Der neue Haupteingang zum Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum
Haupteingang CTK Cottbus | Bild: rbb/Thomas Krüger

350.000 für Carl-Thiem-Klinikum - Land gibt Geburtshilfe für Ärzteausbildung in Cottbus

Damit in Zukunft in Cottbus Mediziner ausgebildet werden können, gibt das Land Brandenburg jetzt eine Anschubfinanzierung. Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum bekommt am kommenden Montag 350.000 Euro Fördermittel überreicht. Bei dieser Gelegenheit werden die Ministerpräsidenten aus Sachsen nund Brandenburg das Projekt im Detail vorstellen.

Mit dem Geld soll der Ausbau zu einer modernen, digitalen Klinik angeschoben werden. Das hat die Staatskanzlei am Donnerstag bekannt gegeben. Die Hochschulausbildung soll im Rahmen des geplanten „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ eingerichtet werden.

Jobs schaffen, um den Kohleausstieg abzufedern

Im April waren Pläne bekannt geworden, dass Cottbus einen Medizinstudiengang bekommen soll. Die Ausbildung soll laut Ministerpräsident Dietmar Woidke eingebettet sein in das Konzept Gesundheitscampus Brandenburg mit der Universität Potsdam, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).

Der Chef des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus, Götz Brodermann, erklärte nach dem Bekanntwerden der Pläne, dass die Etablierung einer medizinischen Fakultät mehrere Effekte hätte. Sie würde die Region stärken, der Klinik beim Thema Fachkräftemangel helfen und Arbeitsplätze schaffen. "Man geht davon aus, das es mindestens 1.000 zusätzliche direkte Arbeitsplätze und zirka 1.500 bis 2.000 indirekte Arbeitsplätze sind. "Bis an so einer Fakltät tatsächlich gearbeitet werden kann, könne es aber dauern. "Von der endgültigen Entscheidung bis zum Start müssen sie fünf bis acht Jahre rechnen", so Brodermann.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.06.2019, 14.30 Uhr

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