Neues "Fahrgastsicherungssystem" an Bord - Odeg startet mit neuen Zügen auf neuem Netz

Do 30.06.22 | 21:41 Uhr
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Ein neuer Zug der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) vom Typ „Desiro HC“ steht auf Gleis 4 des Hauptbahnhofs.(Quelle: dpa/S.Strache)
Video: rbb24 Brandenburg Aktuell | 30.06.2022 | Michael Lietz | Bild: dpa/S.Strache

Mit 29 brandneuen Zügen startet die Odeg im Dezember auf der Strecke Magdeburg-Berlin-Frankfurt-Cottbus. Dabei setzt die Eisenbahngesellschaft auf Nummer sicher: Eine Software schlägt Alarm, falls es in den Abteilen zu Krawall kommen sollte.

Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (Odeg) hat am Donnerstag offiziell die Verträge zur Übernahme des Netzes "Elbe-Spree" unterzeichnet. Das private Eisenbahnunternehmen übernimmt damit ab Dezember zahlreiche Regionalexpress- und Regionalbahnlinien in Berlin und Brandenburg und stellte zugleich neue Züge für das Netz vor.

Bisher werden die Strecken von der Bahn-Tochter DB Regio betrieben. Betroffen sind unter anderem der neue RE8, der von Wismar über Berlin nach Elsterwerda fährt, sowie der RE1 von Magdeburg über Berlin nach Frankfurt (Oder).

Neues "Fahrgastsicherungssystem" per Software an Bord

Die ODEG setzt 29 neue Regionalzüge des Typs "Desiro" von Siemens ein, die über eine spezielle Software - ein sogenanntes Fahrgastsicherungssystem - verfügen, die bei Krawallen in den Abteilen Alarm schlagen sollen.

Die vom Fahrzeughersteller Siemens entwickelte Software laufe über die Videoüberwachung in den Zügen, erklärte ein Siemens-Sprecher am Donnerstag. Algorithmen erkennen in den Aufnahmen demnach etwa schnelle oder ruckartige Bewegungen. Deuten sie auf Angriffe oder Auseinandersetzungen hin, leitet das Programm ein Signal an den Lokführer weiter.

Dieser könne dann entscheiden, ob er eine Durchsage im Zug macht, Mitarbeiter informiert oder die Bundespolizei alarmiert. Der Einsatz dieser Software ist laut Angaben des Unternehmens eine "weltweite Premiere".

Neue Züge auf neuen Strecken

Neben 29 wurden acht weitere Triebwagen bei Alstom für die Odeg produziert worden. Zudem wurden 16 ältere Züge modernisiert. Nun gebe es deutlich mehr Monitore in den Zügen und auch WLAN. Die Züge sollen zudem deutlich mehr Sitzplätze bieten, erklärte ODEG-Geschäftsführer Roland Pauli.

Die neuen Züge sollen außerdem länger sein, mehr Platz für Pendler bieten und enger getaktet fahren. Damit wolle man "das Angebot von Auto in Richtung Schiene bewegen und eben auch Verkehrswende möglich machen", sagte Meike Niedbal, Staatssekretärin für Mobilität des Landes Berlin am Donnerstag. Allerdings ist bereits seit Jahren bekannt, dass einige der Bahnhöfe auf der Linie RE1 für die neuen Züge zu kurz sind. Das betrifft die Bahnhöfe Fangschleuse, Hangelsberg, Berkenbrück, Jacobsdorf, Briesen und Pillgram.

Wie die Bahn auf rbb-Anfrage mitteilte, sollen Ende August die Bauarbeiten an den Bahnhöfen beginnen, die zum Jahresende abgeschlossen sein sollen - "pünktlich zum Fahrpalnwechsel, wenn die längeren Züge erstmals zum Einsatz kommen".

Für die Übernahme des Netzes "Elbe-Spree" kündigte die Odeg außerdem an, ab September Lokführer in Eisenhüttenstadt ausbilden zu wollen. Der Odeg-Betrieb im Netz "Elbe-Spree" beginnt im Dezember. Das Unternehmen hat dazu eine eigene Internetseite veröffentlicht [www.odeg-nes.de].

Grafik: Neue Züge auf der Linie RE1 (Quelle: rbb)

Sendung: Antenne Brandenburg, 30.06.2022, 8:30 Uhr

36 Kommentare

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  1. 36.

    So plausibel konnte das die Tochterfirma der Niederländischen Staatsbahn dann doch wohl nicht darstellen, werden doch die Netze in NRW und BaWü bereits jetzt von anderen Bahnen gefahren. Auch wird z.B. das Dieselnetz in Sachsen-Anhalt nur noch übergangsweise bedient, damit dies neu ausgeschrieben werden kann.

    Die Margen sind seit Jahre im SPNV extrem niedrig. Dennoch haben die Bahnen sich einen ruinösen Preiswertbewerb geliefert, mussten aber wg. von der GdL bei der DB durchgesetzt Tariferhöhungen ebenfalls deutlich bei den Entgelten bei gleichzeitiger Verkürzung der Arbeitszeiten nachlegen. Der Niederländischen Staat hat bei der Abellio die Reißleine gezogen und wollte eine Sonderbehandlung. U.a. Frankreich und Italien sind aber weiterhin in Deutschland sehr umtriebig am Verdrängungswettbewerb beteiligt.

  2. 35.

    So plausibel konnte das die Tochterfirma der Niederländischen Staatsbahn dann doch wohl nicht darstellen, werden doch die Netze in NRW und BaWü bereits jetzt von anderen Bahnen gefahren. Auch wird z.B. das Dieselnetz in Sachsen-Anhalt nur noch übergangsweise bedient, damit dies neu ausgeschrieben werden kann.

    Die Margen sind seit Jahre im SPNV extrem niedrig. Dennoch haben die Bahnen sich einen ruinösen Preiswertbewerb geliefert, mussten aber wg. von der GdL bei der DB durchgesetzt Tariferhöhungen ebenfalls deutlich bei den Entgelten bei gleichzeitiger Verkürzung der Arbeitszeiten nachlegen. Der Niederländischen Staat hat bei der Abellio die Reißleine gezogen und wollte eine Sonderbehandlung. U.a. Frankreich und Italien sind aber weiterhin in Deutschland sehr umtriebig am Verdrängungswettbewerb beteiligt.

  3. 34.

    "wie im Fall Abellio"
    Naja, das muss man schon im Zusammenhang sehen.
    Wenn den Privatbahnen regelmäßig Knüppel ins Gleisbett geschmissen werden, insbesondere durch Missmanagement des Schienennetzbetreibers, dann wird das irgendwann zum Zuschussgeschäft...
    Stichworte: Gleis belegt durch Güterzüge, Baustellen, oder Sicherungstechnikausfall, macht Verspätung, gleich Strafzahlungen fällig. Dazu noch SEV etc.pp.
    Abellio konnte das offensichtlich auch plausibel darstellen. Sonst wären die im Dezember 2021 abgewickelt worden.

  4. 33.

    Die ODEG hat auf dem RE2 freundliches Personal und sie fährt recht verlässlich. Leider geht auf dieser Strecke demnächst wieder die DB an den Start. Das ist schade. Ob es da dann überhaupt WLAN gibt? Abgesehen von den eh vorhandenen ausgeprägten Funklöchern. :-(

  5. 32.

    Das ist der genannte Service-Bereich, den die DB als nachgeordnet ansieht und der nicht Vorab-Kontrollen unterliegt. Soweit es heftiger wird, wird der betreffende Wagen einfach dichtgemacht oder, wenn mehrere Wagen betroffen sind, wird der Zug einfach von der Strecke genommen. Resultat: "... fällt aus".

  6. 31.

    Das ist richtig: vollkommen überfüllter Zug gestern von Berlin nach Potsdam und das mit ausgefallenr Klimaanlage. Ich würde schon mehr von, an die 50 Grad sprechen.

  7. 30.

    "Odeg startet mit neuen Zügen auf neuem Netz" - das Netz ist nicht neu, und dass nicht die alten DB-Züge innerhalb einer Nacht umlackiert werden, war mir eigentlich auch klar. :-)
    Ist eben nur ein neuer Betreiber, denn aus irgendeinem Grund müssen diese Leistungen ja nun einmal ausgeschrieben werden, ob sinnvoll oder nicht. Ob alle Versprechungen halten, wird man erst noch sehen, wie im Fall Abellio.
    Da hatte man auch eine schöne Ausschreibung, der Billigheimer hat gewonnen, und dann sollten es doch auf einmal ein paar Milliönchen an Zuschüssen mehr sein...

  8. 29.

    Das Wlan ist schön funktioniert aber aufgrund des Mangelhaften Netzes überhaupt nicht! Schon mal Wlan on ICE benutzt? Es sind je zwei SIM Karten von allen 3 Providern oben. An der Technik im ICE liegt es nicht! Selbst das aufrufen dieser Seite ist in einem voll besetzten ICE nicht mehr möglich. Wenn 600 Endgräte sich plötzlich in eine Zelle Einbuchen, ist die Zelle überlastet. Willkommen in Deutschland!

    Wenn wir zum RE1 kommen gibt es seit 30 Jahren 3 Funklöcher auf der Strecke ohne Netzabdeckung und weitere Abschnitte wo Verbindungen immer wieder abbrechen. Dieses Loch wird ihnen präsentiert von der Telekom für 44,95€ im Monat. Die Netzabdeckung des RE1 und RB11 in abschnitten Eisenhüttenstadt lässt zu wünschen übrig. In Guben haben Sie sogar noch 3G im Telekomnetz, welches eigentlich abgeschaltet sein sollte.

  9. 27.

    Ob ODEG oder DB, sie sollten lieber für Pünktlichkeit und funktionierender Klimaanlage sorgen.
    Gefühlte 40 Grad in einem mehr als überfüllten Zug gestern. Eine Sauna war nichts dagegen.

  10. 26.

    Das habe ich mir auch sofort gedacht. Ist ja nicht so, dass die Berliner Polizei schon bisher ganz ohne KI bei jedem Hundefurz den S-Bahnverkehr einstellen lassen würde, was dann jedes Mal stundenlange Unregelmäßigkeiten nach sich zieht.

    Künftig darf das ODEG-Zugpersonal dann wohl auf irgendwelchen Provinzbahnhöfen Ermittlungen anstellen oder im Zweifel die Polizei rufen, was sich sicher auf die Pünktlichkeit super auswirken wird.

  11. 25.

    "...leitet das Programm ein Signal an den Lokführer weiter. Dieser könne dann entscheiden, ob er eine Durchsage im Zug macht, Mitarbeiter informiert oder die Bundespolizei alarmiert."
    Hat der Lokführer nicht eigentlich was anderes zu tun...???

  12. 24.

    Ich kann dem Artikel leider nicht entnehmen, ob die Fahrzeuge schon vollumfänglich ausgeliefert uns zugelassen sind? Gerne wird ja schon, so als Vorschussbonus rumgetrötet, wie toll alles werden soll und dann wird der Hersteller von Schienenfahrzeugen natürlich "verantwortlich" gemacht, weil er den gestern bestellten Auftrag nicht schon vorgestern geliefert hat.

    Also erstmal abwarten und vielleicht finden sich doch noch die Ferkeltaxen.....

    Ach, @Mitleser, ich muss Ihnen da zum Post 23 sowas von beipflichten...

  13. 23.

    "dass ich Recht hatte"
    Irgendwie scheint Ihr Geltungsbedürfnis sehr ausgeprägt zu sein.
    Wenn es Ihnen nur darum geht, gehen Sie auf die Straße und warten an der nächsten Ampel das diese grün wird. Sie werden immer recht haben. Ansonsten dürfen Sie glauben was Sie wollen.

  14. 22.

    Sie stellen gerade wieder unter Beweis, dass ich Recht hatte.

  15. 21.

    Irgendwo werden noch "Ferkeltaxen" herumstehen, die sich gras- und neongrün umlackieren lassen.

  16. 20.

    Noch interessanter ist die Videoüberwachung in den neuen Zügen, diese soll "Krawall" im Wagen erkennen und dem Zugführer melden. Bitte nicht ruckartig vom Platz aufspringen um zu bemerken das man in einem Wagen sitzt dessen Türen verriegelt wurden da der Bahnsteig nicht lang genug ist. Bin gespannt wann diese wundersame Technik deaktiviert wird, weil die Zugführer die Nase voll haben von Fehlalarmen.

  17. 19.

    "Ein Bieter kann maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1 und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden kann."
    Wenn Sie es besser wissen, warum werfen Sie dann Nebelkerzen?
    War das doch von Ihnen:
    "wenn der VBB ihn dafür bezahlt wie auch die DB entsprechendes auch gerne anbietet. "

    Sie lenken schon wieder ab, und schaffen es nicht sich selbst zu artikulieren; dafür lieber in die Schublade greifen und vollkommen ohne Kontext persönlich beleidigen.
    Aufgrund fehlender Fakten, kann ich nicht mal sagen das Sie mir leid tun.

  18. 18.

    Die Kommune macht eine Ausschreibung, darum bewerben sich die Unternehmen. Die können nicht einfach irgendwelche abweichenden Dienste anbieten, weil Sie dann nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Somit müssen Sie ihr Wunschkonzert an jemand anderen richten, nicht an die Betreiber des rollenden Materials.

  19. 17.

    Mal sehen wann Flixtrain in den Nahverkehr einsteigt.

  20. 16.

    Ich bin mal gespannt mit was für ein griesgrämiges Zugbegleitpersonal, welches bei der ODEG sehr häufig anzutreffen ist, wir es zu tun bekommen.

  21. 15.

    Doch, hätte der VBB trotzdem. Für gewöhnlich gibt es bei den größeren Ausschreibungen eine Sperrklausel, dass ein Anbieter nicht alle Strecken bekommen oder sich überhaupt auf alle bewerben darf.

    Die DB Region hat bei derselben Ausschreibung wiederum Strecken bekommen, die aktuell die ODEG fährt. Am Ende also eine Art Ringtausch, wo es überall neue oder sanierte Züge mit WiFi gibt. Beim FEX auch mehr Gepäckablagen und Monitore, die Abflüge anzeigen.

  22. 14.

    Warum hören Sie nicht endlich auf Dieter Nuhr? "Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation
    Den Fahrgästen sollen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten angeboten werden. Gebrauchtfahrzeuge sind zugelassen, jedoch sind Umbaumaßnahmen und eine Runderneuerung („Re-Design“) erforderlich. Wie bisher üblich, soll auch zukünftig jeder Zug mit Personal begleitet werden. Alle Züge sollen über einen für den Fahrgast kostenlosen Internetzugang per WLAN verfügen
    ---
    Ein Bieter kann maximal zwei Lose gewinnen, wobei Los 1 und Los 2 nicht an denselben Bieter vergeben werden kann."
    https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.651186.php

  23. 13.

    "wenn der VBB ihn dafür bezahlt wie auch die DB entsprechendes auch gerne anbietet. "
    Hier zeigt sich erneut, das Sie irgendwas nicht verstanden haben.
    Hätte die DB das genauso angeboten, hätte der VBB keinen Grund für einen Betreiberwechsel.

  24. 12.

    Ich glaube, das wird eher zum Gegenteil desjenigen führen, was beabsichtigt ist: So, wie beim selbstfahrenden Bus in Wusterhausen (Dosse), der gebremst hat, wo alle anderen durchgefahren wären, wird potenziell jegliche abrupte Bewegung zum Verdachtsfall mutieren.

    Der M 29 in Berlin käme als selbstfahrender Bus im Kreuzberger Abschnitt keinen Meter von der Stelle. Und die Video-Überwachung bei Fußballspielen verleitet die vermeintlich angegangene Mannschaft dazu, auf Spielunterbrechung zu drängen. Das ist in der Tat vorsorgende Nachteilsabwendung - allerdings, wo allermeist gar kein Nachteil eingetreten ist. Es gibt ein altes deutsches Sprichwort: Mehr, als dass tatsächliche Taten abgewendet werden, wird es dazu führen, das Gras wachsen zu hören.

  25. 11.

    Auf der ganzen Welt wird seit rund 10 Jahren immer wieder versucht, Bilderkennungssoftware zum Identifizieren von Straftaten jeder Art zu nutzen. Ergebnis: funktioniert nicht mal dann, wenn sie nur die ohnehin stattfindende menschliche Übernachtung an Monitoren unterstützen soll Und die ODEG will die Lokführer auch noch verpflichten, die Meldung der KI zu bewerten?. Viel Spaß mit Hunderten Fehlalrmen und einigen Nicht-Alarmen, wenn es wirklich mal Ernst wird.

  26. 10.

    Klingt alles erstmal schön. Wäre schön gewesen würde dem RB36 mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Zumindest bis Storkow/Mark, wäre ein Halbstundentakt mit Halt in allen Bahnhöfen wünschenswert. Der olle Dieseltriebwagen hat irgendwie das "Flair" vergangener Zeiten. Nun müssen noch die Busbetreiber der Region in LDS mitspielen und mehr Fahrten zwischen 5 und 24 Uhr anbieten, damit auch Schichtarbeiter die Autos stehen lassen können. Beispielsweise ab Bestensee Richtung Osten. Schön wäre hier bis Storkow/Mark eine stündliche Verbindung zu haben. Oder auch Richtung Friedersdorf, die Dörfer in Heidesee, wenigstens alle zwei Stunden, besser anbinden. Hier jeweils Anschluß an die RB36 und RE2 und 7. Zum nächsten Fahrplanwechsel geht da sicherlich was.

  27. 9.

    Davon, vom größten Problem, war bei mir erkennbar nicht die Rede, auch wenn die Bemerkung einigen Platz einnahm. Aber es scheint für Sie ein wichtiger Fokus zu sein; ansonsten wäre Ihre Antwort anders ausgefallen.

  28. 8.

    Der RE 1 fährt nicht nur bis Frankfurt (Oder). Zum wiederholten Male wird die Strecke vermeintlich redaktionell gekürzt. Grundsätzlich fährt der RE 1 von Magdeburg nach Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt und vereinzelt bis nach Cottbus.

  29. 7.

    " Die Farben empfinde ich als angenehm im Gegensatz zu dem recht erschlagenden Rot bei den DB-Fahrzeugen "

    Wenn das eines Ihrer größten Probleme ist bei all den Herausforderungen die wir auch und gerade bei der Bahn haben dann ist die Welt doch noch halbwegs in Ordnung .

  30. 6.

    Das kann ich bei der Odeg nicht bestätigen. Dort hat alles gestimmt.

  31. 5.

    Der private Betreiber bekommt das hin, wenn der VBB ihn dafür bezahlt wie auch die DB entsprechendes auch gerne anbietet.

  32. 4.

    Das ist doch prima, in den neuen Zügen gebe es deutlich mehr Monitore und auch WLAN. Die Züge sollen zudem deutlich mehr Sitzplätze bieten, Warum bekommt das ein privater Betreiber hin, die Bahn aber nicht?

  33. 3.

    Im Prinzip war es ja quasi ein Ringtausch. Zuerst war auf dem RE 1 die DB dran, dann die ODEG, bei dem RE 2 ist es umgekehrt. Alles andere ist eher zusätzliche Kosmetik. Die ODEG kommt etwas billiger auf mehrererlei Ebenen daher, die Ansagen in den bisherigen ODEG-Zügen sind allerdings klar und verständlich im Vergleich zu so manchem Genuschel auf der DB. Die Farben empfinde ich als angenehm im Gegensatz zu dem recht erschlagenden Rot bei den DB-Fahrzeugen. Rot ist eine Signalfarbe und kann nur bei einem ausgesprochenen Missverständnis für größere Flächen verwendet werden.

    In Skandinivien sind Häuser auf dem Land traditionell rot, um sie in der Weite der zumeist unbesiedelten Landschaft überhaupt zu finden. Weshalb ein Doppelstockzug nun auch Knalle-Balle-Rot sein soll - hoffnungsfroh: auf der RE 1 gewesen war - habe ich nie verstanden.

  34. 2.

    Was die meisten Leute nicht wissen: Beim Regionalverkehr bestellt das Bundesland den Verkehr beim Gewinner einer Ausschreibung. Und irgendein Super-Pfennigfuchser in der Kandesregierung beauftragt dann irgendeinen Billigheimer, der weder über genügend Wagenmaterial noch über ausgebildetes Personal verfügt.

  35. 1.

    Für Leute, wie mich die regelmäßig auf dem RE2 unterwegs sind heißt es ab Dezember wieder fahren mit der Deutschen Bahn. Diese Info fehlt hier irgendwie.

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