Hitlergruß auf dem Abiball - Rechtsextreme Vorfälle an weiteren Schulen in Südbrandenburg

Do 25.05.23 | 12:50 Uhr | Von Silvio Duwe und Anne Grandjean
  138
Ein leeres Klassenzimmer in einer Schule. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)
Video: rbb|24 | 25.05.2023 | P. Djalilevand/C. Humbs | Bild: Sven Hoppe/dpa

Hitlergrüße, Hakenkreuze und rassistische Beschimpfungen: Im April machten Lehrer einer Schule in Burg mit einem Brandbrief rechtsextreme Vorfälle öffentlich. Doch das ist kein Einzelfall. Von Silvio Duwe und Anne Grandjean

Als anonyme Lehrer im April per Brandbrief rechtsextreme Vorfälle an einer Schule in Brandenburg anprangern, beginnt das Rätselraten. Auf welche Schule beziehen sich die Verfasser? Damals ist zunächst noch nicht bekannt, dass sie die Oberschule in Burg im Spree-Neiße-Kreis meinen. Es geht um Hitlergrüße, um Hakenkreuz-Schmierereien und rassistische Beschimpfungen.

Bianca B. kam das bekannt vor. "Es gab Vermutungen, dass es unsere Schule sein könnte", sagt sie nun im Interview mit dem ARD-Politikmagazin Kontraste und dem rbb. "Burg ist aus meiner Sicht kein Einzelfall." Ihr Sohn Jakob besucht die neunte Klasse des Erwin-Strittmatter-Gymnasiums im rund 40 Kilometer entfernten Spremberg im selben Landkreis.

Er berichtet von rechtsextremen Vorfällen im Umfeld seiner Schule: "Schüler kleben sich Klebestreifen als Hitler-Bart auf und machen Hitlergrüße und die anderen grüßen zurück." Menschen mit dunklerer Hautfarbe würden als Ratten beschimpft und gesagt bekommen, dass sie "zurückgehen" sollen. "Leute, die sich dagegen positionieren, werden ausgegrenzt", sagt Jakob.

Keine Einzelfälle

Auch in Spremberg sollen Schüler Hakenkreuze an Wände geschmiert und in Tische geritzt haben, wie weitere Jugendliche erzählen, mit denen Kontraste und rbb24 Recherche gesprochen haben. Zudem liegen den Redaktionen Screenshots aus dem internen Whatsapp-Chat einer Klasse vor. In der Gruppe teilen Schüler etwa ein Hitler-Meme mit der Aufschrift: "Du bist lustig, dich vergas ich zuletzt". Sie stimmen darüber ab, ob Weiße das N-Wort sagen dürften – eine früher gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze. Nicht nur ist die Mehrheit der an der Umfrage Teilnehmenden dafür, ein Drittel stimmt für die wohl mindestens genauso rassistische Antwortoption "monkey", also "Affe".

Es gibt am Erwin-Strittmatter-Gymnasium zwar Arbeitsgemeinschaften, in denen sich Schüler gegen Rassismus, Queerfeindlichkeit und Frauenhass einsetzen. Rechtsextreme Einstellungen sind an der Schule in Spremberg aber offenbar ähnlich verbreitet wie in Burg.

Eine Anfrage von Kontraste und rbb24 Recherche zu den Vorfällen reichte das Erwin-Strittmatter-Gymnasium weiter an das zuständige Schulamt in Cottbus. Dessen Leiter Uwe Mader teilte am Mittwochabend mit, seit dem Brandbrief von Lehrern aus Burg seien vermehrt Fälle an weiteren Schulen gemeldet worden.

Rechtsextreme Jugendkultur

Wer mit Jugendlichen beider Schulen spricht, dem offenbart sich ein Muster. Da gebe es diejenigen, die gefestigte rechtsextreme Meinungen vertreten. Unter den Gleichaltrigen sollen sie als "cool" gelten. "Die zeigen ihre Positionen, die zeigen, wozu sie fähig sind. Davor haben einige Schüler Angst", sagt eine Schülerin aus Burg. "Und manche machen mit, weil sie wissen: Wenn nicht, werden sie ausgeschlossen oder gar beleidigt." Immer wieder ist die Rede von "Mitläufern".

Für manche könnte der Rechtsradikalismus ein Weg sein, um dazuzugehören, sich als Teil einer Gruppe zu fühlen. Ein Foto etwa, das im April durch Medienberichte über die Vorfälle in Burg bekannt wurde, zeigt Schüler der Oberschule, wie sie mit dem Hitlergruß für die Kamera posieren. Sie sind zwischen 13 und 15 Jahre alt. Entstanden ist das Bild auf einem Sportplatz im Cottbuser Ortsteil Sielow.

Die Burger Schulleiterin Manuela Schichan teilte am Dienstag mit, sie habe sich dazu entschieden, keine Anfragen von Medien zu beantworten, und bat darum, von Nachfragen abzusehen. Sie wolle ihre Aufmerksamkeit und Energie darauf konzentrieren, ihren Schülerinnen und Schülern sowie ihrer Tätigkeit als Lehrerin gerecht zu werden.

Schüler, die den Hitlergruß zeigen

Kontraste und rbb24 Recherche liegen zwei weitere Fotos aus dem unmittelbaren Umfeld einer Schule vor, diesmal geht es um ein Cottbuser Gymnasium. Die Aufnahmen sollen beim Abiball entstanden sein. Wieder zeigen junge Menschen den Hitlergruß. "Rechtsextreme Ideologie wird in der Region seit Generationen weitergegeben", sagt Anne Brügmann, Projektkoordinatorin der "Opferperspektive" in Potsdam. Der Verein berät Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind.

Jene, die zu Beginn der 1990er Jahre an rassistischen Ausschreitungen und Angriffen auf eine Geflüchtetenunterkunft beteiligt waren, seien ab 2015 wieder bei rechten Kundgebungen mitgelaufen – teilweise mit ihren Kindern, so Brügmann. Heute stünden Väter und Söhne mitunter gemeinsam wegen rechter Straftaten vor Gericht. Brügmann führt das unter anderem auf die mangelhafte Aufarbeitung der sogenannten Baseballschlägerjahre zurück, wie die Nachwendezeit in Ostdeutschland wegen der rechten Gewalt genannt wird, seit 2019 unter diesem Hashtag bei Twitter Erfahrungen und Erzählungen gesammelt wurden.

Rechtsextreme in der Mitte der Gesellschaft

Im Süden Brandenburgs ist die rechtsextreme Szene nicht nur ideologisch fest verankert und beeinflusst Jugendliche. Aus wirtschaftlicher Sicht ist sie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Geschäfte wirken oft unscheinbar, die fragwürdigen politischen Einstellungen der Betreiber sind von außen kaum zu erkennen. Ein Beispiel ist das Deutsche Haus am Ortseingang von Burg – auf den ersten Blick eine gepflegte Touristengaststätte mit Biergarten und Veranstaltungssaal für hundert Personen.

Betreiber der Gaststätte ist Daniel G. Ein Foto, das Kontraste und rbb24 Recherche vorliegt, zeigt ihn 2018 auf einer als "Trauermarsch" beworbenen rechtsextremen Kundgebung im sächsischen Chemnitz. Angeführt wurde die Kundgebung unter anderem vom AfD-Rechtsaußen Björn Höcke und vom Pegida-Gründer Lutz Bachmann. Ein weiteres Bild zeigt Daniel G. bei der Anreise zum "Kampf der Nibelungen", einem rechtsextremen Kampfsportevent 2018 im sächsischen Ostritz.

Offenbar pflegt G. bis heute Kontakte in die rechtsextreme Kampfsportszene. Anfang Mai dieses Jahres reiste G. in das ungarische Dorf Csókakö, wo hunderte Neonazis aus ganz Europe zur "European Fight Night" zusammenkamen.

Abschlussfeier in den Räumen eines Rechtsextremisten

Auch das Deutsche Haus wird als Versammlungsort der Szene genutzt. So fand dort im Sommer 2022 ein Treffen des Jungeuropa-Verlags statt. Die Referenten stammten aus dem Umfeld des "Instituts für Staatspolitik", der "Identitären Bewegung" und des Vereins "Einprozent" – allesamt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebungen eingestuft. "Das Deutsche Haus in Burg ist für uns ganz klar ein Anlaufpunkt für Rechtsextremisten", sagt Jörg Müller, Brandenburgs Verfassungsschutzchef. "Es wird ja betrieben von einem bekannten Rechtsextremisten."

In den Räumen des Rechtsextremisten Daniel G. feierten auch Zehntklässler der Burger Oberschule im vergangenen Jahr ihren Abschluss, wie der Lehrer Max Teske berichtet – einer der beiden Autoren des viel beachteten Brandbriefs. Zwar habe die Schule selbst inzwischen ein Schreiben verfasst, wonach sie eine erneute Abschlussfeier im Deutschen Haus nicht gutheiße. Darüber entscheiden würden am Ende aber die Eltern.

Teske stellt den Verantwortlichen ein vernichtendes Zeugnis aus. "Die Politik, die Lehrkräfte vor Ort, die Schulleitungen, das Ministerium – da haben alle auf ganzer Linie versagt", sagt er Kontraste und rbb24 Recherche.

Der Mut von Teske und seiner Kollegin, an die Öffentlichkeit zu gehen, macht Bianca B. aus Spremberg Hoffnung, dass sich die Situation in Zukunft verbessern könnte. Man habe noch keine Lösung gefunden, sagt sie. "Aber aus meiner Sicht sprechen wir das erste Mal öffentlich darüber, dass wir in der Schule ein Problem haben."

Sendung: Antenne Brandenburg, 25.05.2023, 10:00 Uhr

Beitrag von Silvio Duwe und Anne Grandjean

138 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 137.

    In der BRD wurde betr Nationalsozialismus nicht viel aufgearbeitet. Die Nazis hatten weiterhin ihre leitenden Posten in Banken und Behörden (auch Richter etc.).
    Ein Rechtsprofessor, der hierzu forschte, klärte uns im Studium (HH) auf. Auch während meiner Schulzeit in Hessen wurden die Jahre 1933-1945 nicht ausführlich genug behandelt.
    Seit 1945 ist jede Bundesregierung auf dem rechten Auge blind.
    Leider!

  2. 136.

    Spätestens seit der Brandenburger Landtagswahl im Jahr 2019 weiß man, das der Brandenburger Südosten von der AfD dominiert wird.
    Schon damals, wurde vom Zweigeteilten Land Brandenburg gesprochen - jede paar Monate kommt das Thema Rechtsextremismus im Süden/Südosten auf den Tisch, dann kommt der Untersuchungsausschuss und das Erstaunen der Politik und dann verschwindet das Thema Rechtsextremismus und AfD wieder - bis zum nächsten Mal.

  3. 135.

    Wer weiß, was noch im Untergrund der Südbrandenburger Städte und Landkreise lauert und erst nach und nach auftaucht ?

  4. 134.

    Dafür sind die 30 Prozent umso lauter und aggressiver und da hebt der große stille Rest, nur noch den Arm und grüßt bzw. schweigt ängstlich in Südbrandenburg.
    Und was macht die Politik : Fördergelder und Strukturhilfen verteilen und auf 30 Prozent plus warten ?!
    Aber egal, solange die SPD in Brandenburg, noch bei 31 Prozent liegt und sich auf die Schultern schlagen kann und siegt, ist sowieso alles in Ordnung ?!

  5. 133.

    Leider sind diese 70 Prozent eindeutig zu leise. Die extremen 30 Prozent dafür umso lauter. Der Rechtsstaat lässt sich von einer Minderheit auf der Nase herum tanzen.

  6. 132.

    Ca. 70 Prozent der Südbrandenburger:innen sind keine Neonazis.
    Ca. 2/3 Demokraten und das letzte Drittel sind die Republikaner in den Südstaaten von Brandenburg.

  7. 131.

    Die Nichtwähler sind genauso Demokratisch oder Nichtdemokratisch wie die Wähler im Südosten/Süden Brandenburgs.
    1/3 AfD stimmt auch beim Nichtwähler in Südbrandenburg - von daher, ist so eine Wahl schon sehr Demokratisch.

  8. 130.

    "Denken Sie allen Ernstes, das alle Nichtwähler demokratisch wählen würden ???" Das ist irgendwie unlogisch. Natürlich ist die Wahl als solche demokratisch, unabhängig davon, wer gewählt wird von den zur Wahl zugelassenen Kandidaten. Das Wahlergebnis spiegelt dann den Willen der Wahlbeteiligten wider - das nennt man dann demokratisch. Wenn Sie da eher an amerikanische Definitionen denken und demokratisch mit Democrats verwechseln (sog. "falsche Freunde"), dann stellen Sie die Frage, ob es auch Wähler gibt, die Republican, als konservativ, wählen würden - dann wäre die Antwort ja, denn Konservative sind als CDU in BRB ja sogar in der Regierung.

  9. 129.

    ", warum ist sie dann im Bundestag vertreten? "
    Weil die AfD noch nicht verboten ist, allerdings arbeitet sie kräftig daran.
    Ausserdem, Demokraten marschieren nicht mit Neonazis, halten keine Hassreden gegen Minderheiten und Vogelschissreden u.v.m.

  10. 128.

    Wenn die AfD keine "demokratische Partei" ist, warum ist sie dann im Bundestag vertreten?

    Wer hier Parteien, die nicht seine Meinung vertreten, als undemokratisch darstellt, sollte doch lieber erstmal den Begriff Demokratie nochmal nachschlagen und die Definition verinnerlichen.

  11. 127.

    "Eine Wahl ist daher demokratisch, da so das Denken/Handeln der Gesamtbevölkerung, widergespiegelt wird. "

    Nein. Eine demokratische Wahl ist zunächst nur ein Institut. Eine Struktur. Eine Regel.
    Ob dabei eine demokratische Partei, ein demokratisches Programm, demokratische Praxis gewählt wird ist offen.
    Heisst: Eine demokratische Wahl kann auch das antidemokratische (Mehrheits)Denken dokumentieren.
    Dann ist das Ergebnis sozusagen die Abschaffung, das Ende der Demokratie.
    Das Ergebnis also nicht demokratisch oder Demokratie. Es ist nur Mehrheit. Das kennen wir ja aus der Geschichte. NSDAP und Hitler waren frei gewählter Mehrheitswunsch. Aber deshalb nicht Demokratie

    Die Zulassung zur Wahl entlässt Wählende nicht aus der Verantwortung festzustellen, ob die Ziele, das Programm, die Praxis der gewählten Partei demokratisch sind. Das hätte mancher gerne. Dann geht nämlich undemokratische, antidemokratische Praxis ohne selbst verantwortlich zu sein.

  12. 126.

    Das vergesse ich keineswegs. Aber, wenn diese vorhandene potenzielle Wählerschaft das Wahlrecht erhalten sollte, dann wird wohl die AfD deutlich an Stimmen da zu gewinnen, jedenfalls der Artikel lässt dies befürchten

  13. 125.

    Denken Sie allen Ernstes, das alle Nichtwähler demokratisch wählen würden ???
    Ich persönlich kenne in Cottbus/Lausitz/Südbrandenburg, genügend Personen, da ist es besser, das die nicht auch noch wählen gegangen sind, dann wäre die AfD wahrscheinlich auf 40% gekommen.
    Eine Wahl ist daher demokratisch, da so das Denken/Handeln der Gesamtbevölkerung, widergespiegelt wird.
    Unter den Nichtwählern sind genauso ein Drittel AfD in Südbrandenburg, wie unter den Wählern !!!

  14. 124.

    Sind alle Einwohner von Burg Neonazis? Wenn nicht, warum duldet ihr in eurem schönen Ort solche Umtriebe? Ist Woidke zum Thema mal wieder abgetaucht? Man hört nichts.

  15. 123.

    "2020 vergab die Sparkasse an den rechtsradikalen verurteilten Betrüger Daniel G. einen Kredit zum Kauf des Gasthauses „Deutsches Haus“.
    In dem Zusammenhang wäre eine Recherche des RBB interessant. Was sagt SPD OB Schick als neuer Verwaltungsrat zu diesen Vorgängen? Offensichtlich hat die SPD Brandenburg ein noch viel größeres Problem wenn solche Dinge geduldet werden.

  16. 122.

    "Wo Fachkräftemangel herrscht?" Leider wird nie so richtig gesagt, was unter Fachkräften verstanden wird. Eine Pfelgefachkraft ist genauo eine Fachkraft wie ein Ingenieur in der Hochtechnologie - nichts gegen die Pflegefachkraft, aber da bestehen Welten dazwischen in der Ausbildungshöhe der verschiedenen Fachkräfte und das drückt sich auch in der verschiedenen Wertschöpfung pro Fachkraft aus und damit in den abgeführten Steuern und der Anziehungskraft für die Ansiedlung weiterer Betriebe mit hoher Wertschöpfung.

  17. 121.

    Die Kinder und Jugendlichen bekommen das über die älteren Erwachsenen vermittelt und für die war es vor 20-30 Jahren ein großer Niedergang mit vielen Entlassungen und Betriebsschließungen. Ihre tausenden Arbeitsplätze wiegen auch nicht die vorher weggefallenen auf, teilweise merkt man das nur nicht, da bereits viele die Region vorher schon verlassen haben und woanders was gefunden haben. Nicht als Generalkritik verstehen, sonder als Versuch einer Erklärung der Ursachen.

  18. 120.

    Hi.
    Das kann ich so nicht stehen lassen.
    Guck Dir diesen DeSantis doch an: Klimawandel jibbet nich', Schwarze waren nich' versklavt u in Public Scools in Florida
    darf Homosexualität bei Bußgeldandrohung keine adäquate Erwähnung finden. Und überhaupt: Woke (??) gehört - ich zitiere: Auf den Müllhaufen der Geschichte. Mehr Redneck-Rollback geht doch gar nicht. I. Ü. - Ich weiß ganz gut, wovon die Rede ist: Meine Frau ist US-Amerikanerin, kommt aus Tallahassee, Hauptstadt FL..
    Alright. I wish you a nice day and far-reaching profound insights.
    Rajko Peter Petrow

  19. 119.

    Sie vergessen, dass die Eltern dieser Kinder auch wählen gehen. Das ist noch ein viel größeres Problem. Viele wachsen bereits in rechtsextremen Verhältnissen auf. Die Kinder bekommen das alles von ihren Eltern. Die Schule und Verwaltung schauen dabei auch noch weg. Entweder aus Überforderung oder - noch schlimmer - weil einige der Bediensteten ebenfalls rechtsextreme Neigungen haben.

Nächster Artikel