Bundesfinanzminister Olaf Scholz und CTK-Chef Götz Brodermann auf Station
Audio: Antenne Brandenburg | 13.08.2019 | Blumenthal/Wußmann | Bild: rbb/Iris Wußmann

Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus - Cottbus hofft auf tausende Arbeitsplätze durch Uniklinikum

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch hat am Dienstag in Cottbus darüber informiert, dass das Landeskabinett grünes Licht für die Ansiedlung eines Universitätsklinikums am Carl-Thiem Klinikum gegeben hat.  

CTK-Chef Götz Brodermann kündigte an, dass er mit insgesamt 5.000 neuen Arbeitsplätzen rechne.  2.000 direkte und 3.000 indirekte Stellen würden entstehen, ist sich der CTK-Chef sicher. Die neuen Jobs würden beispielsweise durch neue Forschungseinrichtungen geschaffen werden, aber auch durch die Ansiedlung von Dienstleistern und Handwerkern.

Uniklinik Cottbus würde 400 Millionen Euro kosten

Der Bund sei hier in besonderer Verantwortung, sagte Brodermann. Der Aufbau des Uniklinikums werde etwa 400 Millionen Euro kosten. Das gehe nicht ohne Mittel vom Bund, deshalb sei es wichtig, dass jetzt das Strukturstärkungsgesetz verabschiedet wird. Das soll die finanziellen Zuwendungen in Ersatz-Projekte für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), der am Dienstag das CTK besuchte, nannte keinen Termnin zur Entscheidung des Gesetzes, gehe aber davon aus, dass es noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht werde.

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6 Kommentare

  1. 6.

    Bei aller Liebe und Beachtung der 800, aber Europawahl 2019 mit über 24 % AfD. Was gibt es da noch schön zu reden? das ist Klima. Das ist Meinung. Das ist Grundhaltung zur Demokratie. Geht gar nicht!

  2. 5.

    Hi,

    ich bin nun schon länger in Cottbus und hier fühlt man sich nachts nicht vor den Nazis sicher und Übergriffe gehören leider zum Alltag. Im Stadtbild sind die Rechten präsent und unangenehm, leider sieht das der Großteil der Cottbuser Zivilgesellschaft nicht und redet viel schön.

  3. 4.

    Na dann wollen wir mal hoffen das die Mitarbeiter am zukünftigen Universitätsklinikum dann auch nach TVÖD-VKA bezahlt werden so wie in Berlin bei Charite und Vivantes.

  4. 3.

    Schon mal hier gewesen? Wahrscheinlich nicht. Dass am vorigen Wochenende 800 Leute gegen die AfD unterwegs waren, ist Ihnen bestimmt entgangen, da rbb24 nur über 400 AfD-Anhänger ausführlich berichtet hat. Der Sender muss halt Prioritäten setzen. Also nochmal: Cottbus hat sicher ein Problem mit Rechten, aber die sind hier in der Minderheit, auch wenn die Medien das gern (?) anders darstellen. Kommen Sie doch einfach her, spazieren Sie nachts durchs Zentrum und fahren Sie bitte Bus und Bahn. Ich versichere Ihnen: Sie kommen unbeschadet ins ungefährliche, sichere Berlin zurück!

  5. 2.

    Wenn die Einwerbung der vielen benötigten Fachleute erfolgreich sein soll, dann muss man sich in Cottbus erst einmal deutlich von dem rechten Mob distanzieren und nicht auch noch zur stärksten Partei machen! In so einem vergifteten Klima macht doch Leben keinen Spaß. Man weiß doch nie, ob man abends im Bus oder auf der Arbeit angegriffen wird, wenn man nicht der rechten Norm entspricht. In Berlin vergreift sich der Mob auch gerne mal an Schwächere: Frauen mit kleinen Kindern oder Kinder! Sind halt richtige deutsche Helden!

  6. 1.

    Solche unverbindliche Inaussichtstellungen häufen sich vor dem Wahltermin. Vielleicht sollte man hier erwähnen, dass bereits eine existierende private Medizineinrichtung besteht, die dann dicht machen müßte.

    Vor ein paar Tagen geisterte noch ein Vorschlag von Woidkes Wirtschaftsminister durch die Medien, Brandenburg als Vorreiterregion für Wasserstoffwirtschaft. Eine "Potentialstudie", bezahlt aus dem Woidke Haushalt, ebenfalls pünktlich zum Wahltermin, verspricht große Perspektiven.

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