Fehlender Regen und hohe Temperaturen - Spree darf wegen Wasserknappheit nicht mehr so viel Wasser abgeben

Wassermangel in der Spree, Foto: www.imago-images.de, Rainer Weisflog
Wassermangel in der Spree | Bild: www.imago-images.de

Es ist ein Déjà-vu: Für einige Gewässer entlang der Spree wird der Hahn ein Stück zugedreht, weil das Wasser knapper wird. Das Umweltamt Brandenburg rechnet damit, dass sich die Situation noch verschärft. Schon 2020 war die Wassersituation der Spree besorgniserregend.

Die anhaltende Trockenheit und hohen Temperaturen haben erste Folgen für die Spree. Der Fluss führt weniger Wasser, das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) handelt jetzt.

So wird als Hauptmaßnahme die Spree ab sofort weniger Wasser an andere Gewässer abgeben, hat das Landesumweltministerium am Donnerstag mitgeteilt [mluk.brandenburg.de]. Davon betroffen sind insgesamt 26 Gewässer, sagte ein Sprecher rbb|24. Gleichzeitig wird mehr Wasser aus der Talsperre Spremberg (Spree-Neiße) und sächsischen Speichern gezogen. Doch die Reserven schrumpfen.

Ministerium: Situation wird sich voraussichtlich verschärfen

Mit den Maßnahmen greift im Spreewald das Niedrigwasserkonzept für das mittlere Spreegebiet. Ausschlaggebend dafür sind die Daten vom Pegel in Leibsch (Dahme-Spreewald). Dort wurde der Mindestabfluss von 4,5 Kubikmeter pro Sekunde unterschritten - und das, obwohl die Talsperre Spremberg bereits mehr Wasser abgegeben hat. Am 9. Juni wurden hier rund 3,5 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Zum Vergleich: Der Durschnitt der Jahre 1991 bis 2019 liegt für den Juni bei rund 7,76 Kubikmeter.

Das Umweltministerium geht davon aus, dass sich die Situation wegen des weiterhin trockenen und warmen Wetters verschärfen wird - "deshalb muss gehandelt werden", sagte ein Sprecher dem rbb.

"Aufgrund der Vorhersagen ist mit einem weiteren Rückgang der Abflüsse in der Spree sowie dem Erfordernis weiterer Maßnahmen zur Abflussstützung zu rechnen", heißt es in der Mitteilung des Umweltministerium. "Aus diesem Grund bitten wir schon jetzt, um einen sensiblen und sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser."

Reserven schrumpfen schnell

Dass die jetzt getroffenen Maßnahmen notwendig sind, verdeutlicht das Umweltministerium auch anhand von Zahlen für Cottbus. "Seit Junibeginn sind lediglich 0,2 Liter pro Quadratmeter an Regen gefallen." Durchschnittlich kämen in Cottbus im Juni 50 Liter pro Quadratmeter runter, das würden die Daten der Jahre 1981 bis 2010 zeigen.

Auch im Oberlauf der Spree fiel in dieser Zeit kaum Regen. "Für die kommenden 14 Tage sind zudem keine Niederschläge in der gesamten Lausitz vorhergesagt."

In Brandenburgs wichtigstem Wasserspeicher für die Spree, der Talsperre Spremberg, sinkt der Wasserstand durch die erhöhte Abgabe täglich um drei Zentimeter. Die Speicher in Sachsen sind laut Umweltministerium noch gut gefüllt und geben inzwischen Wasser für die Spree ab. "Unter diesen Bedingungen verringern sich die Reserven zügig", so ein Sprecher.

Auswirkungen auf den Cottbuser Ostsee

Führt die Spree weniger Wasser, bekommt das auch der Cottbuser Ostsee zu spüren. Denn das Wasser zum Befüllen des künftig größten Bergbaufolgesees Deutschlands kommt zu rund 80 Prozent aus der Spree. Hat der Fluss selbst Wassermangel, wird der Hahn für den Ostsee zugedreht.

Genau das ist seit Flutungsbeginn im April 2019 mehrmals passiert, weil wegen der trockenen Sommer nicht genügend Wasser vorhanden war. Auch aktuell kommt kein frisches Spreewasser nach.

Der See hat inzwischen 70 Prozent seiner Füllhöhe erreicht [Stand: 10.06.2021, leag.de].Der Energiekonzern Leag geht davon aus, dass er Mitte der 2020er Jahre fertig geflutet sein wird. Kritiker befürchten, dass von der großen Oberfläche in heißen Sommern Millionen Liter Wasser verdunsten werden.

Trockenheit schon in den letzten Jahren

Im Jahr 2020 mussten schon zeitiger Maßnahmen ergriffen werden, damit die Spree mit Wasser versorgt wird. Bereits im Mai hatte das Landesumweltamt die Situation als "angespannt und besorgniserregend" bezeichnet, weil der Spree durch die Trockenheit der vergangenen Jahre und Monate Wasser gefehlt hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Regenmengen in Südbrandenburg deutlich unterdurchschnittlich.

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.06.2021, 18:30 Uhr

40 Kommentare

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  1. 40.

    Ach ja, übrigens schon wieder beim Lügen erwischt: Siemens zahlt wie auch im Blumenviertel die Anwohner selber unzählige kleine Brunnen selber betreiben sollen. Können Sie nicht wenigstens bei einem Kommentar, in dem Sie über das Industriegebiet Freienbrink-Nord schreiben, bei der Wahrheit bleiben?

  2. 39.

    Ich habe Verständnis dafür, dass Sie, da Sie wie gewöhnlich zu Ihren Geschichten keine Fakten liefern können, nicht ständig von mir vorgeführt werden wollen. Bleiben Sie doch einfach bei Fakten und erfinden nicht ständig irgendwelche Prosa.

    Thema ist hier übrigens nicht das Industriegebiet Freienbrink-Nord, sondern das mittlere Spreegebiet weiter flussaufwärts. Warum kommen mir immer wieder Zweifel, dass Sie tatsächlich aus der Region stammen wie Sie hier behaupten?

  3. 38.

    Herr Neumann, wenn sie meinen, dass das PCK ein Auslaufmodell ist, dann frage ich mich, warum sie das immer wieder in den Raum stellen. Bleiben sie gefälligst in Freienbrink. Mir ist klar, warum sie immer wieder versuchen, durch irgendwelche abwegigen Beispiele von den Problemen in Freienbrink abzulenken, um so ihren Auftraggeber dienlich zu sein. Ihnen fällt einfach nichts ein, was für eine Ansiedlung des Gigamonsters in Freienbrink spricht. Ich verrate es ihnen Herr Neumann, es gibt nämlich nichts. Es tut mir nicht wirklich Leid für sie, dass ich sie immer wieder mit dieser Wahrheit konfrontieren muss.

    Jetzt kommt bestimmt wieder das abgedroschene Stichwort: "Arbeitsplätze". Bloß das überzeugt niemanden, außer vielleicht jene, die das Nachdenken verlernt haben.

  4. 37.

    Herr Neumann, ich gedenke nicht mit ihnen darüber zu diskutieren, wo auf Berliner Stadtgebiet wegen fehlgenehmigter Baulichkeiten Grundwasserspiegel großflächig abgesenkt wird. Diese Maßnahmen schlagen sich übrigens negativ auf den Berliner Wasserpreis aus.
    Herr Neumann bleiben sie beim Thema Freienbrink. Die große Sauerei findet in Freienbrink statt. Wie können wir gemeinsam gegen den menschenverachtenden Umbau einer ganzen Region vorgehen?

  5. 36.

    Wären Sie nicht per se se Fahrzeuge, die Sie als "ressourcenfressendde E-Mosnter" bezeichnen, eingestellt, hätten Sie auf Basis von Fakten schon längst erkannt, dass der PCK zunehmend überflüssiger wird. Deswegen neuen Sie auch hier wie gewöhnlich zur maßlosen Übertreibungen in der Hoffnungen, dass Ihnen ahnungslose Leser auf den Leim gehen. Wer die Region kennt, kennt z.B. auch den alten NVA-Standort, der verstärkt für für Logistik etc. genutzt werden soll. Sie kennen dabei auch die Rechtslage und beschränken sich nur noch auf Dystopien und versuchen es in #33 wie zuletzt immer häufiger nichtmals mehr mit unbelegten Scheinargumenten, die in der Vergangenheit schnell als bewusste Falschbehauptung entlarvt worden sind.

  6. 35.

    Oh, Sie verorten Siemens aus #27 im östlichen Berliner Raum? Ortskundige aus der Region verorten die eher im vor ein paar Jahren aufgehobenen WSG Jungfernheide und damit im geographischen Westen der Stadt. Das Blümerlviertel ist auch nicht besonders weit weg vom WSG rund um das WW Johannisthal. Natürlich müssen die Bauwerke auch unzulässig tief gegründet worden sein und das Wasser nicht den Ansprüchen genügen, weil sonst Ihr Kartenhaus ... na, Sie kennen das ja schon aus der Vergangenheit, als es bereits bei der zweiten Karte in sich zusammenfiel. Oder haben Sie ausnahmeweise zufällig doch wider Erwarten Belege für Ihre Behauptungen und blumige Andeutungen?

  7. 34.

    Ich dachte, dass Menschen wie Sie im Thema sind. Sie sind aber offensichtlich einfach nur dagegnen udn vergessen Quellangaben schnell wieder.
    https://www.moz.de/lokales/erkner/versorgung-wo-das-meiste-wasser-fliesst-49148682.html

  8. 33.

    Herr Neumann ich unterstütze sie voll, wenn sie gegen die immense Wasserverschwendung in Schwedt etwas unternehmen. Bloß da kommt von ihnen nichts. Das Beispiel dient nur zur Verharmlosung der Geschehnisse in Freienbrink. Teslas Wasserbedarf von 1,4 Mill. m3 in erster Ausbaustufe und spätere exorbitante Erhöhung sind inakzeptabel. Neben der Wasserverschwendung erfolgt die großräumige Zerstörung der Landschaft und Natur zwischen östlichem Stadtrand von Berlin bis weit über Hangelsberg hinaus in östliche Richtung verbunden mit negativen Auswirkungen auf das Klima. Mit Umsetzung der bereits angekündigten industriellen Folgeprojekte ist auf Politikerebene das Ende des Landschaftsschutzgebietes Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet offensichtlich bereits beschlossene Sache. So kann man als schlechtes Beispiel auch in die Geschichtsbücher eingehen. Der Herr Woidke, der die LSG-Verordnung 2006 in Kraft treten ließ, wird seinen Schreibfehler von damals halt korrigieren.

  9. 32.

    " Das so geförderte Wasser wird dabei direkt in den Regenerwasserkanal abgeleitet."
    Zu diesem hirnrissigen, von Herrn Neumann getätigten Wortbeitrag habe ich einen kleinen Zusatz. Die BWB senken im östlichen Berliner Raum großflächig den Grundwasserspiegel ab, um in der Vergangenheit unzulässig tief gegründete Bauwerke vor Nässe zu schützen. Warum wird das abgepumpte Grundwasser nicht ins Trinkwassernetz eingespeist? Richtig geschlussfolgert Herr Neumann, das Wasser weist nicht die geforderte Trinkwassergüte auf. An dieser Stelle soll den Verursachern dieser Grundwasserschäden nicht weiter nachgespürt werden. Nur soviel, in Freienbrink ist solch ein Fiasko auf jeden Fall verhindert werden. Das dortige Wasser ist gegenwärtig noch trinkbar, deshalb soll Tesla bereits errichtete Gebäude wieder abzureißen. Nach Aufbringung einer neuen Bodendecke, kann die Wiederbepflanzung erfolgen. Als Angebot Herr Neumann, sie können dann auch nützlich werden und ihre Wunschbäume pflanzen.

  10. 31.

    Ich glaube jetzt dreht der Herr Neumann durch, bitte die Zahlen liste dekodieren:
    NZ (Nachzahlung)? 37
    SE (Second Edition)? 66 29 12337 357.773
    WD (Wachdienst oder wie dumm)? 66 29 8302 240.758
    GH (Gerichtshof)? 65 28 8684 243.152
    NH (Neue Heimat)? 63 26 8684 225.784
    RD (Rettungsdienst)? 61 24 15812 379.488
    EK (Entlassungskompanie)? 59 22 11856 260.832
    1.707.787
    Es lässt den Hund erschaudern, was der Herr Neumann den Lesern von rbb24 alles zumutet.

  11. 30.

    Für faktenbefreite Dämagogie sind bisher doch Sie zuständig gewesen, weil Sie erkannt haben, dass bisher rechtlich nichts grundsätzliches gegen den Bau der Fabrik einzuwenden ist und wollen das offensichtlich auch nicht ändern. Wären Sie an Fakten und nicht nur an Halbwahrheiten interessiert, wüssten Sie z.B., dass seit der Wende sich das Trinkwasseraufkommen ungefähr halbiert hat. Das führte zu einem Anstieg des Grundwassers.

    Wie Sie wissen, widerspreche ich Ihnen auch seit weit über einem Jahr, wenn Sie BEV als "ressourcenfressende E-Monster" u.ä. zu verteufeln versuchen und verweise auch immer wieder darauf, dass die den PCK überflüssig machen sollen. Nur passt das nicht zu der Ideologie, die Sie immer wieder Geschichten erfinden lässt, die sich schnell als Falschbehauptungen herausstellen.

  12. 29.

    Wieder so ein demagogischer Versuch von Herrn Neumann den von Tesla angekündigten frevelhaften Umgang mit der Ressource Wasser zu verharmlosen, indem er auf andere Standorte verweist, wo in der Vergangenheit und auch jetzt gravierende Schäden an den natürlichen Umweltbedingungen bewirkt wurden bzw. noch werden. Ich frage mich warum plädiert er nicht dafür, dass durch das PCK Schwedt weniger oder gar kein Wasser mehr verschwendet wird? In die gleiche Kategorie der Grundwasserverschwendung fällt das von Herrn Neumann aufgeführte irrsinnige Grundwassermanagement im östlichen Raum von Berlin, wo versucht wird, Baufehler der Vergangenheit (zu tiefe Gründung von Bauwerken) zu retuschieren, indem man großflächig den Wasserspiegel absenkt. Diese widersinnige Maßnahme spült zwar Geld in die Kasse der BWB belastet aber den Steuerzahler und schädigt in hohem Maße die Umwelt und trägt letztendlich auch zum Klimawandel bei genauso wie das, was jetzt in Freienbrink durch Tesla eingeleitet wird.

  13. 28.

    Mal ein paar Zahlenspiele zum exorbitaten Wasserverbrauch der Privatanschließer im Bereich der WSE:
    NZ 37
    SE 66 29 12337 357.773
    WD 66 29 8302 240.758
    GH 65 28 8684 243.152
    NH 63 26 8684 225.784
    RD 61 24 15812 379.488
    EK 59 22 11856 260.832
    1.707.787

  14. 27.

    Wenn einem die Fakten ausgehen, muss an den Bauch appelliert werden - wie Sie das gerade getan haben.

    Dass es im Bereich des Versorgers gleich westlich von Erkner Probleme mit zu hohen Grundwasserständen gibt, ist dabei hier ja altbekannt. Es gibt deshalb seit Jahren einen runden Tisch zum Grundwassermanagement. Anstelle weniger grosser Brunnen, wie die BWB sie z.B. im Auftrag von Siemens betreibt, sollen dabei viele kleine abgelegt werden. Das so geförderte Wasser wird dabei direkt in den Regenerwasserkanal abgeleitet. Das stört Siee aber auch nicht, weil das Ihre Geschichten rund um das Industriegebiet Freienbrink-Nord als haltlos Dystopie entlarven würde.

  15. 26.

    Ich tippe ehr auf lange Trockenheit und dann Sturzregen. Wenn es genug Regen gibt, dann werden die Landwirte ja kein Problem mit der Trockenheit haben. Also sollten wir das Geld für die Ernteausfälle und Dürreschäden wegen Trockenheit zurück verlangen.

  16. 25.

    Es ist mir nicht ganz klar wo in meinem Kommentar Sie jetzt CO2 gefunden haben, aber okay. Entsalzung ist teuer, ist halt so. Da gibt es genug Länder, die eine Menge Geld reinstecken, viel technische Verbesserung ist da also nicht mehr zu erwarten. Es ist sicher wirtschaftlicher mit dem noch vorhandenen Wasser besser umzugehen, zum Beispiel in dem man die großflächige Trockenlegung von Feuchtgebieten beendet.

  17. 24.

    Aufruf an Alle: Spart Wasser!, weniger waschen und abwaschen, Kinderplansche entsorgen, Mehrfachspülung für Toiletten organisieren, weniger baden und duschen, weniger trinken, Tränken abschaffen, Pool's trocken legen und als Beet für Trockenrasen benutzen u.v.m. für Gigafactory! Schaun ma Mal!

  18. 22.

    Die 1,5 Mio m³/a von Tesla soll zu viel sein angesichts einem Gesamtwassaufkommen von 1,3*Milliarden* m³/a. Laut Ant fpr Statistik in 2016? Mwrken Sie an Hand der Zehnerpotenzen nicht, wie lächerlich diese Behauptung das ist? Fachleute z.B. vom WSE teilen die Meinung derjenigen, die sich auch wie Sie vor einigen Monaten per se gegen Batterie-Autos ausgesprochen haben, nicht. Ich vertrete schon lange die Meinung, dass etwas gegen den einen der größten Einzelwassereinzelverbraucher Brandenburgs getan werden müsste, vor allem weil dessen Produkte dazu benutzt werden, den menschgemachte Klimawandel zu beschleunigen.

    Auch ist grün nicht grün. Noch frisch ist auch die RBB-Meldung über die Wasserverschwendung wie es dazu voriges Jahr auch eine längere Sendung im RBB-TV gegeben hatte.

  19. 21.

    Im Mai sind durchschnittlich 65 l Regen auf den Quadratmeter gefallen. Der langjährige Durchschnitt weist 50 l Regen pro Quadratmeter aus. Gleiche Überschreitungen gab es im Januar, Februar und Maerz diesen Jahres.

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