BTU Cottbus (Quelle: dpa/Andreas Franke)
Bild: dpa/Andreas Franke

Strukturwandel - Neue Forschungseinrichtungen sollen in die Lausitz kommen

Die Lausitz soll zwei neue Forschungseinrichtungen erhalten. Wie die SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Jurk und Ulrich Freese am Donnerstag nach einer Sitzung des Haushaltsausschusses mitteilten, soll das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie mit einem von zwei Standorten in der Lausitz vertreten sein.

Es sei eine Anbindung an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und an die Technische Universität Dresden möglich, hieß es weiter. Schwerpunkte könnten Großkraftwerke sowie thermische und stoffliche Netze sein. Die abschließende Entscheidung zum Standort treffe der Fraunhofer-Senat.

Einen weiteren Impuls für die strukturschwache Lausitz soll ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geben. Laut Planung wird es sich an den Standorten Cottbus und Zittau/Görlitz mit CO2-armen Industrieprozessen befassen.

Da mehr Gelder für die beiden Institutionen geplant sind, könnten auch die Lausitzer Standorte realisiert werden, sagte Freese. 

Sendung: Brandenburg aktuell, 08.11.2018, 19.30 Uhr

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