Eingesetzter Bundespolizist gebissen - Mann bedroht Reisende mit Messer im Zug nach Cottbus

Mi 01.12.21 | 17:17 Uhr
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Ein Zug der Odeg verlässt den Hauptbahnhof in Berlin in Richtung Cottbus (Foto: dpa/Stache)
Audio: Antenne Brandenburg | 1.12.2021 | Holger Kessler | Bild: dpa

Ein Mann aus Berlin hat am Dienstag im Regionalexpress 2 nach Cottbus mehrere Fahrgäste mit einem Messer bedroht und beleidigt. Das teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Der Mann konnte am Bahnhof Brand (Dahme-Spreewald) durch Bundespolizisten vorläufig festgenommen werden.

Mann wird im Krankenhaus bewacht

"Gegen 16:45 Uhr lief ein 39-Jähriger im Regionalexpress von Wittenberge nach Cottbus lauthals schreiend umher", heißt es in der Polizeimitteilung. Einem 17-Jährigen hat er den Rucksack gestohlen, nachdem er auch ihn mit dem Messer bedroht hatte. Am Bahnhof Brand verließ er schließlich den Zug.

Bei seiner Festnahme leistete der Mann laut Polizei erheblichen Widerstand. Die Beamten fanden bei ihm ein Jagdmesser und Drogen. Bei der Fahrt zum Polizeirevier beleidigte und bedrohte er die Bundespolizisten. Der Mann wurde schließlich wegen gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus gebracht und dort auf Anordnung der Staatsanwaltschaft bewacht.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein.

Biss in die Hand des Bundespolizisten

Mehrere Reisende hatten nach dem Vorfall in der Bahn einen Schock und kamen ins Krankenhaus, nachdem der Zug in Cottbus angekommen war. Auch ein Bundespolizist musste ärztlich versorgt werden. Er war von dem 39-Jährigen Berliner durch den Handschuh in die Hand gebissen worden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 1.12.2021, 17:30 Uhr

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