Ehemaliger Gesundheitsdezernent Carsten Saß - Brandenburg bekommt Corona-Impfbeauftragten

Fr 26.02.21 | 11:29 Uhr
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Mehrere ältere Menschen sitzen im Wartebereich eines Impfzentrums in Brandenburg (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Der bisherige Kommunalpolitiker Carsten Saß (CDU) soll mehr Tempo in die Corona-Impfungen im Land Brandenburg bringen.

Der ehemalige Sozialdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald wird ab Montag Corona-Impfbeauftragter für Brandenburg. Das hat Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag mitgeteilt.

Saß soll sich darum kümmen, dass die Corona-Impfungen im Land vorankommen und das Impfstoffe schneller verteilt werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis jetzt nur etwa 170.000 Impfdosen verabreicht.

Der 48-Jährige war bis vergangenen Dezember Beigeordneter und Dezernent für Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport im Landkreis Dahme-Spreewald. Seinen Abschied hatte er im Dezember im Kreistag damit beründet, dass er mehr Zeit für seine Familie haben wolle. Zugleich hatte er jedoch auch angedeutet, beruflich noch einmal etwas Neues probieren zu wollen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.02.2021, 8:00 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Und der „Woidschke Impfstoffsuchgipfel“ , der Wettlauf um die letzten Plätze ist gewonnen worden. Wieder ein mal...

  2. 10.

    " Ich kann nur hoffen, das wir die Luserstellung im Land endlich verlassen. "

    mit diesem Politikpersonal ausgeschlossen, geben Sie die Hoffnung besser auf

  3. 9.

    Danke Frau Nonnemacher, dass sie nach zwei Monaten endlich gemerkt haben, das sie mit der Aufgabe überfordert sind.
    Ich kann nur hoffen, das wir die Luserstellung im Land endlich verlassen.

  4. 8.

    Herr Sass soll jetzt versuchen die sprichwörtliche "Kuh vom Eis" zu kriegen. Hat das MSGIV kapituliert oder ist der politische Druck so hoch? Werden wir in absehbarer Zeit mit weiteren personellen Veränderungen rechnen können? Wird BB dann endlich eine vernünftige Terminvergabe bekommen. Es gibt nur ein Bundesland ohne Onlineterminvergabe und das ist dort wo Frau Nonnemacher als Ministerin bezahlt wird.

  5. 7.

    Der Unterhaltungswert ist enorm.

    Politisch gesehen verschafft eine Parteifreundin dem anderen Parteifreund, dr sich gern neu orientieren wollte, einen familiengerechten neuen Job mit vermutlich "mehr Ausstattung".

    Verzeihung, dass ich hier an der Sinnhaftigkeit stark zweifeln darf.

  6. 6.

    Da wird jetzt ein Politiker, der sich schon zurück gezogen hatte, wieder reaktiviert, weil das MSGIV mit ca. 300 hochbezahlten (teilweise sehr hoch) Beamten der Situation nicht mehr gewachsen ist. Ist die Welt wirklich eine Kugel oder doch eine Scheibe? Wird im nächsten Schritt Frau Nonnemacher von ihren Aufgaben entbunden?

  7. 5.

    Es fehlt noch die Forschungs - Gruppe impfen .

  8. 4.

    Vielleicht schafft es Herr Sass auch, dass in Zukunft ein über 80-Jähriger nicht mehr von Leegebruch (Oberhavel)
    nach Potsdam zur Impfung fahren muss !!!!!!! Es gibt doch ein Impfzentrum in Oranienburg !!!!
    Außerdem sollte er endlich das Impfzentrum in Falkensee aufbauen lassen !!!!

  9. 3.

    Wieso ein "sonderbeauftragter" an der skandalösen imstoffversorgung etwas ändern kann liegt auf der Hand, hier wird aus politischer Interesse wirksame Maßnahmen simuliert .

  10. 2.

    Ich hoffe, Herr Saß hat heute die Nachricht von Tagesschau.de gelesen:
    50 Millionen in 37 Tagen geimpft!!!!!!

  11. 1.

    Na dann mal los! Vielleicht kann Hr. Saß ja Impfstoff herzaubern.

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