Cottbuser Ostsee - Trotz Flutungsstop in Trockenperioden liegt Wasserzulauf im Plan

Mi 08.12.21 | 11:12 Uhr
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Blick über den Cottbuser Ostsee
Bild: Foto: Thomas Krüger

Der Cottbuser Ostsee wird derzeit immer weiter mit Spreewasser geflutet. Obwohl der Zulauf im Sommer wegen anhaltender Trockenheit gestoppt werden musste, zieht das Bergbau-Unternehmen LEAG eine positive Bilanz für das Jahr 2021.

Dem rbb sagte Geotechnikerin Franziska Uhlig-May von der LEAG, zur Zeit seien 30 Prozent der Gesamtflutungsmenge in den Ostsee eingeleitet. Insgesamt werde das Wasservolumen 256 Millionen Kubikmeter betragen. Mit dem jetzigen Füllstand liege man damit im Plan, so Uhlig-May. Der Ostsee soll Mitte der 20er Jahre vollständig gefüllt sein und wird damit der größte künstliche Binnensee in Deutschland.

Der See entsteht aus dem früheren Braunkohle-Tagebau Cottbus-Nord aus dem im Dezember 2015 der letzte Kohlezug fuhr. Seit April 2019 wird die Kohlegrube hauptsächlich mit Spreewasser geflutet.

Sendung: Antenne Brandenburg, 08.12.2021, 10:30 Uhr

5 Kommentare

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  1. 5.

    Schade das die ganze Bäume sinnlos rumstehen. Die könnte man so schön verfeuern.
    Schade das die ganzen Brandenburger sinnlos durch die Gegend fahren müssen. Die können so schön in Berlin wohnen.
    Es ist alles so sinnlos.

  2. 4.

    Dominik Dresden Mittwoch, 10.11.2021 | 11:03 Uhr
    ""Am besten finde ich immer noch die "Füllstandsmeldungen" der LEAG für Doofe.
    ein bisschen nach unten scrollen. 69% Füllstand trotz Dürre. Na dann ist man nächstes Jahr wohl fertig....;D ach nö, ist ja Füllstand in Höhe, sowas dummes aber auch.
    Wo ist man dann gerade von der Wassermenge (Volumen) her? 5%?mehr...""

    Alles für Doofe geklärt?

  3. 2.

    Es ist Schafe, dass das Wasser dort sinnlos hinfließt. Bei Tesla in Grünheide könnten damit Arbeitsplätze entstehen.

  4. 1.

    Das wundert mich nicht. Es gab in letzter Zeit trockene Jahre, aber auch viele durchschnittliche und nasse. Am Ende hat sich der Niederschlagsdurchschnitt nach meinen Messungen im Abgleich mit Messungen offizieller Messstationen des DWD nicht verändert. Jedes Jahr ist anders, aber über viele Jahre betrachtet ist keine erhebliche Veränderung erkennbar.

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