In Cottbus gemalt - Bilder von geflüchteten Kindern aus der Ukraine für 1.400 Euro versteigert

Mi 27.04.22 | 13:53 Uhr
Zwei Bilder, die von in Cottbus ukrainischen Kindenr gemalt wurden, wurden versteigert (Foto: Stadt Cottbus)
Audio: Antenne Brandenburg | 27.04.2022 | Iris Wussmann | Bild: Stadt Cottbus

Zwei Bilder, die von ukrainischen Kindern in Cottbus gemalt wurden, haben bei einer Versteigerung 1.400 Euro eingebracht. Das hat die Stadt Cottbus am Mittwoch mitgeteilt.

Die Zeichnungen hatten die Flüchtlingskinder während ihres Aufenthaltes in der Notunterkunft in der Messehalle gemalt. Der Erlös der Auktion wird an den Verein "Aufarbeitung Cottbus" gespendet, der sich in der Ukraine-Hilfe engagiert.

Mehrere Kinder waren beteiligt

Einen ganz bestimmten Verwendungszweck gebe es nicht, sagte eine Stadtsprecherin rbb|24. Das Geld werde je nach Bedarf verwendet. Der Verein helfe sowohl in der Ukraine als auch Geflüchteten, die aus der Ukraine kommen.

Gemalt wurden die Bilder laut der Sprecherin von Kindern, die sechs bis zwölf Jahre alt waren. "Das bunte Bild mit dem Haus haben rund sechs Kinder gemalt, das andere ein einzelner Junge." Unterstützt wurden sie dabei von der iranischen Künstlerin Rana Shahbazi. Sie habe den Kindern auch gesagt, dass die Bilder versteigert werden sollen.

Gekauft wurden sie schließlich im Rahmen eines kommunalpolitischen Abends am Dienstag vom Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft Cottbus (GWC), Torsten Kunze, und Andreas Huck aus dem Leag-Vorstand für den Aufbau und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder sowie für die Digitalisierung.

Sendung: Antenne Brandenburg, 27.06.2022, 12:30 Uhr

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