Nach Astrazeneca-Freigabe - Impfbus in Oberspreewald-Lausitz fast ausgebucht

Der Impfbus im Oberspreewald-Lausitz-Kreis (Bild: rbb/Mastow)
Der Impfbus im Oberspreewald-Lausitz-Kreis | Bild: rbb/Mastow

Nachdem Brandenburg den Corona-Impfstoff von Astrazeneca für unter 60-Jährige freigegeben hat, steigt die Nachfrage beim Impfbus des Oberspreewald-Lausitz-Kreises deutlich. Das hat der rbb am Donnerstag vom Koordinator des Busses, Martin Höntsch, erfahren. Bereits in den letzten Tagen sei der Bus ausgebucht gewesen. Auch in den kommenden Tagen gibt es keine Termine mehr.

"Das ist auch die Resonanz, die uns die Kommunen gegeben haben, seitdem der Impfstoff freigegeben ist: dass sich die Terminlisten füllen" so Höntsch. Etwa 60 Menschen werden täglich in dem Bus geimpft, Vorbehalte gibt es trotz der gestiegenen Nachfrage aber weiterhin, sagt der impfende Arzt, Horst Oesterwitz. "Manche sagen Nein und sind auch Argumenten nicht zugänglich. Die gehen nach Hause und hoffen auf ein Wunder, dass sie irgendwo Biontech kriegen, so Oesterwitz. Wir hätten an deren Stelle andere drannehmen können, also ein doppelter Schaden."

Im Oberspreewald-Lausitz-Kreis gibt es kein festes Impfzentrum. Stattdessen hat der Landkreis einen Impfbus eingerichtet, der einzelne Kommunen anfährt. Für den Impfbus müssen die Einwohner Termine bei ihrer Gemeinde vereinbaren. Die erste Tour des Busses endet am 20. Mai, Termine gibt es nur noch in Vetschau. Am 24. Mai beginnt dann die zweite Tour, wie auch schon die erste, in Ortrand.

Was Sie jetzt wissen müssen

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.05.2021, 16:10 Uhr

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