Polizeisuchaktion mit Hubschrauber und Hunden - Sportler aus Südbrandenburg beim Triathlon in Moritzburg gestorben

Mo 13.06.22 | 10:39 Uhr
Ein Teilnehmer des Moritzburger Schloss-Triathlon läuft vor der Kulisse des Schloss Moritzburg aus dem Schlossteich (Foto: dpa/Kahnert)
Audio: Antenne Brandenburg | 13.06.2022 | Martin Schneider | Bild: dpa

Ein 19-jähriger Mann aus Ortrand (Oberspreewald-Lausitz) ist am Samstag beim Schlosstriathlon in Moritzburg (Sachsen) ums Leben gekommen. Das hat der rbb am Montag von der zuständigen Polizeidirektion Dresden erfahren.

Es sei der erste Todesfall in der zwanzigjährigen Geschichte des Triathlons, hieß es in einer Pressemitteilung des Moritzburger Triathlonvereins, der die Veranstaltung nach eigenen Angaben organisiert [schlosstriathlon.de]. "In Gedanken sind wir bei Familie und Freunden des Sportlers und drücken ihnen unser tiefstes Mitgefühl aus."

Leblos im Wald

Die Sportveranstaltung hatte am Vormittag begonnen. Weil der Triathlet am Samstagabend immer noch nicht im Ziel gewesen sei, hätten die Organisatoren die Polizei alarmiert, so der Sprecher der Polizeidirektion Dresden. Bei der Suche nach dem Mann seien auch ein Hubschrauber und Suchhunde eingesetzt worden.

Kurz vor Mitternacht wurde der Vermisste laut Polizei abseits der Strecke in einem Wald leblos gefunden. Noch sei unklar, woran der Mann gestorben ist. Eine Straftat werde bisher ausgeschlossen, sagte der Polizeisprecher dem rbb.

Die Sportveranstaltung war am darauffolgenden Tag weitergegangen. "Im Sinne des Sports entschieden die Organisatoren, die anstehenden Wettbewerbe am Sonntag fortzusetzen", heißt es in der Mitteilung des Triathlonvereins. Für den verstorbenen Triathleten wurde eine Schweigeminute eingelegt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.06.2022, 10:30 Uhr

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