Prozess am Landgericht Cottbus - 50-jähriger Mann aus Drewitz soll Dorf terrorisiert haben

Di 05.10.21 | 15:24 Uhr
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Blick in den Verhandlungssaal am Landgericht Cottbus
Audio: Antenne Brandenburg | 05.10.2021 | Iris Wußmann | Bild: rbb/Aline Lepsch

Der Auftakt zu einem Prozess gegen einen Mann aus Drewitz (Spree-Neiße) ist am Dienstag noch vor Verlesen der Anklage unterbrochen worden. Nach Angaben des Landgerichts Cottbus war der Mann aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, an der Verhandlung teilzunehmen.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, Einwohner des Dorfes Drewitz viele Jahre terrorisiert zu haben. Insgesamt werden ihm über 40 Taten zur Last gelegt. Laut Anklage soll der Vater des Mannes Hauptopfer gewesen sein. Ihn soll er mehrfach geschlagen und ihm mit Mord gedroht haben.

Etliche Delikte zwischen 2016 und 2021

In der Anklageschrift geht es um Bedrohungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gegenüber Nachbarn und Amtsträgern in der Zeit von 2016 bis 2021. Der Polizei waren nach eigenen Aussagen die Hände gebunden, weil der Mann psychisch krank sei. Das Gericht soll nun klären, ob der Mann in die Pychiatrie eingewiesen werden soll.

Der Prozess soll am 13. Oktober fortgesetzt werden.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 05.10.2021, 14.10 Uhr

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