Nahaufnahme eines Pizzabäckers, der Pizzateig vorbereitet © imago images / Westend61
Nahaufnahme eines Pizzabäckers, der Pizzateig vorbereitet | Bild: imago images / Westend61

Schließung wegen Corona in Brandenburg - Wie sich Restaurants mit Lieferdiensten über Wasser halten

Was Sie jetzt wissen müssen

Weil wegen der Corona-Krise Restaurants aktuell geschlossen bleiben müssen, werden die Unternehmer kreativ. Einige versuchen sich mit Lieferdiensten über Wasser zu halten.

So zum Beispiel das Il Fienile in Burg (Spree-Neiße): Pizza und Pasta-Gerichte können hier jetzt täglich von Mittag bis abends 20 Uhr bestellt werden. Entweder wird das Essen abgeholt oder geliefert, erklärte Geschäftsführer Dieter Gloede im rbb. "Das ist gut für unsere Leute - es sind wenigstens noch ein paar, die beschäftigt sind. Und die Kunden freuen sich auch, wenn sie jetzt mal jemanden sehen. Das wird gut angenommen und ist noch so ein kleines bisschen was Schönes in dieser schweren Zeit", so Gloede.

Einen Lieferservice gab es zuvor noch nicht, sagt Gloede; daher habe man schnell reagieren müssen. "Damit eben auch alles da ist, was man so braucht: mit dem kontaktlosen Bezahlen. Und wir haben einen Mindestbestellwert von 20 Euro." Fahrtkosten werden keine berechnet. Die Gerichte werden im Umkreis von rund 20 Kilometern ausgefahren.

Bei einem höheren Bestellwert, ab 50 Euro, bekommt der Kunde auch das Maskottchen des Lokals, einen kleinen Teddybären dazu. "Und ganz wichtig", sagt Gloede mit einem Augenzwinkern: "Ab 100 Euro gibt's das Bärchen - und noch eine Rolle Klo-Papier dazu."

Teils nicht genug Personal für Lieferungen

Auch das griechische Restaurant in Cottbus-Sielow reagiert auf die aktuellen Regeln wegen des Corona-Virus. Die Küche läuft weiterhin. Kunden können auch hier telefonisch bestellen, sagt Chef Ioannis Cheropoulos. Die ersten Bestellungen gebe es schon. "Gerade hat eine Kundin angerufen. Sie wollte sieben Essen. Weil sie sich nicht rausgetraut hatte, hat sie gefragt, ob wir das Essen bringen können. Das haben wir gemacht."

Geliefert wird aber nur in Ausnahmefällen - und wenn genügend Personal da ist. "Besser ist abholen. Wir haben auch alle Maßnahmen ergriffen - wie Abstandstriche und so weiter", sagt Cheropoulos.

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