Ortseingangsschild Cottbus (Foto: rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 15.11.2019 | Holger Kessler | Bild: rbb

Haushaltsausschuss des Bundestags - Cottbus bekommt Forschungs- und Entwicklungszentrum

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am Donnerstag Fördergelder für zwei Projekte in der Lausitz bewilligt. Wie der Lausitzer SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese am Freitag mitteilte, soll Cottbus ein Forschungs- und Entwicklungszentrum bekommen. Zudem erhält die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg über vier Millionen Euro für ein neues Labor.

"FabLab" soll Firmen in die Lausitz locken

Das Forschungs- und Entwicklungszentrum soll sich mit der nachhaltigen Gestaltung von Bergbaufolgelandschaften beschäftigen. Dabei geht es um Fragen der Stilllegung, Sanierung, Rekultivierung und Nachnutzung. Es handelt sich um eine Außenstelle der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Wo genau sie angesiedelt werden soll, ist bisher nicht bekannt.

Darüber hinaus bekommt die BTU Cottbus-Senftenberg 4,5 Millionen Euro für das so genannte "FabLab" - ein Labor, das auch Privatpersonen und Firmen nutzen können. Dadurch sollen Firmen in die Lausitz gelockt werden, die neue Arbeitsplätze schaffen, schreibt der Bundestagsabgeordnete Freese. "Wir erwarten, dass bis 2024 jährlich bis zu 50 bis 60 Unternehmensgründungen realisiert und damit jährlich bis zu 300 Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden."

Der Bund investiert im Rahmen des Sofortprogramms Kohle im Jahr 2020 eineinhalb Millionen Euro und im Jahr 2021 drei Millionen Euro in den Aufbau des Labors. Für den Betrieb ist das Land Brandenburg verantwortlich.

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