Gebäude der BTU in Cottbus (Foto: rbb/Schneider)
Audio: Antenne Brandenburg | 03.07.19 | Dominik Lenz | Bild: rbb/Dirk Schneider

Strukturprogramm - Münch stellt 29 Projekte für die Lausitz vor

In Potsdam ist am Mittwoch die sogenannte Lausitz-Strategie des Brandenburger Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur präsentiert worden. Ministerin Martina Münch (SPD) präsentierte dabei künftige Projekte im Wissenschaftsbereich für die Lausitz. Mit dabei waren auch die amtierende Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), Christiane Hipp und der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS Dresden, Prof. Harald Schenk.

29 Projekte für die Lausitz

Hipp sprach von "neuem Schwung und gefühlt 100 Ideen" durch das Sofortprogramm.

Münch stellte insgesamt 29 Projekte vor, die im Rahmen der Lausitz-Strategie verfolgt werden sollen. Sie freue sich, dass damit eine ganze Reihe innovativer Forschungsvorhaben und hochkarätiger Institutsansiedlungen auf den Weg gebracht werden können, so Münch.

So sei unter anderem eine Modellregion "Gesundheit" in der Lausitz geplant, inklusive Medizincampus mit Schwerpunkt Telemedizin in Cottbus und auch ein deutschlandweit einzigartiger Innovationscampus für Mikrosensoren.

Mehr als eine halbe Milliarde Euro für Brandenburg

Bereits im Februar 2018 habe man mit der Ausarbeitung der Strategie begonnen, hieß es aus dem Ministerium. Darin sollten Projekte zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Lausitz gebündelt werden, die unter anderem mit den Milliardenhilfen des Bundes zum Braunkohleausstieg finanziert werden sollten.

Der Bund hatte für die Braunkohleregionen ein Sofortprogramm aufgelegt, aus dem Brandenburg bis 2021 80 Millionen Euro Förderung erhalten soll. Darüberhinaus könnten mit dem geplanten Strukturstärkungsgesetz bis 2038 jährlich mehr als 500 Millionen Euro nach Brandenburg fließen.

Kommentar

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Antwort auf [Horst Drescher] vom 03.07.2019 um 23:22
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4 Kommentare

  1. 4.

    Was schlagen Sie denn stattdessen als Zukunftslösung für die ganzen Maschinisten aus den Kraftwerken vor? Braunkohle bis zum St. Nimmerleinstag und dann schauen wir mal weiter?

  2. 3.

    Guten Morgen Herr Drescher,

    Sie haben recht, diese Info fehlte noch. Wir haben sie als Link in dem Text nachgetragen, dort können Sie alles im Detail nachlesen.

    Beste Grüße!

  3. 2.

    Das klingt alles FAZ wunderbar und hebt das Image der Frau Münch. Das ganze Projekt wird aber kaum einen Arbeitsplatz für die Maschinisten aus dem Kraftwerk bzw. den Tagebauen, die Schlösser, Baggerfahrer oder Brückenfahrer schaffen. Diese Menschen werden nicht plötzlich im weißen Kittel durch die Labore schweben . Begreift das diese Regierung irgendwann????

  4. 1.

    Und wo finde ich die Liste mit den 29 Projekten und 'gefühlt 100 Ideen'? Warum bietet der RBB keinen Link für weitergehende Informationen?

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