Blick auf die Brache - Erweiterung Belchen Carré (Foto: rbb/Schneider)
Bild: rbb/Martin Schneider

Cottbuser Innenstadt - Eigentümer vertagt Entscheidung über Brache auf 2020

Im Streit um die Erweiterung des Einkaufzentrums Blechen-Carré auf der Brache in der Innenstadt von Cottbus ist vorerst Zeit keine Lösung in Sicht.

Blick auf die Brache - Erweiterung Belchen Carré Cottbus (Foto: rbb/Schneider)
Schon im Juni 2011 wurden alte aus DDR-Zeiten stammenden Pavillons abgerissen, um Baufreiheit für den Erweiterungsbau des Blechen-Carrés zu schaffen.Bild: rbb/Martin Schneider

In diesem Jahr wird es keinen Baustart geben. Der Eigentümer der Fläche wolle nun bis Anfang kommenden Jahres entscheiden, ob und wann die geplante Erweiterung des Einkaufszentrums kommt, sagte Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) nach einem Treffen mit dem Investor.

Baustart schon acht Mal verschoben

Ursprünglich sollte das neue Einkaufszentrum im Cottbuser Stadtzentrum schon im Jahr 2012 eröffnet werden. Seitdem wurde der Baustart auf dem Areal acht Mal verschoben. Mehrfach gerieten die Stadtverwaltung und der Investor wegen der Finanzierung aneinander. Termine wurden immer wieder verschoben oder nicht eingehalten.

In der kommenden Woche soll nun über eine temporäre Lösung gesprochen werden, um die Fläche zumindest in einen ansehnlicheren Zustand zu versetzen, so Kelch.

Sendung: Inforadio, 04.05.2019, 09:00 Uhr  

Kommentar

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3 Kommentare

  1. 3.

    Ich kann die beiden Kommentare nicht verstehen; Richard schreibt ja selbst, dass das Grundstück von der Treuhand verkauft wurde. Die Stadt hatte ja darauf gar keinen Einfluss. Und auf einem Privatgrundstück kann die Stadt auch keine Bäume pflanzen, einen Spielplatz oder Brunnen bauen. Hier die Stadt anzuprangern finde ich zu kurz gegriffen. Die Brache war vielfach Thema in der Stadtverordnetenversammlung und die meisten Vorschläge sind an der Rechtslage gescheitert, nicht an der Stadt.

  2. 2.

    Die Cottbuser Stadtspitze lässt sich am Ring durch die Manege führen. Wie erbärmlich! Ich frage mich ernsthaft, wie ein Grundstück welches einst das Cottbuser Stadtzentrum darstellte von der Treuhand an windige Spekulanten verkauft werden konnte. Ein Unding für jeden Cottbuser, welcher seine Heimatstadt liebt. Es ist absolut unterirdisch, dieses einst wunderschöne Stadtzentrum derart zu verschandeln. Sei es der Wegfall der Brunnen(heute steht u,a. dort das "Denkmal des unbekannten Klempners", der Abriss der wunderschönen Brücke, der KOSMOS-Bar und der vielen chicen Pavillons. Welcher Honk dort wütete ist in den Wirren der " Neuzeit" nicht wirklich zu rekapitulieren, aber den Cottbusern hat man m.M. das Stadtzentrum genommen mit dem sie sich identifizierten. Der Blechen-Bunker: architektonisch zweifelhaft und über die Brache: kopfschütteln!

  3. 1.

    Der BER von Cottbus! Peinlich für die Stadtoberen. Erde drauf, Bäume, Spielplatz und ein Springbrunnen. Dann haben alle was davon und die Innenstadt sieht wenigstens ein bisschen schicker aus.

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