Fahndung bisher erfolglos - Mann aus offenem Vollzug der Cottbuser JVA geflohen

Di 31.05.22 | 14:03 Uhr
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Luftaufnahme der JVA Cottbus Dissenchen (Foto: dpa/Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 31.05.2022 | Iris Wussmann | Bild: dpa-Zentralbild

Die Polizei fahndet nach einem Mann, der am Montagabend aus dem offenen Vollzug der JVA Cottbus-Dissenchen entwichen ist. Das hat das Brandenburger Justizministerium am Dienstag mitgeteilt. "Die unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zu seiner Ergreifung", heißt es in der Mitteilung.

Befragungen rund um Berlin

Der 29-Jährige war laut dem Ministerium wegen Bandendiebstahls unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Seit Ende Februar befand er sich im offenen Vollzug. "Anstalten des offenen Vollzuges haben keine oder nur verminderte Vorkehrungen gegen Entweichungen", so das Ministerium. Ziel sei es, den Gefangenen den Übergang in die Freiheit zu erleichtern. "Hierfür wird unter anderem die Möglichkeit der Arbeit außerhalb des Vollzuges oder auch die Verbringung des Wochenendes bei der Familie ermöglicht."

Um den Mann zu finden, werden zurzeit Personen aus seinem Umfeld in der Berliner Region befragt, erklärte ein Polizeisprecher dem rbb am Dienstag.

Sendung: Antenne Brandenburg, 31.05.2022, 13:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Dagegen ist zu widersprechen. Der >offene Vollzug< ist Teil der intensiven Vorbereitungsphase zur terminierten Entlassung. Hier muss nicht nur ein hohes Maß an Vertrauen, sondern ebenso eine hinreichende Kommunikation vorhanden sein, die alle Verfahrensbeteiligten in die Lage versetzt, auf Augenhöhe miteinander umgehen zu können. Ohne den Grund (Motiv) der Entweichung in diesem konkreten Fall zu kennen, muss gefragt werden, ob der Inhaftierte die Folgen seiner Entweichung kennt. Ich habe eine Vermutung ...

  2. 1.

    Zum offenen Vollzug gehören nun mal Entweichungen, damit muss man leben. Dagegen gibt es kein Mittel. .

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