Die Lausitz leuchtet für Tesla-Batteriefabrik
Audio: Antenne Brandenburg | 11.01.19 | Holger Keßler | Bild: rbb

Mögliche Batteriefabrik in der Lausitz - Initiative nimmt Kontakt zu Tesla auf

Das Lausitzer Aktionsbündnis #WelcomeTesla hat Kontakt zum US-amerikanischen Elektroautohersteller Tesla aufgenommen. Das teilte einer der Initiatoren auf Nachfrage des rbb am Freitag mit.

Die Initiative hatte im vergangenen Jahr die Lausitz als Standort einer möglichen Batteriefabrik für Tesla beworben. Mit einer Aktion auf dem Lausitzring machte das Bündnis im Oktober auf sich aufmerksam. Im Zuge des Strukturwandels in der Lausitz wird in Südbrandenburg seit Langem nach alternativen Industriezweigen gesucht.

Vergabeverfahren läuft

Wie einer der Initiatoren, Jens Taschenberger, auf Nachfrage sagte, war die Aktion im Oktober 2018 erfolgreich. "Wir haben Kontakt zum Deutschland-Chef, also Kontakt zu Tesla ist aufgebaut", so Taschenberger. "Was wir gemacht haben ist dort auch gesehen worden."

Derzeit habe das Unternehmen Bewerbungen aus ganz Europa. Taschenberger hofft dennoch darauf, noch im ersten Quartal 2019 ein Standortkonzept für eine Batteriefabrik in der Lausitz einreichen zu können.

125.000 Unterstützer für Initiative

#WelcomeTesla zählt auf ihrer Internetseite derzeit knapp 125.000 aktive Unterstützer. Im vergangenen Oktober hatten sich hunderte Aktivisten mit Taschenlampen auf dem Lausitzring versammelt um dem von Tesla in den Weltraum verbrachten Roadster symbolisch den Weg nach Hause zu leuchten.

Das Aktionsbündnis zählt außerdem zehn Gründe auf, die dafür sprechen sollen, eine Batteriefabrik in der Lausitz zu errichten. Dazu gehören gute Förderbedingungen, das Kompetenzzentrum für autonomes Fahren der Dekra oder auch das Fachkräftepotential in der Lausitz.

Neben Privatpersonen wird die Initiative auch von Unternehmen wie dem Chemiekonzern BASF und von Politikern wie Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD), Landtagsabgeordneten Michael Schierack (CDU) oder dem Lausitzbeauftragten der Landesregierung, Klaus Freytag, unterstützt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.01.2019, 9:30 Uhr;

Kommentar

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1 Kommentar

  1. 1.

    Zu VW und Co kann man mit solchen Vorschlägen natürlich nicht gehen. Die sind ja weiter damit beschäftigt Diesel SUVs zu bauen.

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