Armut im Alter - "Ich trage jeden Freitag Zeitungen aus, damit ich 100 Euro mehr habe"

Di 28.06.22 | 08:02 Uhr
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Symbolbild: Eine Senioren an der Treppe zum Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt. (Quelle: Karl-Heinz Spremberg)
Audio: Inforadio | 28.06.2022 | Lukas Kuite | Symbolbild | Bild: dpa/Karl-Heinz Spremberg

Trotz anstehender Rentenerhöhung bleibt Altersarmut ein großes Problem. Die Hälfte aller Rentner in Deutschland bekommt monatlich eine Rente von weniger als 1.000 Euro. Auch wenn es Hilfen gibt: Echte Teilhabe am Leben sieht aber anders aus.

Zum Thema Altersarmut gibt heute einen rbb-Bürgertalk um 20:15 Uhr - im TV und Stream

Im Mehrgenerationenhaus in Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) treffen Bedürftige auf Ehrenamtler. Oft sind sie beides - wie die 63-jährige Petra*. "Ich trage jeden Freitag noch Zeitungen aus, damit ich 100 Euro mehr habe", erzählt sie. 800 Euro Witwenrente bezieht sie, Grundsicherung steht ihr nicht zu, weil sich ihr Sohn mit 250 Euro an ihrer Miete beteiligt. Deshalb achtet sie genau auf jeden Euro, besonders in Zeiten steigender Lebensmittelpreise. "Da gucke ich schon ganz genau hin", sagt Petra.

Fünf Kinder hat sie großgezogen, konnte in den vergangenen 20 Jahren aber nur durch vereinzelte Maßnahmen etwas dazuverdienen. Eine großzügige Rente hat Petra deshalb nicht zu erwarten.

Alleinstehende Männer besonders betroffen

Vor allem eine Gruppe sei in der Lausitz von Altersarmut betroffen, sagt Schuldnerberaterin Simone Hahn vom Mehrgenerationenhaus: die Alleinstehenden, insbesondere die Männer. "Die tun sich ganz schön schwer. Frauen auch, aber Frauen sind oft erfinderischer, zum Beispiel beim Essen kochen", erzählt Hahn.

Altersarmut in Berlin und Brandenburg

Wer als Single-Haushalt weniger als 1.126 Euro netto im Monat zur Verfügung hat, gilt laut Paritätischem Wohlfahrtsverband als arm. Schaut man sich in Berlin und Brandenburg nur die gesetzlichen Renten an, trifft der Status "arm" auf 56 Prozent aller Frauen und 49 Prozent aller Männer zu, die gerade in Rente gegangen sind. Wenn das gesamte Einkommen als Rentner unter 924 Euro liegt, kann ein Anspruch auf Grundsicherung (Sozialhilfe) geprüft werden.

Besonders gefährdet seien jene, die nach der Wende arbeitslos geworden sind und auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr Fuß fassen. Doch selbst Schuld seien die Betroffenen nicht, stellt Simone Hahn klar. "Sind wir ehrlich, da waren Berufe dabei, die gab es dann später gar nicht mehr", so die Schuldnerberaterin.

In Großräschen habe es zur Wendezeit beispielsweise nicht viele Möglichkeiten zum Arbeiten gegeben. Das durchschnittlich geringe Einkommen habe es vielen Menschen nicht erlaubt, sich etwa Autos anzuschaffen und dadurch mobil zu werden.

Der Boom der letzten Jahre, neue Arbeitsplätze, der Wandel hin zum Tourismus, kommt für viele derzeitige und baldige Rentner zu spät. Hahn beobachtet auch, dass die Durchschnittsrente in der Region in den letzten Jahren spürbar gesunken ist. "Die Renten sind nicht mehr so hoch, wie vor ein paar Jahren, als wir noch die Renten aus dem Bergbau hatten", erklärt sie.

Ehrenamt leistet größte Unterstützung

Ein Teil der von Altersarmut Betroffenen findet sich nun im Mehrgenerationenhaus wieder, dort sitzen auch die örtliche Möbelbörse und die Tafel. Petra kommt beispielsweise täglich hierher - seit 14 Jahren.

Ohne gegenseitige Unterstützung würde nichts funktionieren, sagt die Chefin des Hauses, Heidrun Mader. "Wenn wir die Ehrenamtlichen hier nicht hätten, wäre es kritisch", sagt sie. Insbesondere die Älteren, so wie Petra, würden zum Helfen kommen, auch bei der Tafel. Dort sei der Andrang aktuell besonders groß.

Selbst, wenn die Rente zum Überleben reicht, die Essensversorgung durch die Tafel gesichert ist, kaputte Möbel günstig bei der Möbelbörse ersetzt werden können - vieles fällt für die betroffenen Rentner aus. "Wenn hier Stadtfest ist, das können sie wirklich nicht besuchen. Oder auch an der Kultur teilnehmen, sich mit jemandem treffen, das fällt flach. Das ist entwürdigend", sagt Mader.

Auf die Frage, was sich ändern müsste, schlägt Schuldnerberaterin Hahn eine Mindestrente von monatlich 1.000 Euro vor. Petra wiederum wünscht sich, dass Rentner beispielsweise vom Rundfunkbeitrag befreit werden. Doch von der Politik ist sie enttäuscht: Sie versteht nicht, warum Rentner die Energiekostenpauschale von 300 nicht erhalten sollen. Auch die angekündigten Rentenerhöhungen hält sie nicht für ausreichend.

Petra muss sich also weiterhin finanziell über die Runden hangeln: "Man muss einfach damit klarkommen", sagt die 63-Jährige.

* Name von der Redaktion geändert

Sendung: Inforadio, 28.06.2022, 6:00Uhr

rbb-Fernsehen: Wir müssen reden!, 28.06.2022, 20:15Uhr

 

71 Kommentare

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  1. 71.

    Nochmal, die Schule kann behilflich sein aber nicht die dauernde Vermittlung eines einfachen Prinzips gegen Altersarmut im Elternhaus ersetzen: Lange viel einzahlen.
    Wer glaubt, dass durch Verteilungskämpfe umgehen zu können wird „hart aufschlagen“.

  2. 70.

    "Wer sich nicht für Kunst oder Sport interessiert"
    Sport ist für eine gesunde Entwicklung sehr wichtig und Kunst gehört zur allgemeinbildung dazu. Den Lehrplan gibt es doch nicht zum Ärgern der Kinder, sondern um ihnen gute Chanchen für ihr späteres Leben zu geben oder wollen sie auch Mahtematik für alle abschaffen, die es nicht mögen?

  3. 69.

    Wenn für "Sport + Bewegung = Gesundheit" kein Interesse besteht, dann bitte aber auch "Wie ernähre ich mich gesund"-Unterricht einführen.
    Sonst könnte evtl. "Altersvorsorge"-Unterricht umsonst sein.

    Eine - für mich - sehr merkwürdige Einstellung.
    Wie viele Kinder haben wegen Bewegungsmangel in der Corona-Pandemie mächtig zugelegt?
    Wie viele Kinder verbringen den ganzen Tag vor dem Computer ohne Bewegung?
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Adipositas usw. bei Kinder nehmen stark zu.
    Haben Sie schon mit Kindern gesprochen, die wegen starkem Übergewicht ausgegrenzt werden?
    Wollen Sie dies wirklich?

  4. 68.

    Wiso nur 1000.-Euro Mindestrente? Zu den Forderungen von FRANKREICHS Mélenchons Bündnis gehört eine Mindestrente von 1500 Euro einzuführen, das Rentenalter von 62 auf 60 Jahre zu senken....
    Ohne Worte

  5. 67.

    Sie haben Ihre Meinung - ich die meine.
    Und die Deutungshoheit hat diesbezüglich m. W. niemand, denn Pädagogik ist ein zu umfassendes Thema für Verkürzungen und Dogmen.
    Insgesamt gesehen scheint es mir nur schlichtweg vernünftig, sich bez. der Schulbildung von Heranwachsenden ab und an zu fragen, welche Kenntnisse und Fertigkeiten die Mehrheit von ihnen voraussichtlich braucht, wie sehr oder wie häufig.
    Wer sich nicht für Kunst oder Sport interessiert, sollte das auch nicht lernen müssen, denn Interesse lässt sich nicht erzwingen.
    Kenntnisse über die eigene Altersversorgung sind aber zu wichtig um sich diesbezüglich auf ein "Die Eltern werden's schon machen" zu verlassen.
    Danke für den Lesetipp. Ich empfehle umgekehrt "Robinson Crusoe" von Daniel Dafoe, das den Wert praktischer Kenntnisse veranschaulicht.

  6. 66.

    Sie haben eine Meinung, die Deutungshoheit über Lehrinhalte hat wer?
    Ich empfehle Ihnen was erheiterndes: "Die Heiden von Kummerow" von Ehm Welk. Da ist bestens beschrieben wie Kinder groß werden und von der Gemeinschaft geführt werden, wenn man "an einem Strang" zieht...

  7. 65.

    Wenn wir andere Länder nicht nur als billige Rohstofflieferanten betrachten wollen, sondern auch dafür sorgen wollen, dass sich die Menschen dort unsere aus deren Rohstoffen hergestellte Produkte leisten können, kommen wir um Entwicklungshilfe nicht herum. Muss man natürlich nicht mögen.

  8. 64.

    So kann man wohl nur schreiben, wenn man in einem reichen Land geboren wurde, wohlbehütet aufwachsen durfte und nie wirklich ums Überleben kämpfen musste.
    Aber ja, weniger Konsum und dadurch weniger Ressourcenverbrauch wären wohl gut, sind aber andere Themen und helfen den Rentnern nicht. Die Armut in Deutschland ist oft nur ein Matheproblem, mit gleichem Geld würde man in vielen anderen Ländern als reich gelten.

  9. 63.

    Also auch keine Sexualkunde mehr?
    Meiner Meinung nach sollte sich Schule nicht zu schade sein, den Schülern JEDWEDES Wissen zu vermitteln, das sie später voraussichtlich brauchen werden (natürlich von Ausnahmen wie Körperpflege und Umgangsformen mal abgesehen).
    Wie gesagt: In manchen Fächern lernt man so gut wie nichts, dafür in anderen nur eher spezielle Dinge.
    Aber die Rente betrifft so gut wie jeden.
    Übrigens bin ich der Meinung, dass auch Erste Hilfe und ev. Grundlagen der IT-Sicherheit in der Schule gelehrt werden sollten - wer bekommt schon keine E-Mails?.

  10. 62.

    Da platzt mir regelmäßig der Kragen wenn ich sowas lese. Wenn wir in Deutschland nicht den Rest der Welt ständig & überall mit sinnlosen Entwicklungshilfegeldern in Miliardenhöhe unterstützen würden, wäre hier bei uns im eigenen Land auch endlich genug Geld da. Bildung, Infrastruktur usw....Renten, Kampf gegen Kinderarmut, Altersarmut usw. Stattdessen wird die Kohle überall nur so rausgehauen....
    Mfg

  11. 61.

    So ein Quatsch als ob sich normal arbeitende ständig StadtFeste und so weiter leisten können, die sind genauso abgehängt wie alle anderen sollen aber noch mehr als 50% ihres Gehaltes abgeben oder wie?

  12. 60.

    dieser Wohlstand:

    verseuchte Gewässer, verseuchte Böden, verseuchte Luft,
    gestresste gehetzte unsoziale Einzelkämpfer gegen einen "Abstieg" statt sozialer Verbundenheit?

    dem Lohnarbeitswahn verfallene Getriebene, die (wenn überhaupt) erst auf dem Sterbebett innehalten (müssen und ggf. einmal reflektieren, was ihr Lebens-Verhalten für alle anderen bedeutet hat)

    Wenn Sie sich bescheiden würden, sagen wir, auf 50%, (die Gemeinschaft ebenfalls), wäre das ein Mehr oder Weniger für Sie? Wir alle wissen, dass wir die gesamte Welt mit unserem Stil zu eine Vorhölle bzw. Hölle für viele gemacht haben:
    Plastik allüberall, Mikro-/Nanoplastik, Mikro-/Nano-Gifstoffpartikel, Leben auf Kosten der Armen (v. a. global), Massen-Tierqualen etc. pp.

    Sorry, kann nicht folgen, wo der Wohlstand sich versteckt.

  13. 59.

    Es kann jeder machen wie er mag, aber dann muss er sich womöglich in Bescheidenheit üben, die er selbst gewählt hat.
    Im Dorf in gewohner Umgebung, aber von HARTZ IV leben, tja wer es will...

  14. 58.

    Wer redet von Dörfen dicht machen, man kann auch eine Anfahrt von ca 30 Kilometern akzeptieren, und wenn einige Bewohner vom Dorf wegziehen geht dieses auch nicht unter.
    Seit über 100 jahren ziehen die Menschen der Arbeit hinterher, und die meisten Dörfer sind nicht untergegangen.
    Übrigens, keiner wird gezwungen, aber das man den Arbeitsplatz ein lebenlang vor Ort serviert bekommt, das ist wirklich aus der Zeit gefallen

  15. 57.

    Wenn jemand über der Bemessungsgrenze einzahlt, um höher seine Verpflichtungen im Alter erfüllen zu können/müssen, denn das gibt es bereits wenn man dem Staat mehr traut als den Privaten, dann liegt die Rente bei ca. 2000-2900 €. Die können Sie nicht einkürzen für Ihre „Höchstrente“ um Schwächere zu bedienen. Deshalb gibt es Grundsicherung.
    Wieviel wollen Sie denn Wenigen wegnehmen, um Minimales zu erreichen? Zahlen bitte...

  16. 56.

    Ab welchem Gehalt ist denn die Würde gegeben? Darf man sich das aussuchen?

  17. 55.

    Der Wohlstand, welchen Sie neu verteilen wollen, muss auch erwirtschaftet werden und mit Ihren Ideen der Entlohnung wird das leider nicht gelingen. Siehe DDR...

  18. 53.

    Eine der größten Ungerechtigkeit ist das Arbeitnehmer mit 48% abgespeist werden und Beamte etwa 75 % bekommen alle sollten in die Rentenkasse einzahlen in anderen Staaten geht's doch auch.

  19. 52.

    Nein, es gibt dann tatsächlich auch Höchst-Renten … Aber eben endlich auch absichernde Mindest-Renten … Das ist dann der Solidarbeitrag der „breiteren Schultern“ … Mit denen diese sich aber eine sozial einigermaßen ausgeglichene und friedliche Gesellschaft (um sich herum) schaffen bzw. sichern ... Kein neuer Aspekt im Sozialstaat für "die Einkommensstarken".

  20. 51.

    Ist es nicht.
    Da Gutverdiener durchschnittlich länger Rente beziehen,würden sie sogar davon noch profitieren.

    Mal als Anregung:
    https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/mdr/niederlande-rente-modell-cappuccino-100.html

  21. 50.

    Die Alten ins Heim, die Kinder in neue Umfelder, wieder und wieder. Super Idee.

    Bzw. die Alten in Länder, wo 800-1000€ viel Geld sind, um dort die Jungen zu ersetzen, die hier die Alten versorgen, wo 800-1000€ nicht viel Geld sind.

    Die Kulturen, die Würde, die menschliche Verbundenheit, die Natur, alle und alles dankt.
    Ja wirklich: Super Idee.

  22. 49.

    das "B" in BGE,

    im GG auch als "Würde" geführt, vom Bundesverfassungsgericht (s. unten) als "Grundrecht" mit "Gewähleistungsanspruch" bestätigt

    H4 ist (nachvollziehbar) künstlich kleingerechnet, das "Lohn"-Abstandsgebot zum "Niedriglohn-Sektor" (!) soll denselben erhalten.

  23. 48.

    Na, dann machen wir doch mal die Dörfer dicht.
    Die "blöde Familien" mit ihren Kühen, Schweinen, Feldern ... wenn's kein Geld bringt, ab in die nächste Stadt und die Oma mit 97 Jahre kommt ins nächstgelegene Altersheim.
    Immer diese "Heimatduselei" ... Das ist aber auch ein Blödsinn.

  24. 47.


    Hm, verstehe ich nicht, Sie schreiben (unten)
    "Niedriglohn ist Mist...
    Meine Beiträge beziehen sich auf die Mehrheit ohne den Sozialgedanken zu vernachlässigen, wenn man UNVERSCHULDET in Not geraten ist. Über Ausnahmen habe ich absichtlich nicht geredet." und nun "die Niedriglöhner" (Autsch!) und wieder "die 80% Mehrheit", hm.

    Nun, ist ein Sozialsystem nicht gerade für den "Nicht-Normfall" gedacht?
    Für mich schließt sich hier die Frage an, wie Sie die Schieflage (z. B. "Niedriglohn" Wieder: Autsch!) sehen, aber ausklammern wollen. Zudem den 20% pauschal eine Selbstverschuldung zuschieben.

    Der Raser, der Extremsportler etc. wird ohne Schuldfrage und ohne Ansehen (Ausnahme: PKV) gleich behandelt und versorgt.

    DIE Lösung könnten wir schon finden, da bin ich sicher!

    Hieße aber auch: SELBSTVERSTÄNDLICH kein "Niedriglohn-Sektor", überhaupt: – "Lohn", sind wir im Feudalismus steckengeblieben?

    ver-dienen, sich ver-dingen, …-Markt, …-geber/-nehmer …?

  25. 46.


    Tja, wer macht jetzt die "Jobs", zu denen keiner "Lust" hat, – und warum?

    BGE – Würde Arbeit endlich wertgerecht vergütet werden (wenn man das System denn unbedingt weiterführen wollte), so wären Kloputzen, Straßen Teeren, A… abwischen etc. TOP JOBS. Stattdessen sind's heute sog. 'bullshit jobs'.

  26. 45.

    Toller Nick!
    Mit H4 + Wohnung + Wärme haben wir doch schon sowas wie ein BGE und weniger Bürokratie soll es durch das Bürgergeld geben. Was fehlt dann noch?

  27. 44.

    Wenn Familien, nur weil über Generationen so gehandhabt, trotz dauerhaft verchwundener angesammter Arbeitsplätze, auf ihr Bleiberecht vor Ort pochen, dann tragen sie auch für ihre Unflexibilität die Konsequenzen.
    In unserer Zeit, und zwar schon seit der Industrialisierung, ist es üblich das die Menschen dahin ziehen, wo es für sie Arbeit gibt.
    Diese "Heimatduselei" ist längst überholt, und zahlt sich meistens nicht aus.

  28. 43.

    Es gibt nicht DIE Lösung. Aber Sie können nicht einem Arzt seine eingezahlte Alterssicherung kürzen, damit die Niedriglöhner mehr bekommen. Am Ende strengt sich keiner mehr dann an. Da es nicht immer um die 20% Bedürftigen gehen muss, verzeihen Sie mir, wenn ausnahmsweise mal der Fokus auf die 80% Mehrheit von mir gelegt wird. Mehr Einzahler kommen auch den Bedürftigen zugute.

  29. 42.

    Und wer ist "SCHULD", wie bemessen Sie das?

    Welche Schuld haben die Familien, die über Generationen sesshaft sind, sich etwas aufgebaut haben, leider in Anbhängigkeit von Arbeit-"Gebern", regional, und in diesem System? S. das Beispiel Bergbau-Abbau. Alle Betroffenen … machen was? Und machen was falsch/sind SCHULD?

    ALLEN werden gleichwertige Stellen geschaffen? Oder doch eher "Callcenter-Jobs"/Niedriglohnsektor-"Angebote".

    Ah ja, sie können natürlich in Armut vegetieren, wegziehen … ach nein, in den Städten ist es nicht bezahlbar, in anderen Regionen wie in ihrer.

    Welche Lösung haben Sie hier?

    Keine 45 Jahre, kein nix, also: Volksaufstand? Soll das diee "Lösung" sein? Ein Blick in die Geschichte zeigt die Folgen …






  30. 40.


    Und "Grundsicherung" entspricht der Würde eines JEDEN Menschen, ja?

    GG
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

    => BGE hieße, das BVerfG-Urteil umzusetzen und von einem gigantischen Verwaltungs-Kosten-Apparat zu befreien.

    -> BVerfG-Urteil vom 09. Februar 2010 - 1 BvL 1/09
    (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2010/02/ls20100209_1bvl000109.html)

  31. 39.

    Zu den Nachteilen sagen Sie nichts? Folgen Sie dem Verlauf...

  32. 38.

    Ja die Grundsicherung ist es dann. Niedriglohn ist Mist...
    Meine Beiträge beziehen sich auf die Mehrheit ohne den Sozialgedanken zu vernachlässigen, wenn man UNVERSCHULDET in Not geraten ist. Über Ausnahmen habe ich absichtlich nicht geredet.

  33. 37.


    Heimat wird überbewertet! Ab in die Fremde!

    Aber zuvor bitte erst 45 Jahre lang in den globalen "Wettbewerb"/Konkurrenzkampf treten.

  34. 35.


    Wie wäre es mit einer Entkopplung von Einkommen und diesem Erwerbsmodell?
    Als könnten Menschen keine anderen Modelle finden – oder hätten es getan.
    Andere Kulturen sowie frühere haben andere Konzepte.

    Das sollten auch wir erdenken (lassen, KI), gerade angesichts der kippenden Alterspyramide und der asozialen "Jobs", – Deutschland hat den größten "Niedriglohn"-Sektor" Europas und wird vorn Nachbarstaaten verklagt, weil es diesen schadet.

    BGE! Darauf aufbauend kann jede/r seinem Talent nachgehen oder/und die bereits jetzt unbezahlten Arbeiten frei und sicher verrichten.

  35. 34.

    Tja, das Leistungsprinzip hat Schwächen, ist aber nicht zu schlagen.. wie man sieht.

    Lieber rbb24: Befreien Sie mich von absichtlicher Schädigung und Missbrauch des Nicknamens... ist nicht zum ersten mal.

  36. 33.

    Genau! Die Leute, die 45 J. zum Mindest-"Lohn" schuften, wenn sie das gesundheitlich durchhalten, sollen danach wenigstens auch keine Rente "verdient" haben, denn dazu reicht es eben nicht.

    Wossi, was sagen Sie denen, die bewusst "Mini-Jobs" und "Selbständigkeit"/"Ich-AG" für die eigene Firma in Anspruch nehmen, – die Zuschüsse kommen ja aus dem Steuerzahler-Topf. Wozu also mit Anstand handeln?

    Ach ja, weil die Politikenden es so eingerichtet haben.

    Man schaue sich einfach die Kapitalverteilung und -sprizung der letzten 30-40 Jahre an.

    Wer ist hier der Nutznießer/Parasit?

  37. 32.

    "einfordern, was ihnen zusteht"
    Das wäre dann wohl die Grundsicherung und die braucht man eigentlich nur zu beantragen.

  38. 31.

    Ja, was ist so schlimm daran, wenn die Arbeit von Frauen (5 Kinder aufziehen) nicht zählt, nicht vergütet wird? Sind es die Väter, die bei Terminen, Krankheit der Kinder etc. die Erwerbsarbeit unterbrechen, oder doch weiterhin eher die Frauen?
    Die Einschluss-Zeiten 2020/21 haben gezeigt, wer was (nicht) macht – und warum: Männer erhalten durchschnittlich weiterhin mehr Einkommen als Frauen. Weil die Berechnung für beide nach demselben Schema läuft.

    Und Du selbst? Fändest es ok, im Alter arm zu sein und für 100 € zu arbeiten?
    Frau bedenke: Auch dieses sind (wenngleich oft schlecht vergütete) Berufe – Briefträgerin, Erzieherin, Köchin, Wäscherin, Putzerin, Fahrerin, Sekretärin, Gärtnerin, Psychologin … Nicht aber: "Mutter". Die arbeitet "gratis". Bzw. im Alter für 100 €.

    PS: "Hat sie wenigstens Bewegung", wie anmaßend kann frau sein?!? Wuff!

  39. 30.

    Das Problem ist u.a. ob Renten oder Krankenkassen, es sind zu viele. Jede hält sich eine Faultierfarm, finanziert durch Beiträge.

  40. 29.


    Tja, Wossi, was dann?

    Dann bekommen alle,

    die in der Pampa leben und keine toll vergütete Erwerbsarbeit haben, da es diese eher in Städten gibt und da auch Land nun längst Spekulationsobjekt geworden ist, die EU-Subventionen weiterhin Großbetriebe erzwingen und kleinere in den Ruin treiben,

    alle, die alleinerziehend/pflegend keine 45 Jahre zusammenbringen,
    alle, die nicht in dieses überholte "Der-Mann-schafft-an" (Familieneinkommen)-Schema passen,
    alle, deren Vergütung unanständig ist (das Heer der unfreiwillig Selbständigen, da in so manchen Feldern einfach keine Anstellungen mehr "angeboten" werden, – politisch "gefördert", Agenda 2010),
    alle anderen, die unterbezahlt werden (z. B. Frauen weniger als Männer),
    alle, die hier noch gar nicht genannt sind, die es aber betrifft,
    nicht mehr nur obdachlos aus den Müllkörben sammeln (in Dtl. eine Straftat),
    sondern sich hoffentlich zusammenschließen und einfordern, was ihnen zusteht:

    Leben. Lebenswürdig.

  41. 28.

    Ergänzung: „Ohne Beitragsbemessungsgrenze“
    Da freuen sich die Einzahler, da dann mehr ausgezahlt werden muss (die Rentenpunkte steigen auch und verleiten zu weniger Privatvorsorge)?

  42. 27.

    ( @ und 22. Heidelberger, Berlin, Dienstag, 28.06.2022 | 15:40 Uhr
    Bei den privaten Rentenversicherung gibt es fast immer weniger Netto ausgezahlt als bei der Gesetzlichen Rente. )
    Solange diese entscheidenen Punkte nicht beachtet bzw. verbessert werden wird sich die Altersarmut in Deutschland weiter vergößern. Aber wie man auch hier in den Kommentaren liest scheint daran kein Interesse zu sein. Es bleibt abzuwarten ob den Anwesenden im rbb-Bürgertalk heute Abend, insbesondere der SPD-Abgeordneten Klose, dem FDP-Landesvorsitzenden Jahode sowie dem Lobbyisten der "A"sozialen Marktwirtschaft, Privaten Rentenversicherung (wie Herr Prof. Bernd Raffelhüschen) und ehemaligem Grünen-Abgeordneten Metzger gezielte Fragen gestellt werden.

  43. 26.

    Man könnte auch einfach nach Südostasien oder Afrika auswandern. Dort sind 1.000 EUR viel mehr Wert als hier.

  44. 25.

    "die Rente wird nach Höhe der Einzahlungen und den Versicherungsjahren bemessen" - ist gerechter nicht zu machen.

  45. 24.

    Nein wir nähern uns keineswegs an, siehe meine Kommentare zum Thema.

  46. 23.

    Alle zahlen ein, hat was...
    Nur wer viel einzahlt bekommt auch viel Leistung raus, sehr viel, wie die teuren Rentenkassen für Ärzte oder Piloten zeigen. Und bei Beamten müsste der Staat sofort die Arbeitgeberanteile von uns Steuerzahlern "abknöpfen" und die ca. 7%ige Bruttokürzung zurückgeben, damit der private Anteil auch gezahlt werden kann. In Brandenburg hat man nämlich die Kürzung vorgenommen, damit Netto nicht mehr, als vor der Verbeamtung, raus kommt (doppelter Landesgewinn).

  47. 22.

    Nix kann eine private Rentenversicherung besser als die staatliche … Vor allem nix garantieren … Nur lächerlich hohe Provisionen für Vertragsabschlüsse und Verwaltungsgelder kassieren … Die Versicherungen haben sich dieses Einkommen durch kaputt-reden der staatlichen Rente in den 90ern verschafft … Bernd Raffelhüschen … Wem der Name noch etwas sagt … Es läuft beu uns (hoffentlich) auf das Schweizer Modell hinaus .. Alle zahlen von allen Einkünften den gleichen Prozentsatz in eine Rentenkasse ... Ohne Beitragsbemessungsgrenze … Das wird ausgezahlt … Gerecht, finanzierbar und gar nicht sozialistisch und Punkt.

  48. 21.

    Nicht das Wesentliche vom Elternhaus auf die Schule verlagern. Solche Gespräche finden im Prozess zu Hause statt. Und wenn Eltern das schnelle Fertigwerden und Einzahlen statt das Chillen finanzieren, dann ist auch der finanzielle "Hebel" dafür wirksam.

    P.S. Die Versichertengemeinschaft braucht Einzahler und kämpft gegen sinkende Lebensarbeitszeiten aus unsozialen Gründen. Wer "Schildkröten-Projekte" in Kolumbien mag, darf keine Leistungen der Gemeinschaft verlangen. Eine egoistische Einbahnstr. wird nicht geduldet.

  49. 20.

    Jetzt nähern wir uns an...ohne die gleiche Meinung zu haben. Trotzdem: "Ich" will nicht 45 Jahre einzahlen müssen, damit andere einen "Bruchteil" davon und halbtags arbeiten gehen dürfen... Deshalb werbe ich um die Abschaffung des Renteneintrittsalters. Auf Grund der Lebenserwartung muss man davon ausgehen, dass 45 Jahre jeder arbeiten kann. Es kommt darauf an, wann man anfängt...(sehr wichtig).

  50. 19.

    Hey, da sind wir ähnlich gestrickt - Sport habe ich gehasst und Malen kann ich garnicht! Und Rechnen/Mathe war für mich immer der Albtraum :-).
    Ja, das wäre eine gute Idee, dieses Thema - Rente und Zukunft - in den Schulen als Unterrichtsfach mit aufzunehmen. Da die Kinder/Jugendlichen das scheinbar immer noch nicht so wirklich von zu Hause aus mitbekommen, könnte man das schon in der 9. oder 10. Klasse lehren. Schicken Sie doch mal Ihren Vorschlag an den Schulsenat.

  51. 17.

    Danke für die Antwort und die Tipps.
    Auch wenn ich leider zugeben muss, dass mich das Thema Rente eigentlich nach wie vor nicht interessiert. Es ist nur leider notwendig, sich damit auseinanderzusetzen.
    Zum Teil muss ich Ihnen aber widersprechen:
    Wenn eine Sache für die allermeisten Menschen sehr wichtig ist, sie immerhin mit dem künftigen Lebensunterhalt zusammenhängt, halte ich frühzeitige Aufklärung durch den Staat (also beispielsweise im Schulunterricht) durchaus für geboten.
    Was lernt man nicht alles in der Schule... wie wenig davon ist wirklich nützlich...
    Die Schüler darüber zu informieren, wovon sie im Alter leben müssen und was sie dafür tun sollten, halte ich für allemal wichtiger als beispielsweise Malen und Sport (ich habe in keinem dieser Fächer jemals auch nur das Geringste gelernt und kann zugegebenermaßen nicht Bruchrechnen, weil ich den Nutzen desselben nie begriffen habe).

  52. 16.

    Genauso ist es. Dort steht, dass Petra eine Witwenrente bezieht - hat also nie sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Somit bekommt sie keine Rente. Sie hat 5 Kinder großgezogen. Heißt also, dass sie zusätzlich 2,5 oder 3 (geboren ab 1992) Rentenpunkte pro Kind erhält.

  53. 15.

    So lange es Menschen wie im Parallelartikel gibt, die bis 25 studieren um anschließend einen schlecht bezahlten Job zu machen, so lange wird es auch Altersarmut geben. Natürlich soll sich jeder verwirklichen können, aber dann bitte nicht klagen, wenn die Rente angeblich plötzlich nicht reicht, wirklich gereicht hat es dann doch wohl vorher schon nicht. Niemand wird zum Arbeiten, Geldverdienen und zusätzlicher Vorsorge gezwungen und trotzdem wird jedem eine gewisse Absicherung zuteil, darüber sollte man sich freuen und nicht andersrum immer mehr verlangen.

  54. 14.

    Nein, das ist auch gut so. Wer 5 Jahre einzahlt, erhält Rentenanwartschaften. Man darf sich dann bitte nur nicht wundern, dass man als unentgeltlich Beschäftigte/r (Hausfrau und Mutter) oder als Teilzeitarbeitende/r eben nicht viel Rente bekommen wird. Das sollte einem bewusst sein bevor man diese Lebensmodelle wählt. Dass Menschen, die ihr Leben lang Vollzeit gearbeitet haben, auch zum Teil nur kleine Renten erhalten, liegt leider daran, dass sie Jobs ausgeübt haben, die schlecht vergütet waren. Ich will jetzt nicht klugscheißen, aber das weiß man auch vorher, wenn man die Ausbildung macht - oder zumindest wir (meine Geschwister und ich) wussten es und haben Berufe gewählt, die relativ gut bezahlt sind.

  55. 13.

    Das ist sicherlich so. Als Jugendliche und junge Erwachsene hat mich das alles auch nicht interessiert. Aber als ich dann so Ende 30 war, habe ich schon angefangen, darüber nachzudenken, was später einmal wird. Man kann auch einen Rentenberatungstermin bei der RV vereinbaren, wo man seine Fragen zu all diesen Themen stellen kann. Fand ich sehr hilfreich. Die Rentenbescheide sagen mir ja auch schon seit Jahren, mit wieviel Rente ich einmal rechnen kann. Also es gibt durchaus Anlaufstellen, um Infos zur eigenen Situation zu bekommen. Wenn sich dann herausstellt, dass die gesetzliche Rente nicht reicht, kann man sich um Anlagenberatung kümmern - sehen, wie wo was man selbst irgendwo ansparen/investieren kann, um fürs Alter vorzusorgen. Aber man muss halt selbst aktiv werden und sich darum kümmern. Das ist nicht die Aufgabe des Staates.

  56. 12.

    Wem beutet derjenige der 30 Jahre halbtags gearbeitet aus?
    Denjenigen der 45 Jahre gearbeitet hat ganz sicher nicht, weil die Rente wird nach Höhe der Einzahlungen und den Versicherungsjahren bemessen, wobei jeder Verschicherte ein persönliches Versicherungskonto hat.
    Übrigen, nicht jeder kann 45 Jahre Vollzeit arbeiten.

  57. 11.

    Wenn „Petra“ nur Witwenrente bekommt, hat sie wohl nie gearbeitet und Geld verdient. Also irgendwie ist die Sache nicht stimmig.

  58. 10.

    "ausbeuterisch und unsozial" ist eine 30jährige Halbtagslebensarbeitszeit gegenüber 45 Jahre Vollzeit. Dies gehört abgeschafft.

  59. 9.

    Die Bundesregierung ist aus gutem Grund nicht die (Renten-)Versicherung. Warum ist das wohl so? "Ich" brauche kein Almosen gleichmäßig verteilt... Eine verdiente Einzahlleistung ist nicht abzuschaffen...sondern mehr zu fördern. Wir brauchen mehr Einzahler als "Chillier*innen".

  60. 8.

    Es ist auch nicht gerade erwünscht,dass die Menschen sich mit so etwas auskennen. Nachher fordern sie noch Verbesserungen und stellen gesellschaftliche Zustände in Frage.

  61. 7.

    Dieses P.S. ist mit unseren Rechtssystem nicht vereinbar, es wäre ausbeuterisch und unsozial.
    Es gibt mit guten Grund hierzulande keine Versicherung, in die 45 Jahre eingezahlt werden muss um überhaupt einen Euro zu sehen.

  62. 6.

    Und was ist jetzt daran so schlimm, EINMAL pro Woche ein bißchen Zeitungen auszutragen? Hat sie wenigstens Bewegung und lernt u. U. neue Leute kennen.

  63. 5.

    Eine Sache, die mich schon als Jugendlichen gestört hat, ist die Undurchsichtigkeit des Rentensystems.
    In der Schule habe ich nicht EIN Wort zu Themen wie Rentenversicherung, Sozialversicherung und Altersvorsorge gehört oder gelesen.
    Es wäre zugegebenermaßen nicht das populärste Fach, doch wenn ich mich jetzt als Mittfünfziger über diesen Themenkomplex schlau machen will, muss ich das Internet bemühen, mir also Videos zu diesem Thema anschauen oder E-Books lesen.
    Spricht vermutlich nicht für mich, doch bis heute kann ich die entsprechenden Institutionen, ihre jeweiligen Leistungen nicht auseinanderhalten und weiß immer noch nicht, warum ich von mehreren davon hin und wieder irgendwelche Belege bekomme.
    Meiner Meinung nach gehört da vieles digitalisiert und automatisiert.

  64. 4.

    Aber wir können uns 100 Mrd. für die Bundeswehr und viele Millionen für Waffenexporte in aktive Krisengebiete leisten. Das kann die Bundesregierung ganz gut, nur für die Menschen in Not dazu sein, das können wir uns nicht leisten.

  65. 3.

    Ein wichtiger Artikel, der zeigt, wie wichtig es ist, zu denjenigen zu gehören, die 45 Jahr einzahlen... Sehr wichtig... Für sich selber und die Solidargemeinschaft...

    P.S. Was wäre, wenn wir uns kurze Lebensarbeitszeiten nicht mehr leisten können und dann das Renteneintrittsalter ganz abschaffen? Ab 45 Jahre Einzahler gibt es den verdienten Lohn: Die Rente. Vorher nicht mehr...

  66. 2.

    Es ist einfach nur bedrückend mit dieser Altersarmut... Ja, warum eigentlich bekommen Renter keine Energiepauschale...? Sollen sie bei Kerzenschein sitzen, Wäsche mit der Hand waschen, Kühlschrank auch abschaffen usw????? Einfach nur beschämend für den Sozialstaat

  67. 1.

    Zum Thema Gesetzliche Rentenversicherung
    ist seit Jahren alles diskutiert und festgestellt.
    Die Gesetzliche Rentenversicherung wird
    seit Jahrzehnten für
    versicherungsfremde Leistungen
    in Milliardenhöhe pro Jahr missbraucht.
    Das Rentenniveau wurde und wird von fast allen Parteien
    im Bundestag und Bundesrat gesenkt.
    Auch die AfD hat sich bis heute nicht verbindlich
    auf ein gesetzliches Rentenniveau (von zum Beispiel
    60 Prozent des Gehaltes) entschlossen.
    In Österreich sind 70 Prozent Rente möglich.
    Die Umsetzung der Grundsicherung ist für die Antragsteller/innen umständlich und bürokratisch.
    Der Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland
    fördert die Schwächung der Sozialkassen.
    Wer solche Politik immer wieder wählt oder durch Wahlenthaltung hinnimmt und somit seine eigenen Interessen nicht wahrnimmt ist für seine eigene Altersarmut zumindest mitverantwortlich.

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