Blick von oben auf den Cottbuser Stadthallenvorplatz
Audio: Antenne Brandenburg | 12.06.2018 | Bild: rbb/Martin Schneider

Innenstadt-Wache - Cottbus bekommt ein Sicherheitszentrum

Polizei und Ordnungsamt werden in Cottbus künftig in einem sogenannten Sicherheitszentrum zusammenarbeiten. Dort können beispielweise Anzeigen aufgenommen werden. Nun muss aber erst einmal ein geeignetes Gebäude gefunden werden.

In der Innenstadt von Cottbus soll ein sogenanntes Sicherheitszentrum eingerichtet werden. Darauf verständigten sich Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) und Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Montag in Potsdam. Das Zentrum soll von Mitarbeitern der Polizei und des Ordnungsamtes gemeinsam besetzt werden. Zudem hoffe man, dass sich die städtischen Verkehrsbetriebe beteiligen werden, hieß es.

Vorbild Brandenburg an der Havel

Das künftige Sicherheitszentrum soll von Montag bis Freitag jeweils von 10 Uhr bis um 18 Uhr besetzt sein. "Das jetzt gefundene gemeinsame Konzept für ein Sicherheitszentrum in der Innenstadt ist realistisch und machbar", so Kelch. Nachdem die Citywache im Jahr 2007 geschlossen worden war, sei dies nun "ein klares Signal für mehr Sicherheit in der Innenstadt". Bis zum Herbst solle nun ein geeignetes Gebäude gefunden werden, in dem das Sicherheitszentrum untergebracht wird, teilte das Rathaus am Dienstag mit.

Zuständig für die Bereitstellung und den Unterhalt der benötigten Räumlichkeiten ist die Stadt Cottbus, die nun gemeinsam mit der Polizeidirektion Süd "die weiteren Planungen zur Umsetzung" erarbeiten werde. Kelch und Schröter gehen davon aus, dass die Einrichtung des Zentrums noch in diesem Jahr möglich sei. Ein ähnliches Sicherheitszentrum gibt es bereits seit 2009 in Brandenburg an der Havel.

Sendung: Inforadio, 12.06.2018, 14.40 Uhr

Kommentar

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14 Kommentare

  1. 14.

    @Steffen & IchMeinJaNur: Ihre Diskussion hat sich inzwischen weit vom Thema des Artikels entfernt. Wir werden weitere Kommentare dieser Art nicht freischalten.

  2. 13.

    Welche Argumente denn? Meinen Sie Ihre dreisten Sprüche, das dümmliche Herunterbeten immer derselben inhaltsleeren Phrasen? Damit locken Sie doch niemandem hinter dem Ofen hervor! Sie sind hier von echten Menschen umgeben, nicht von sich gegenseitig schulterklopfenden Gewerkschaftsfuzzies. Sie sollten mal Ihr Eigenbild ein wenig überprüfen, bevor Sie anderen hier Vorwürfe machen. Das hängt bei Ihnen nämlich gewaltig schief. Wenn Sie nicht mal mehr merken, dass Sie mit Ihren überheblichen Sprücheklopfereien eine ganze Region in den Dreck ziehen, dann ist eine Diskussion mit Ihnen eh nicht zielführend. Aber eine zielführende Diskussion wollen Sie eh nicht, wie Sie schon vielfach bewiesen haben, auch hier wieder. Sie wollen eine Bestätigung Ihres eingeschränkten Weltbilds. Die werden Sie hier und erst recht von mir nicht erhalten.

    Eine erneute Antwort können Sie sich auch hier sparen, werde ich nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Danke!

  3. 12.

    Das ständige herunterbeten von absichtlichen Verdrehungen und Diffamierungen ersetzen keine Argumente. Auf meine gehen sie ja absichtlich nicht ein. Auch nicht auf die von anderen. Allesamt beweisbar.

    Das ausgerechnet sie von einer "differenzierte Weltsicht" faseln klingt wie Hohn. Sie verharmlosen ständig rechte Gewalt und Täter, Beispiele gefällig?

    Obwohl, mir wäre es recht dieses Geplänkel zu beenden, Argumente kommen keine von ihnen, meine ignorieren sie. Und das nennen sie dann Diskussion.

  4. 11.

    Werter IchMeinJaNur, ich verharmlose hier überhaupt nichts. Ich werde aber ganz gewiss nicht Ihre Erwartung erfüllen und in völliger Hysterie verfallen sobald es um irgend etwas mit "rechts" geht. Die wäre nämlich völlig unangebracht. Die einzigen, die das nicht verstehen wollen sind Sie und Ihre zwei, drei Mitstreiter hier, die sich von der Realität längst völlig abgekoppelt haben und überall nur noch eine braune Gefahr sehen. Die gibt es zweifellos auch, die gehört auch bekämpft, aber dieses Land hat längst auch ganz andere Probleme. Ich verachte sämtliche Extreme, egal ob rechts, links oder religiös. Dass man eine solch differenzierte Weltsicht haben kann, werden Sie aber wohl nie begreifen.

  5. 10.

    Sie haben überhaupt nichts verstanden oder wollen aus bekannten Gründen nicht verstehen!

    Sie verharmlosen hier ständig rechte Gewalt und Täter, da helfen ihnen ihre Lippenbekenntnisse auch nicht weiter.

    Überhaupt nicht merkwürdigerweise stehe ich mit meiner Einschätzung dieser Region nicht alleine da, da können sie weiter Tatsachen ignorieren, vertuschen und verharmlosen wie sie wollen.

  6. 9.

    Kennen Sie außer "verharmlosen von Nazis" eigentlich noch andere Wörter oder ist Ihr Wortschatz tatsächlich so beschränkt? Wenn Sie schon von "Stuss" schreiben, dann erkundigen Sie sich wenigstens VORHER über den Unterschied von "festen Strukturen" (die ich übrigens gar nicht in Abrede gestellt habe) und "fest in der Hand haben". Sie leiden ja regelrecht an einer Manie, sobald es um Nazis geht! Der Kampf gegen dieses Gesocks in allen Ehren, aber damit eine ganze Region in den Dreck ziehen, nur um sich moralisch erheben zu können, ist einfach nur unterste Schublade. Es gibt eine Menge Menschen dort, die sich gegen Nazis engagieren und auch eine deutliche Mehrheit, die diese nicht unterstützen, ganz im Gegenteil, die Sie in Ihrer moralischen Überhöhung einfach nur in den Dreck treten. Das ist kein Kampf gegen Nazis, das ist ein Pseudokampf!

  7. 8.

    Glauben sie den Stuß eigentlich selbst den sie hier von sich geben oder ist das nur mal wieder ihre scheinbar bewährte Masche die Taten von Rechten und Rechtsextremen zu veharmlosen?

    Nirgendwo in der Bundesrepublik sind Rechte und Rechtsextreme so stark wie in Südbrandenburg und im angrenzenden Sachsen, nirgenwo hat sich die rechte Brut so fest eingenistet.

    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Rechte-Gewalt-in-Brandenburg-Nirgendwo-ist-es-bundesweit-wahrscheinlicher-Opfer-eines-Nazi-Ueberfalls-zu-werden

    https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/07/28/cottbus-ist-der-hotspot-der-rechten-szene-in-brandenburg_24610

  8. 7.

    Müssen Sie Ihre Unkenntnis über Südbrandenburg eigentlich in jedem einzelnen Bericht über diese Region erneut zum Besten geben und zur Schau stellen? Natürlich gibt es dort Neonazis, in fester Hand haben die die Region aber ganz sicher nicht. Behalten Sie diesen Unsinn doch künftig für sich oder beschreiben die Situation dort einfach korrekt. Dann wirken Sie auch ein wenig glaubwürdiger.
    Und mit den Massenschlägereien (die man sehr wohl als Ausschreitung bezeichnen kann, wenn die selbst im Klinikum fortgesetzt werden) zwischen Afghanen, Tschtschenen und einem wohl auch noch (als Opfer) beteiligten Syrer hatten die auch rein gar nichts zu tun. Somit wirkt Ihre Antwort als das, was Sie sonst ständig bemängeln: reines Ablenkungsmanöver.

  9. 6.

    Diese angeblichen Rechten vergewaltigen, & zerstören dort auch nicht Eigentum von Bürgern, oder gab es Verletzte & ermordete bei der angeblichen KKK -Demo ???

  10. 5.

    Sie vergessen nur die "Kleinigkeit" zu erwähnen dass Cottbus und Südbrandenburg seit der Wende fest in der Hand von Rechten und Rechtsexremen ist. Siehe die letzte Aktion mit KKK Masken, die geduldet wurde. Merkwürdig, da protestiert keine von ihnen.

    Und die "Ausschreitungen" waren wohl eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Tschetschenen und Afghanen.

    https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/2018/06/massenschlaegerei-asylbewerberheim-cottbus.html

  11. 4.

    Wie man heute bei rbb nach lesen kann hat es wohl nicht so ganz funktioniert, jedenfalls haben die Flüchtlinge das wohl noch nicht mit bekommen, waren ja schon wieder Ausschreitungen in Cottbus.

  12. 2.

    Das ist vollumfassend zu begrüßen und längst überfällig. Was diesem Bericht jedoch ein gewisses Unbehagen verleiht, ist dass mit keinem Wort darauf eingegangen wird, welche Ursachen zu diesem Beschluss geführt haben mögen, als handele es sich um ein stillschweigend verabredetes Tabu, der Leser weiß ja was ungesagt bleibt. Solange diese Kommunikations-Pervertierung weiter betrieben wird, ist mit einer wirklichen Entspannung der "Lage" nicht zu rechnen.

  13. 1.

    >>Das künftige Sicherheitszentrum soll von Montag bis Freitag jeweils von 10 Uhr bis um 18 Uhr besetzt sein.<<
    Sehr gut, jetzt weiß der Bürger wann er sicher ist ... und wann nicht.

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