Im Rahmen des DFB-Pokalspiels FC Energie Cottbus gegen den SC Freiburg hatte ein Zeuge einen bisher unbekannter Mann auf dem Stadiongelände festgestellt der ein Trikot mit dem Schriftzug "SIEGHEIL SON" trug (Quelle: Polizei)
Audio: Antenne Brandenburg | 12.10.2018 | Dilan Polat | Bild: Polizei Brandenburg

Trikot mit der Aufschrift "Siegheilson" - Cottbuser Polizei sucht mit Fotos nach Energie-Anhänger

Ein mutmaßlicher Anhänger des Drittligisten FC Energie Cottbus wird jetzt öffentlich gesucht. Der Mann hatte beim DFB-Pokalspiel gegen den SC Freiburg ein Trikot mit der Nummer 66 und dem Namensschriftzug "Siegheilson" getragen. Die Kriminalpolizei ermittelt deshalb wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole.

Weil der Täter bislang nicht identifiziert werden konnte, hat das Amtsgericht Cottbus nun die Veröffentlichung der Aufnahmen des Beschuldigten angeordnet.

Die Fahndungsfotos sind auf der Internetseite der Brandenburger Polizei zu finden.

Verein retweetet Fahndungsaufruf

Auch der Verein verschickte via Twitter einen Link zur Polizeifahndung mit dem Foto des Beschuldigten. "Beim FC Energie ist kein Platz für Nazis! Wir nehmen den Vorfall ernst und unterstützen die Polizei Brandenburg bei der Öffentlichkeitsfahndung", schrieb der Klub.

Die Lausitzer hatten in der Vergangenheit öfter Probleme mit rechtsgesinnten Anhängern. Beim Aufstieg in die 3. Fußball-Liga Ende Mai hatten Vermummte in Ku-Klux-Klan-Masken und einem Banner mit der Aufschrift "Aufstieg des Bösen" in der Stadt posiert.

Ein Jahr zuvor hatte sich die Ultra-Gruppierung "Inferno Cottbus" aufgelöst, die dem rechten Spektrum zugeordnet wird und bei Ausschreitungen beim linksgerichteten SV Babelsberg 03 verantwortlich gewesen sein soll.

Kommentar

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2 Kommentare

  1. 2.

    Vergessen Sie nur nicht den Osterhasen. Andererseits.... das achso liberale, weltoffene Berlin ist ja ebenso von Hausbesetzern und Fahrzeugbrandschatzern befreit. Die Welt stinkt halt überall...

  2. 1.

    In Cottbus gibt es keine Nazis. Das sind alles besorgte Bürger.
    Ich glaube ja auch an den Weihnachtsmann

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