Spatenstich für den Ausbau des Kraftwerks bei BASF in Schwarzheide (Bild: Josefine Jahn/rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 29.05.19 | Holger Keßler | Bild: rbb/Josefine Jahn

BASF sucht Standort - Schwarzheide hofft auf Zuschlag für Batterieproduktion

Mit 70 Millionen Euro will der Chemiekonzern BASF am Standort Schwarzheide das hauseigene Gas- und Dampfturbinenkraftwerk modernisieren und ausbauen. Am Mittwoch wurde dafür vor den Augen von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) der erste Spatenstich gesetzt.

Laut BASF sei dies aber nur der Anfang. Der Konzern plane in der Lausitz Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe. Unter anderem ist die Produktion von Grundstoffen zur Herstellung von PKW-Batterien im Gespräch. Das Werk Schwarzheide stehe bereit, eine solche Produktion aufzubauen. BASF hat bisher aber noch keine Entscheidung zu einem möglichen Standort getroffen.

Konzernzentrale tritt auf die Bremse

Dass Ministerpräsident Dietmar Woidke am Mittwoch in Schwarzheide war, bedeute nicht, dass die Entscheidung zugunsten des Werkes in Schwarzheide bereits gefallen sei, hieß es am Dienstag aus der Konzernzentrale in Ludwigshafen.

Woidke selbst sagte am Mittwoch, es gebe keinen besseren Ort und Zeitpunkt für die Modernisierung des Kraftwerks. Für die Industrie- und Energieregion Lausitz sei die Erneuerung zukunftsweisend.

Am Standort Schwarzheide sind derzeit rund 2.000 Mitarbeiter für die BASF tätig. Mit dem Aufbau einer möglichen Produktion für Batterie-Grundstoffe könnten es deutlich mehr werden.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Wir wollen keine E-Autos, wir wollen Mobil sein mit der Brennstoffzelle. Die Investitionen sind veraltet.

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