw.
    Liegt nahe, das sie in den 60ern gar nicht für die Drücke und Volumenströme gebaut wurde, die jetzt wirken.

  3. 4.

    .....alles uralt. Vielleicht passend zu dem was regelmäßig über einige Cottbusser berichtet wird.

  4. 3.

    das zeigt mal wieder wo in der Cottbuser Stadtverwaltung die Prioritäten liegen .... hochtrabende Pläne mit dem "Ostsee" und "Schwebebahn" und und und haben, aber die wichtige Infrastruktur ist völlig veraltet und verlottert lassen, siehe Straßen, Stromnetz, Fernwärmeleitungen ... so gut wie alles uralt

  5. 2.

    Na wenigstens ist das vor dem angesagten strengen Frost passiert.

  6. 1.

    Oh weh, und das kurz vor dem prophezeiten heftigen Kälteeinbruch... wenn das mal gut geht!

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