Bedingungsloses Grundeinkommen - Lausitzer bekommt ein Jahr lang 1.000 Euro im Monat geschenkt

Jeremy Scheibe aus Lübbenau (Foto: rbb/Friedrich)
Audio: Antenne Brandenburg | 02.07.2021 | Daniel Friedrich | Bild: rbb/Friedrich

Monatlich Geld auf's Konto bekommen, ohne was zu tun: Das ist das "bedingungslose Grundeinkommen". Einer, der es gerade ausprobieren darf, ist Jeremy Scheibe aus Lübbenau. Doch er ist nicht nur begeistert. Von Daniel Friedrich

In Deutschland laufen gerade Studien, wie sinnvoll ein bedingungsloses Grundeinkommen ist. Jeremy Scheibe aus Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) darf das gerade testen. Seit April füllt sich sein Konto von ganz allein.

1.000 Euro bekommt er monatlich überwiesen. Für den Lausitzer war es eher ein Glückstreffer. Der 28-Jährige wurde ausgelost, nachdem er sich bei dem Verein "Mein Grundeinkommen" beworben hatte. Doch die Vor- und Nachteile halten sich die Waage, sagt er nach den ersten Monaten.

Beruhigende Geldquelle

"Das war erstmal surreal. Ich habe die Mail gelesen und gedacht: Das ist jetzt Spam oder Ähnliches." Doch alles war echt. Das Geld kommt tatsächlich jeden Monat an. Etwas Spektakuläres hat Jeremy Scheibe damit allerdings nicht vor, sagt er. "Ich habe bis vor kurzem studiert. Da haben sich ein paar Bafög-Schulden angehäuft, die ich damit gerne zurückzahlen möchte. Ansonsten wird vielleicht noch ein Trip nach Japan rausspringen."

Das Grundeinkommen ist für ihn vor allem eines - beruhigend. Es gibt ihm ein Sicherheitsgefühl. Er wisse jetzt, dass Geld kommt, egal was passiert.

Ein Modell mit Vor- und Nachteilen

Mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen hat sich der 28-Jährige schon während seines Politik-Studiums beschäftigt. Einerseits erkennt er die Vorteile des Modells. "Von der sozialen Dimension her ist es ein absoluter Gewinn für die Gesellschaft."

Allerdings sieht er es auch kritisch. Aus ökonomischer Sicht vor allem sei es schwierig. "Es ist ja doch ein ziemlich großer Posten für den Staat. Und ich glaube, dass es auch aus inflationstechnischer Sicht ein Problem werden könnte."

Denn wenn jeder mehr Geld zur Verfügung hätte, würden ganz automatisch auch die Preise zum Beispiel für Mieten oder beim Einkaufen steigen, ist sich Jeremy Scheibe sicher. Das würde dann gerade diejenigen treffen, denen es durch das Grundeinkommen eigentlich besser gehen sollte. "Insofern bin ich mir noch nicht sicher, ob so ein bedingungsloses Grundeinkommen das richtige Mittel für mehr Fairness oder Gerechtigkeit ist."

Sinnvoller wäre es aus seiner Sicht, bestimmte Angebote generell kostenlos zu machen - zum Beispiel Kitabetreuung, ein warmes Mittagessen oder Busse und Bahnen.

Was macht Grundeinkommen mit Menschen?

Wie verändern Menschen ihr Verhalten, wenn sie jeden Monat ein Grundeinkommen von 1.200 Euro bekämen? Das will gerade auch eine großangelegte Studie der Freien Universität Berlin herausfinden.

Zwei Gruppen sollen Erkenntnisse liefern. In einer bekommen 120 Menschen drei Jahre lang eine Geldzahlung. Dazu kommt eine sozial ähnlich strukturierte Vergleichsgruppe, die so eine Absicherung nicht hat.

Beitrag von Daniel Friedrich

49 Kommentare

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  1. 49.

    Ich kann dieses Experiment nicht nachvollziehen.
    Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle die jeden Tag zur Arbeit gehen
    und Leute die nichts leisten auch noch mit 1000€ belohnt werden sollen.
    Nie etwas in die Rentenkasse eingezahlt haben... Es sind so viele Sachen
    die in Deutschland gewaltig schief laufen... Armes Deutschland !!!

  2. 48.

    Kann die Meinung von manchen nicht verstehen, von denen die gegen hartz 4 sind. Den Leuten muss ich sagen, selbst erstmal haben und dann reden. Ein Job finden ist nicht so einfach wie mancher denkt.
    Sinnlos Jobs von jobbörsen für 1 Euro oder bewerbungs Training völliger Quatsch.
    Wenn dann sind es Dreck arbeiten.
    Und übrigens ich bin gelernte Altenpflegehelferin und find hier kein job. Personalmangel davon reden die pflegekräfte.
    Die obersten entscheiden, wenn peesonalschlüssel stimmt, dann keine Einstellung
    Den ist es egal wie laut Pflegepersonal schreit um Hilfe.
    Und egal wie es denen geht

  3. 47.

    Interessanterweise nehmen an solchen Studien sehr viele Menschen teil, die ohnehin in Lohn und Brot stehen, eine gute Ausbildung genossen haben oder anderweitig begünstigt sind. Schaut man sich die Liste aller Teilnehmer, die bereits gewonnen haben, an so finden sich kaum Menschen darunter, denen das Geld helfen würde ihre Existenz zu sichern. Die meisten Gewinner des Grundeinkommens mussten sich auch vor dem Geldsegen kaum um ihre Mietzahlungen oder genug zu Essen im Kühlschrank sorgen.

  4. 46.

    Bedingungsloses Grundeinkommen würde ich begrüßen.
    Als junge Familie, so um die 30,Vater, Mutter 2 Kinder, macht 4 Scheine im Monat.
    Sind die Eltern jetzt noch schlau, gehen sie weiter ihrer gewohnten Arbeit nach.
    Mit den 4000€ gehen Sie zum Immobilien Makler und zur Bank und kaufen sich ein Haus mit ordentlich Grundstück drumherum. Dürfte überhaupt kein Problem sein, denn eine bessere Sicherheit als das B. Grundeinkommen gibt's nicht.
    Auch die Abzahlung ist dann eher erledigt als bei den 25-35 Jahre,die heute üblich sind.

  5. 45.

    Das Potential, auf diese weise die Zufriedenheit der eigener Bevölkerung zu steigern hat schon lange Saudi Arabien für sich entdeckt, man hat dort quasi nur eine Freiheit, nämlich nicht arbeiten zu müssen und trotzdem gut zu leben. Für die "niedere" Arbeiten, ohne die es leider nicht geht, holt man sich "Billiglöhner", diese verden ausgebeutet und sind noch dankbar dafür.
    So ähnlich würde es in Deutschlad auch ausarten, weil jetzt schon sind sich oft die Einheimischen für viele Jobs zu fein, und dielenigen aus dem Ausland, die diese Jobs erledigen, die werden mies bezahlt und oft verächtlich behandelt.

  6. 44.

    Es ist gut ein Grundeinkommen der ärmeren Schicht der Gesellschaft zu gewährleisten, doch es ist nicht nötig Staatsgelder verschwenden zu lassen ohne wichtigen Grund.
    Ziel diese Studie soll mehr soziale Gerechtigkeit verschaffen und nicht die Gesellschaft mehr spalten
    Ansonsten ist die Idee ganz in Ordnung

  7. 43.

    Falsch!
    Beispiel:
    Mitarbeiter in Klärwerken und Kanalisation schützen unsere Abwasserorganisation + Trinkwasserversorgung.
    Menschen in der Nahrungsmittelindustrie sorgen für volle Regale.
    Mitarbeiter bei der Müllabfuhr schützen uns vor Dreck und Rattenplagen.
    Möchte man diese Beschäftigten belohnen, kann man deren Gehalt erhöhen.
    Ebenso sollte die Politik eher die Rahmenbedingungen für harte Jobs erhöhen anstatt Faulenzen zu Belohnen.
    Es macht keinen Sinn, deswegen z.B. noch Kriminellen 1.000€ zu schenken. Die würden am Ende nämlich Nahrungsmittel auf ganz andere Art + Weise an die Bevölkerung "zuteilen" und unser Land reszlos verlottern lassen.
    Das BGE wäre das Ende Deutschlands mit einer großen Firmenabwanderung und sozialer Verwahrlosung.

  8. 42.

    Das BGE wird eher noch mehr Armut hervorrufen.
    Schlicht weil das Geld ausgeht, mehr Schulden gemacht werden und wir in einen Entwertungskreislauf hineinrutschen.
    Offenbar wissen viele nicht, was das ganze Staatswesen kostet, wie es finanziert wird und was passiert, wenn jeder nur noch macht, worauf er gerade Bock hat.
    Wohlstand muss erarbeitet werden.
    Ebenso ist die Mindestlohndebatte nicht leidig - sondern der Mindestlohn kam durch die Politik viel zu spät.
    Vielmehr muss dieser erhöht, Sozialleistungen bei Arbeitsverweigerern gekürzt und auch ein Erschöpfungsprinzip eingebaut werden, wer Jahre von Sozialleistungen lebt.
    Das Leben besteht nun mal auch aus Druck und Leistung.
    Nur so haben wir Gesundheitsvorsorge, Bildung, Wohnungen, Nahrungsmittel, persönliche Güter und Urlaubsreisen.
    Wenn die Mehrheit das BGE angeblich will, empfehle ich den Grünen, mit einer solchen Forderung ihre Wahlkampagne zu retten.

  9. 41.

    Wer denkt sich so einen Quatsch aus? Mit 1000€ kann man nicht leben ohne Zuschüsse. Warum sollen Menschen diese Studie machen, wenn sie in der Lage sind Geld zu verdienen? Jeder würde sind freuen wenn er jeden Monat zusätzlich 1000€ zur Verfügung hätte. Allerdings würden diese Leute, wenn sie arbeiten gähen, einen Großteil als Steuern wieder zurückzahlen. Es wird kein Grundeinkommen geben, weil das System Menschen braucht, die man schlecht bezahlt. Das ist das Problem. Der geringe Lohn in vielen Branchen. Es muss ein Mindestlohn von 15€ die Stunde her.

  10. 40.

    Dann wäre das BG natürlich nicht mehr bedingungslos, richtig? Gut, ich folge ihrem Gedanken trotzdem, weil, er hat ja was. Wie wäre es mit einem sozialen Jahr (Halbjahr?) für Jeden? Man kann sich aussuchen, wann man dieses soziale Jahr absolviert. Darüber hinaus könnte dies mit weiteren Anreizen gesteuert werden. Rentner müssten natürlich nicht mehr herangezogen werden.
    Wenn jeder weiß, dass dieses soziale Jahr auf ihn zukommt, kann er dieses in seine Lebensplanung passend einbauen. Ja, das wäre allerdings eine Bedingung! Aber eine sinnhafte, die von vielen möglicherweise gar nicht als Bedingung, sondern eher als Selbstverständlichkeit wahrgenommen werden würde.

    D.M.

  11. 39.

    Wer sagt denn das Deine wohlverdienten 4000€ Pension wegfallen, allen Retnern würde in der Übergangsphase (solange die jeweiligen Retner noch leben) und welche hart gearbeitet haben, der ihnen jeweilige zustehende Differenzbetrag auf das etablierte Bedingungslose Grundeinkommenssumme oben drauf gepackt, das wäre überhaupt kein Thema und selbstverständlich, das BGE bringt nur Vorteile jedoch 0% Nachteile.

  12. 38.

    Ich würde sagen: Falsch! Was unnütz ist, entscheiden zunächst mal nicht Sie, das sieht der gemeinte Verbraucher ziemlich sicher ganz anders. Unnützer scheint mir eher der Steuerfreibetrag der Wohlhabenden, der nur unvollkommen in den Geldkreislauf zurückgeführt wird, während das BG – da muss man kein Hellseher sein – so gut wie 1:1 wieder in den Konsum fließt und damit Steuern generiert.
    Wenn man sich bei "Mein Grundeinkommen" mal einliest, kann man erfahren, dass je nach Finanzierungsmodell bspw. der Einkommenssteuerfreibetrag als ein bereits als solches zu bewertendes Grundeinkommen für Besserverdienende Grundlage des BG darstellen könnte. Damit entstünden grob keine Extra-Kosten, die geschätzten Ausgaben von 1 Billion € fürs BG würden überwiegend aus den Steuerfreibeträgen der Wohlhabenden entwickelt. Das BG ist also auch und gerade eine Steuerreform, die den Namen auch verdient. Richtig, für manchen Besserverdienenden ist es ein Nullsummenspiel. Was kann es ihn jucken?

    D.M.

  13. 37.

    Die Frage wer dann noch die ganze "Drecksarbeit" zeigt schon wie die Gesellschaft tickt, man wertet gewollt oder nicht, damit Menschen ab die essenzielle Tätigkeiten durchführen, zumindest Tätigkeiten welche derzeit noch keine Maschinen übernehmen können oder Tätikeiten die unangenehm sind aber denoch nötig sind um Infrastruktur aufrecht zu erhalten, gerade deswegen würden wie diese Menschen wertschätzen, in dem wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewähren, denn:

    Wenn du haben willst das für dich etwas getan wird, dann gibts nur 3 Möglichkeiten:

    1. Du schaffst einen attraktiven Arbeitsplatz + faire Bezahlung / Arbeitszeit
    2. Du konstruierst eine Maschine die das für dich übernimmt.
    3. Tu es selbst.

  14. 36.

    Das Ende von hochkomplexen Sozialregelungen, die nicht selten zu Entscheidungen führen, die gerichtlich überprüft werden müssen, stellt sich auch für mich ein attraktives Ziel dar, denn dieses System halte ich insbesondere wegen des erheblichen personellen Ressourcenverbrauchs für nicht wirklich sozial wertvoll.
    Ich kann aber keine besseren Vorschläge machen, halte das BGE nicht für die Lösung. Durch das BGE eine freie Tätigkeitswahl zu ermöglichen, halte ich nicht für realistisch und stellt in Zeiten von Vollbeschäftigung und allseitigem Personalmangel in Schulen, Pflege, Restaurants ... kein wirkliches Problem dar, im Gegenteil wird es dadurch noch schwieriger, beispielsweise ausreichende Pflegekräfte zu finden und die, die da sind, können auf einem niedrigen Niveau arbeiten, denn was soll ihnen schon passieren mit der Absicherung? Der neue leninsche Mensch mit der Einsicht in die Notwendigkeit wäre von nöten - Reisen nach Japan weil man Geld hat - den Klimawandel gibts ja nicht.

  15. 35.

    Wer arbeiten kann soll gefälligst arbeiten! Jeder den Job, der seiner Eignung und Bildung entspricht. Dieser Versuchs Sozialismus widert mich an. Letztendlich zahlen wir (die arbeitende Bevölkerung) das mit steigenden Steuern und Sozialabgaben. Es gibt schon genug Schmarotzer. Meine Meinung!

  16. 34.

    Genau das Gegenteil ist der Fall, das BGE b edingt folgende Aspekte:
    -Arbeitenehmer sind Arbeitgebern gegenüber nicht mehr erpressbar
    -Armut ist vollständig vernichtet
    -die Mindestlohndedbatte wäre vernichtet, jeder Arbeitnehmer ist seine persönliche Gewerkschaft und sagt Tschüss, falls ein x beliebiger Arbeitgeber ihn unterbuttern will
    -man kann sich ohne Zwang zur Arbeit um x beliebige Dinge kümmern, als Mutter finanziell unabhängig um Kinder kümmern oder jeder um seine Oma
    Wer sagt das in einer BGE gesellschaft Lohn noch besteuert werden muss, das sind schwer veraltete und unsinnige Konzepte, die Konsumsteuer wäre ideal, jeder muss konsumieren, auch jeder Bürger der gerade nicht in einer Erwerbsarbeit eingebunden ist
    Wie das BGE am Ende ausformoliert und im Detail aussieht, ist Teil hitziger öffentlicher Debatten und der reine Wille der Mehrheitsgesellschaft.


  17. 33.

    Ob die Preise durch das Grundeinkommen steigen würden, ist spekulativ. Der gute Herr hat ja doch eine recht negative Meinung dazu und er klingt auch ziemlich pessimistisch. Bestimmte Angebote kostenlos zu machen, ist keine Alternative zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. Außerdem: der Mann hat Politikwissenschaft studiert. Die Haltung, das bedinglungslose Grundeinkommen abzulehnen, kann ja nur mit seiner Stellung zusammenhängen. In andere Lebenslagen und alternative Finanzierungsmöglichkeiten kann er sich offensichtlich nicht hineinversetzen. Eine derartige Meinungsdarstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen sehe ich daher sehr kritisch.

  18. 32.

    Selbstverändlich, das Wort "Minijob" gäbs mit einem BGE nicht mehr, die meisten Modelle gehen davon aus, das du zu deinem BGE, dessen Summer erst noch ausformuliert werden muss, 1000€ steuerfrei dazu verdienen kannst, hast du also ein BGE von 1300€ sind schon mal deine Fixkosten gedeckt, sind sie das nicht lebst zu dekadent, das BGE deckt folgende Güter ab
    Wohnen
    Kleidung
    Nahrung
    Öffentliche Verkehrsmittel (Mobilität
    Medizinische Versorgung
    Demokratische und Kulturelle Teilhabe..daher sind 300 bis 600€ dazuverdiente € erheblich mehr wert, als heute ohne BGE, es wird nichts mehr wie heute im mittelalterlich ALG 2II angerechnet, der Zwang zur Arbeit ist vernichtet. Mit einem BGE kannst du dich in a llen Bereichen frei bestimmt entfalten.

  19. 31.

    @Hans11 Das ist doch kein Argument, nur weil die Vorgänger Generation geschufftet hat nicht über eine Weiterentwicklung unserer Sozialen Evolution nachzudenken, das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein mächtiges Werkzeug um sich der Einpreisung von Klima und damit die Soziale Frage zu lösen, denn der Klimawandel wird jeden Bürger was abverlangen.

    Desweiteren stehen wir ohnehin vor geophysikalischen Grenzen (Resourcenerschöpfung und Automatisierung durch Industrie 4.0) im nächsten 1/4 Jahrundert werden nach und nach Millionen von Arbeitsplätzen wegfallen.
    Das BGE die selbstverständliche soziale bedingungslose Absicherung vor einer sonst drastischen Sozialen Verwerfung und Radikalisierung der ohnehin schon verhängstigten Menschen, die dann immer mehr ihr Glück in der Vergangenheit suchen / rückwärtsgewadt sind (Kaiser oder 3. Reich wieder haben wollen)
    Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen wäre:
    -Armut vernichtet -die leidige Mindestlohnedebatte obsolot und sehr viel mehr

  20. 30.

    Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Und zwar nur für Leute, die ein Leben lang hart gearbeitet haben. In anstrengenden Tätigkeiten.
    Für alle anderen nicht.
    Wozu sollen Reiche jetzt noch mal 1.000€ mehr bekommen?
    Ebenso Leute, die schon seit Jahren nicht arbeiten gehen?
    Die Politik soll lieber erst mal die aktuellen Probleme in Deutschland lösen, als Zeit in so einen Unsinn zu investieren.

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