Höchste Erhebung im Park - Branitzer Hermannsberg nach zehn Jahren saniert

Der Hermannsberg im Branitzer Park (Bild: rbb/Jahn)
Der Hermannsberg im Branitzer Park | Bild: rbb/Jahn

Nach zehn Jahren Sanierung ist der Hermannsberg im Branitzer Park in Cottbus wieder freigegeben worden. Bei dem Berg handelt es sich um die höchste Erhebung im Park. Mit 15 Metern Höhe liegt er gegenüber der Seepyramide.

Nach Angaben der Stiftung Schloss und Park Branitz seien bei den Arbeiten vielfältige Sichtbeziehungen in die Pyramidenebene geöffnet worden. Zudem seien Wege angelegt, gezielt Gehölze gepflanzt und ein Sitzplatz auf dem Berg errichtet worden.

Baumaterialien aus Park selbst

Die Materialien für die Sanierung seien alle aus dem Park selbst gewonnen worden, erklärt Parkleiter Claudius Wecke. So seien beispielsweise die Einfassungen für die Wege aus Kiefernholz selbst geschnitten worden, die Erden selbst angemischt worden. "Es ist eine Restaurierung, die aus dem Park und aus dem Team selbst entwickelt wurde", so Wecke. Nun handele es sich beim Hermannsberg um eine "organische Struktur", die sich in den letzten zehn Jahren entwickelt habe.

Der Hermannsberg, benannt nach dem Parkschöpfer Hermann Fürst von Pückler-Muskau, sollte ursprünglich bis zu 30 Meter hoch werden. Mit dem Tod des Fürsten im Jahr 1871 wurden die laufenden Arbeiten allerdings nur noch zum Ende gebracht, erklärt Wecke.

Sendung: Antenne Brandenburg, 25.08.2021, 16:10 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Wir waren vor 4 Jahren dort. Leider blieben die Highlights im Branitzer Park zu dieser Zeit schon abgesperrt, sodass ein unmittelbarer Zulauf nicht möglich war. Es ist schön zu sehen, wie wunderbar es dort wurde. Vlt schaffen wir einen Besuch noch in diesem Jahr. Die Vorfreude dafür ist schon da!

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