Großer Waldbrand in Sachsen und Brandenburg - Erste Hinweise zu mutmaßlicher Brandstiftung bei Mühlberg eingegangen

Mo 04.07.22 | 12:01 Uhr
Die Feuerwehr bekämpft einen Wald- und Flächenbrand bei Mühlberg. (Quelle: rbb/Sebastian Schiller)
Audio: Antenne Brandenburg | 04.07.2022 | H. Kessler & S. Schiller | Bild: rbb/Sebastian Schiller

Nach dem schweren Waldbrand bei Mühlberg (Elbe-Elster) an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze sind bereits mehrere Hinweise zu einer mutmaßlichen Brandstiftung eingegangen. Das bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Montag dem rbb.

Ob die Ermittler den oder die möglichen Täter damit aber überführen können, sei noch unklar. Die Kriminalpolizei prüfe die Hinweise jetzt, wurde auf eine entsprechende Nachfrage des rbb bestätigt.

Ermittler sicher, dass Waldbrand vorsätzlich gelegt wurde

Die Ermittlungen liegen auf sächsischer Seite, weil die Feuer nach Angaben des zuständigen Oberstaatsanwalts nach bisherigem Erkenntnisstand alle im Freistaat gelegt worden sind. Von da aus breiteten sich die Flammen auch nach Brandenburg aus. Insgesamt waren von dem mehrtägigen Waldbrand rund 900 Hektar Fläche betroffen.

Nach Informationen der Dresdener Polizei und Staatsanwaltschaft belaufe sich der Schaden auf 13,5 Millionen Euro. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Reste von Brandbeschleunigern gefunden wurden und der Waldbrand wohl vorsätzlich gelegt wurde.

Sendung: Antenne Brandenburg, 04.07.2022, 10.30 Uhr

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